 <?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<itemContainer xmlns="http://omeka.org/schemas/omeka-xml/v5" xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance" xsi:schemaLocation="http://omeka.org/schemas/omeka-xml/v5 http://omeka.org/schemas/omeka-xml/v5/omeka-xml-5-0.xsd" uri="https://usc-vitruvia.es/omeka/items/browse?collection=1&amp;output=omeka-xml&amp;page=2" accessDate="2026-09-17T05:14:19+00:00">
  <miscellaneousContainer>
    <pagination>
      <pageNumber>2</pageNumber>
      <perPage>10</perPage>
      <totalResults>89</totalResults>
    </pagination>
  </miscellaneousContainer>
  <item itemId="481" public="1" featured="0">
    <fileContainer>
      <file fileId="373">
        <src>https://usc-vitruvia.es/omeka/files/original/56c3cba8d6013454c708e02739c836b9.jpg</src>
        <authentication>7f1de6ca54f8a4b195a65f1129d88afd</authentication>
      </file>
    </fileContainer>
    <collection collectionId="1">
      <elementSetContainer>
        <elementSet elementSetId="1">
          <name>Dublin Core</name>
          <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
          <elementContainer>
            <element elementId="50">
              <name>Title</name>
              <description>A name given to the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="2196">
                  <text>&lt;h1&gt;Shoah-Überlebende&lt;/h1&gt;</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
          </elementContainer>
        </elementSet>
      </elementSetContainer>
    </collection>
    <itemType itemTypeId="12">
      <name>Person</name>
      <description>An individual.</description>
      <elementContainer>
        <element elementId="53">
          <name>Family</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2680">
              <text>Thea Wolf absolvierte die Ausbildung zur Krankenschwestersie von 1927 bis 1929 am jüdischen Krankenhausin in Frankfurt/ M. Ihre Eltern waren anfangs von ihrer Berufswahl keineswegs erfreut. Nach der Ausbildung arbeitete sie dort bis 1932 im Israelitischen Gemeindehospital. Dann ging sie nach Alexandria in Ägypten, wo sie als Operations- und Narkoseschwester am neuen Krankenhaus der Jüdischen Gemeinde tätig war. Geplant war, dass sie dort zwei Jahre bleiben sollte, es wurden dann insgesamt sechzehn Jahre.&#13;
 &#13;
1934 besuchte Thea Wolf nocheinmal ihre Familie in Essen. Es war das letzte Mal, dass sie sie sah. Ihre Schwester Alice flüchtete 1936 aus Deutschland nach Holland. Die Schwester war schwanger und in Deutschland wegen sogenannter Rassenschande angeklagt. Thea Wolf gelang es, durch einen Geldbetrag an die niederländische Botschaft ein Bleiberecht für die Schwester in Holland zu erwirken. Nach dem Einmarsch der deutschen Truppen in Holland wurden Alice und ihr 4-jähriger Sohn nach Auschwitz deportiert und ermordet. Auch die Eltern von Thea Wolf entgingen dem Naziterror nicht. Die Krankenschwester schaffte es nicht, ihnen ein legales Einreisevisum nach Ägypten zu beschaffen. Ihre Eltern wurden nach Lodz deportiert, wo der Kontakt zur Tochter abbrach.&#13;
 &#13;
1937 wurde Thea Wolf auch in Ägypten direkt vom Nationalsozialismus eingeholt. Die dort lebenden deutschen Juden bekamen in ihren Pässen den Stempel „J“ und musssten den Namenszusatz Sarah oder Israel führen. Andererseits geriet Thea Wolf als Deutsche ins Visier der englischen Polizei. Sie sollte als Spionin verhaftet werden, was aber Verwandte von König Faruk verhindern konnten. Nach dem Hitler-Mussolini-Pakt 1939 wurde Alexandria Nacht für Nacht zwei Jahre lang bombardiert. Das jüdische Krankenhaus nahm verwundete Soldaten und Zivilisten auf, ungeachtet der Nationalität oder Religion.&#13;
 &#13;
Im gleichen Jahr erschien ein junger deutscher Seemann im Krankenhaus. An Bord seines Schiffes waren dreizehn jüdische Menschen, die aus Deutschland vor den Nazis geflohen waren. Sie sollten zurücktransportiert werden, da ihnen die Einreise verweigert worden war. Eine ernsthafte Epidemie an Bord könnte zunächst die Abreise des Schiffes verhindern. Man beschloss, den Flüchtlingen eine Überdosis Schlaftabletten zu verabreichen, um den Eindruck zu vermitteln, dass sie sich im Koma befänden. Es gelang, die Flüchtlinge vom Schiff zu holen.&#13;
 &#13;
Da ihnen von den englischen Behörden nachwievor ein Einreisevisum nach Palästina verwehrt wurde, mussten sie illegal weiterkommen. Unter Mitarbeit der lokalen Polizei brachte man sie auf ein Fischerboot, dass sie weiter transportieren sollte. Schwester Thea Wolf organisierte mit die Weiterfahrt, begleitete die Flüchtlinge an Bord und sorgte für ausreichend Verpflegung und andere notwendige Dinge. Abenteuerlich, denn beinahe wären sie durch die Engländer unterwegs gefasst worden, gelangten die Menschen nach Tel Aviv und waren gerettet. Ohne Thea Wolfs Hilfe wären sie nach Deutschland zurückgekommen und vermutlich umgebracht worden. Immer wieder gelang es Thea Wolf, durch ähnliche verwegene und riskante Aktionen mit Hilfe ägyptischer Beamte Flüchtlinge zu schützen.&#13;
 &#13;
Thea Wolf wurde staatenlos, weil die Nazis den Juden die deutsche Staatsangehörigkeit aberkannten. Dadurch konnte sie nur unter größten Schwierigkeiten aus Ägypten ausreisen. Sie wollte nach Israel, um angesichts des Holocaust und den ermordeten Familienangehörigen einen sicheren Ort für Verfolgte und das Judentum mitaufzubauen. In Israel ging Thea Wolf nach Tiberias, wo etwa 12000 arabische Einwohner und einige hundert jüdische Familien friedlich miteinander lebten. Sie wurde am 1.4.1947 die Oberschwester der Operationsabteilung im damaligen Schweizer Hospital.&#13;
 &#13;
Nach Ausbruch des Unabhängigkeitskrieges änderte sich das Zusammenleben schlagartig, wurden aus guten Nachbarn Feinde. Thea Wolf hatte aus Ägypten Angebote, dorthin zurückzukehren, um so dem Krieg zu entkommen und sich in Sicherheit zu bringen. Sie blieb. Im Jahre 1950 heiratete Thea Wolf den Witwer Dr. Joseph-Julius Levinsohn und beendete ihre Pflegetätigkeit.&#13;
 &#13;
Das Ehepaar zog 1954 nach Essen zurück, wo Dr. Levinsohn als Rechtsanwalt tätig war. Nach dem Tod ihres Ehemanns ging Thea Levinsohn 1964 zurück nach Israel. In Jerusalem arbeitete sie dort bis zu ihrer Pensionierung 1977 als Regierungsangestellte im Verteidigungsministerium. Doch weiterhin blieb sie sozial engagiert. &#13;
 &#13;
Dann zog sie wieder nach Deutschland zu den letzten noch lebenden Verwandten in Iserlohn. Über 50 ihrer Angehörigen hatten den Naziterror nicht überlebt. Sie starb 2005 in Frankfurt.  &#13;
</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="103">
          <name>Name</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2681">
              <text>Levinsohn, Thea (geb. Wolf)</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="31">
          <name>Birth Date</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2682">
              <text>1907</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="32">
          <name>Geburtsort</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2683">
              <text>Essen, Deutschland</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="33">
          <name>Death Date</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2685">
              <text>2005</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="52">
          <name>Sterbeort</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2686">
              <text>Frankfurt, Deutschland</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
      </elementContainer>
    </itemType>
    <elementSetContainer>
      <elementSet elementSetId="1">
        <name>Dublin Core</name>
        <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
        <elementContainer>
          <element elementId="50">
            <name>Title</name>
            <description>A name given to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="2684">
                <text>Levinsohn, Thea</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
    </elementSetContainer>
  </item>
  <item itemId="480" public="1" featured="0">
    <fileContainer>
      <file fileId="371">
        <src>https://usc-vitruvia.es/omeka/files/original/ff483cc5f4da5e74143a6b26c3a3af6a.jpg</src>
        <authentication>0a34b11ec0fd1d5fd83d5a2204f7747f</authentication>
      </file>
    </fileContainer>
    <collection collectionId="1">
      <elementSetContainer>
        <elementSet elementSetId="1">
          <name>Dublin Core</name>
          <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
          <elementContainer>
            <element elementId="50">
              <name>Title</name>
              <description>A name given to the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="2196">
                  <text>&lt;h1&gt;Shoah-Überlebende&lt;/h1&gt;</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
          </elementContainer>
        </elementSet>
      </elementSetContainer>
    </collection>
    <itemType itemTypeId="12">
      <name>Person</name>
      <description>An individual.</description>
      <elementContainer>
        <element elementId="103">
          <name>Name</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2541">
              <text>Gmeyner, Anna Wilhelmine</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="107">
          <name>Pseudonym</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2542">
              <text>Anna Reiner , Anna Morduch</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="31">
          <name>Birth Date</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2543">
              <text>1902</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="32">
          <name>Geburtsort</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2544">
              <text>Wien, Österreich</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="33">
          <name>Death Date</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2545">
              <text>1991</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="52">
          <name>Sterbeort</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2546">
              <text>York, Grossbritannien</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="53">
          <name>Family</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2547">
              <text>Anna Wilhelmine Gmeyner war eine österreichisch-britische Schriftstellerin. Die aus einer liberalen jüdischen Familie stammende Autorin begann 1920 an der Universität Wien ein Studium und ging 1925 nach Berlin. 1925 heiratete sie den Physiologen Berthold P. Wiesner und ging 1926, als er eine Stelle an der Universität Edinburgh annahm, mit ihm nach Schottland. Nach der Trennung des Paars kehrte Anna Gmeyner 1930 nach Berlin, später nach Wien zurück und arbeitete u. a. als Dramaturgin bei Erwin Piscator. Ihre in dieser Zeit entstandenen Lieder und Balladen wurden u. a. von Hanns Eisler und Herbert Rappaport vertont. Gmeyners erste Werke für das Theater waren das Kinderstück &lt;em&gt;Der große und der kleine Klaus&lt;/em&gt; und das Schauspiel &lt;em&gt;Zehn am Fließband&lt;/em&gt;. Ihr mit Erfolg aufgeführtes sozialkritisch-satirisches Volksstück &lt;em&gt;Automatenbüfett&lt;/em&gt; gilt als ihr Durchbruch als Dramatikerin. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während der Machtübergabe an die Nationalsozialisten im Januar 1933 hielt sich Gmeyner in Paris auf, wo sie an den Drehbüchern mehrerer Filmprojekte von Georg Wilhelm Pabst arbeitete. Sie kehrte nicht nach Deutschland zurück, und noch 1933 wurde ihr Werk dort verboten. Ihre in Wien verbliebene Tochter Eva Maria Charlotte Michelle Wiesner zog 1933 zu ihrem Vater nach Edinburgh. Gmeyner zog 1935 von Paris nach London und heiratete dort den russischstämmigen Religionsphilosophen Jascha Morduch. In London und New York erschienen die Romane &lt;em&gt;Manja&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Café du Dome&lt;/em&gt; über das Leben im Exil in englischer Übersetzung. Von 1940 bis 1950 lebte sie mit ihrem Ehemann zurückgezogen in Berkshire. Nach dessen Tod 1950 begann sie wieder zu schreiben und veröffentlichte unter dem Namen Anna Morduch mehrere englische Bücher (u. a. Biographien, religiöse Erzählungen und Lyrik). Zuletzt lebte sie bis zum ihren Tod im englischen York.</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
      </elementContainer>
    </itemType>
    <elementSetContainer>
      <elementSet elementSetId="1">
        <name>Dublin Core</name>
        <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
        <elementContainer>
          <element elementId="50">
            <name>Title</name>
            <description>A name given to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="2540">
                <text>Gmeyner, Anna Wilhelmine</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
    </elementSetContainer>
  </item>
  <item itemId="457" public="1" featured="0">
    <fileContainer>
      <file fileId="356">
        <src>https://usc-vitruvia.es/omeka/files/original/0b10f12325b5d8d7e96f357454a29942.jpg</src>
        <authentication>32cd7cea6de5fb5d916e717c6884accd</authentication>
      </file>
    </fileContainer>
    <collection collectionId="1">
      <elementSetContainer>
        <elementSet elementSetId="1">
          <name>Dublin Core</name>
          <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
          <elementContainer>
            <element elementId="50">
              <name>Title</name>
              <description>A name given to the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="2196">
                  <text>&lt;h1&gt;Shoah-Überlebende&lt;/h1&gt;</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
          </elementContainer>
        </elementSet>
      </elementSetContainer>
    </collection>
    <itemType itemTypeId="12">
      <name>Person</name>
      <description>An individual.</description>
      <elementContainer>
        <element elementId="103">
          <name>Name</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2239">
              <text>Feldmann, Else</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="53">
          <name>Family</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2397">
              <text>Sie war Tochter jüdischer Eltern und wuchs mit sechs Geschwistern in wirtschaftlich prekären Verhältnissen auf. Durch ihre Energie schaffte sie es, eine Lehrerinnenbildungsanstalt zu besuchen. Als ihr Vater seine Stelle als Handelsvertreter verlor und die Familie dadurch ohne Einkommen war, musste sie diese Ausbildung abbrechen und arbeitete in einer Fabrik. Ab 1908 veröffentlichte Feldmann zahlreiche kleine Erzählungen sowie journalistische Berichte, wie Jugendgerichtsreportagen und Texte zu sozialkritischen Themen wie Kindernot, Jugendkriminalität und die Elendsbezirke der Stadt. Eine Auswahl dieser Sozialreportagen erschien im Herbst 2018 erstmals in Buchform. Ihr literarische Produktion besteht auch aus Romane und Theaterstücke. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Feldmann pflegte engen Kontakt zur Wiener Journalisten- und Literatenszene und war 1933 Gründungsmitglied der Vereinigung sozialistischer Schriftsteller. 1938 wurden ihre Werke von den Nationalsozialisten auf die Liste des schädlichen und unerwünschten Schrifttums gesetzt, im selben Jahr verlor sie ihre Gemeindebauwohnung mit dem Vermerk Mieterin ist Volljüdin. Am 14. Juni 1942 wurde sie von der Gestapo verschleppt und drei Tage später im Vernichtungslager Sobibór, das im östlichen Polen an der ukrainischen Grenze liegt, ermordet.</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="31">
          <name>Birth Date</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2398">
              <text>1884</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="32">
          <name>Geburtsort</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2399">
              <text>Wien, Österreich</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="33">
          <name>Death Date</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2400">
              <text>1942</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="52">
          <name>Sterbeort</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2401">
              <text>Sobibór, Polen</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="96">
          <name>Secondary bibliography</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="3237">
              <text>&lt;h2&gt;&lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=8MUsRmdLbQc&amp;amp;feature=emb_logo"&gt;Löwenzahn (Podcast)&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
      </elementContainer>
    </itemType>
    <elementSetContainer>
      <elementSet elementSetId="1">
        <name>Dublin Core</name>
        <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
        <elementContainer>
          <element elementId="50">
            <name>Title</name>
            <description>A name given to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="2238">
                <text>Feldmann, Else</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
    </elementSetContainer>
  </item>
  <item itemId="451" public="1" featured="0">
    <fileContainer>
      <file fileId="351">
        <src>https://usc-vitruvia.es/omeka/files/original/fb9a966feaeb817d7ed81b1fa3867525.jpg</src>
        <authentication>b58cb5a6d33111194a801ce741834d9f</authentication>
      </file>
    </fileContainer>
    <collection collectionId="1">
      <elementSetContainer>
        <elementSet elementSetId="1">
          <name>Dublin Core</name>
          <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
          <elementContainer>
            <element elementId="50">
              <name>Title</name>
              <description>A name given to the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="2196">
                  <text>&lt;h1&gt;Shoah-Überlebende&lt;/h1&gt;</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
          </elementContainer>
        </elementSet>
      </elementSetContainer>
    </collection>
    <itemType itemTypeId="12">
      <name>Person</name>
      <description>An individual.</description>
      <elementContainer>
        <element elementId="53">
          <name>Family</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="4097">
              <text>Alice Schwarz-Gardos war eine israelische Journalistin und Buchautorin. Ende der 1920er Jahre zog Alice Schwarz-Gardos mit ihrer Familie von Wien nach Preßburg (Bratislava), wo die mütterlichen Großeltern lebten. Sie besuchte dort die deutsche Volksschule und das traditionsreiche Deutsche Gymnasium. Die begabte Schülerin nahm nach der Matura ein Medizinstudium an der Comenius-Universität auf. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ende 1939 begann für sie und ihre Eltern eine abenteuerreiche und lebensgefährliche Flucht. 1940 kam Alice Schwarz-Gardos nach einer viermonatigen Reise quer durch das südliche Europa und über das Mittelmeer in Palästina an, als eine von 2.000 „illegalen“ Passagieren auf dem Dampfer Sacharia. Von 1940 bis 1942 arbeitete sie in verschiedenen Berufen. Einen sozialen Aufstieg bedeutete die Beschäftigung als Sekretärin bei der Royal Navy (1942–1949). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1949 besuchte sie erstmals wieder Europa. Sie war von ihrem aus dem mexikanischen Exil heimgekehrten Cousin Bruno Frei nach Wien eingeladen worden und verbrachte dort drei Monate als „eine Art Pressereferent bei der Jewish Agency“. Damit begann ihre Karriere als Journalistin. Reporterin und Chefredakteurin der Israel Nachrichten. Seit 1949 schrieb Alice Schwarz für die deutschsprachige Tageszeitung Yedioth Hayom, die 1936 von einem Juristen namens Dr. Friedrich Reichenstein, der 1935 aus dem Rheinland nach Palästina ausgewandert war, in Tel Aviv gegründet wurde. 1962 wechselte sie zur zweiten großen deutschen Tageszeitung, den Israel-Nachrichten, die von dem aus Berlin eingewanderten Siegfried Blumenthal 1935 in Palästina gegründet wurden. Sie betätigte sich in allen journalistischen Sparten: Sie schrieb Glossen, Kommentare, lieferte Nachrichten, Geschichten und Reportagen, umfangreiche politische Analysen, Porträts bedeutender Israelis deutscher Sprache, Serien von Gerichtsberichten und führte zahlreiche Interviews. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von 1975 bis zu ihrem Tod war sie Chefredakteurin der Israel Nachrichten und über lange Zeit die älteste amtierende Chefredakteurin weltweit.Ihren Nachlass vermachte sie dem Weizmann-Institut für Wissenschaften in Rechovot. </text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="31">
          <name>Birth Date</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="4149">
              <text>1915</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="32">
          <name>Geburtsort</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="4150">
              <text>Wien, Österreich</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="33">
          <name>Death Date</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="4151">
              <text>2007</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="52">
          <name>Sterbeort</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="4152">
              <text>Tel Aviv, Israel</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
      </elementContainer>
    </itemType>
    <elementSetContainer>
      <elementSet elementSetId="1">
        <name>Dublin Core</name>
        <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
        <elementContainer>
          <element elementId="50">
            <name>Title</name>
            <description>A name given to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="2216">
                <text>Schwarz-Gardos, Alice</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
    </elementSetContainer>
  </item>
  <item itemId="440" public="1" featured="0">
    <fileContainer>
      <file fileId="568">
        <src>https://usc-vitruvia.es/omeka/files/original/92103c2f3d367b83b20ffbcff68c7279.jpg</src>
        <authentication>2d4c682a43ec0ba2ced1b0b9b10d9b96</authentication>
      </file>
    </fileContainer>
    <collection collectionId="1">
      <elementSetContainer>
        <elementSet elementSetId="1">
          <name>Dublin Core</name>
          <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
          <elementContainer>
            <element elementId="50">
              <name>Title</name>
              <description>A name given to the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="2196">
                  <text>&lt;h1&gt;Shoah-Überlebende&lt;/h1&gt;</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
          </elementContainer>
        </elementSet>
      </elementSetContainer>
    </collection>
    <itemType itemTypeId="12">
      <name>Person</name>
      <description>An individual.</description>
      <elementContainer>
        <element elementId="53">
          <name>Family</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="4182">
              <text>Franziska Tausig war eine ungarisch-österreichische Köchin und Autorin. Sie war mit dem ungarischen Rechtsanwalt Aladar Tausig im ungarischen Teil Siebenbürgens verheiratet und Mutter des am 1922 in Wien geborenen österreichischen Schauspielers und Regisseurs Otto Tausig. 1938 fasste sie den Entschluss, ihren damals 16-jährigen Sohn durch ein Inserat in der Londoner Times als Arbeiter nach England zu schicken, wodurch sie ihn vor der absehbaren Judenverfolgung nach dem Anschluss Österreichs retten konnte. Etwas später gelang es Franziska Tausig zufällig, für sich und ihren Mann in Wien zwei Karten für die Usaramo zu bekommen. Die Usaramo war ein von Deutschen zunächst für den Waffenhandel nach Spanien gechartertes Schiff, das zum Verschrotten nach Japan gebracht wurde und auf dem Weg dorthin Juden für viel Geld im noch aufnahmebereiten Shanghai absetzte. So konnte sie gemeinsam mit ihrem TB-kranken Mann nach Shanghai emigrieren, wo dieser starb. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erst 1948 traf sie ihren Sohn Otto in Wien wieder. Franziska Tausigs Eltern wurden in der NS-Zeit nach Theresienstadt deportiert und später in Treblinka vergast. 1987 veröffentlichte sie ihre Erinnerungen Shanghai Passage &lt;em&gt;Flucht und Exil einer Wienerin&lt;/em&gt;. </text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="31">
          <name>Birth Date</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="4271">
              <text>1895</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="32">
          <name>Geburtsort</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="4272">
              <text>Temeswar, Rumänien</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="33">
          <name>Death Date</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="4273">
              <text>1989</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="52">
          <name>Sterbeort</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="4274">
              <text>Wien, Österreich</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
      </elementContainer>
    </itemType>
    <elementSetContainer>
      <elementSet elementSetId="1">
        <name>Dublin Core</name>
        <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
        <elementContainer>
          <element elementId="50">
            <name>Title</name>
            <description>A name given to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="2205">
                <text>Tausig, Franziska</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
    </elementSetContainer>
  </item>
  <item itemId="439" public="1" featured="0">
    <fileContainer>
      <file fileId="340">
        <src>https://usc-vitruvia.es/omeka/files/original/15184a58f69542f7c0ca8726f6f416cd.jpg</src>
        <authentication>defc31aeb806e85270eb223563a0137b</authentication>
      </file>
    </fileContainer>
    <collection collectionId="1">
      <elementSetContainer>
        <elementSet elementSetId="1">
          <name>Dublin Core</name>
          <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
          <elementContainer>
            <element elementId="50">
              <name>Title</name>
              <description>A name given to the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="2196">
                  <text>&lt;h1&gt;Shoah-Überlebende&lt;/h1&gt;</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
          </elementContainer>
        </elementSet>
      </elementSetContainer>
    </collection>
    <itemType itemTypeId="12">
      <name>Person</name>
      <description>An individual.</description>
      <elementContainer>
        <element elementId="53">
          <name>Family</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="4185">
              <text>Adrienne Thomas Sie wuchs zweisprachig in einer jüdischen Familie in Saint-Avold und Metz in Lothringen auf. Ihr Vater betrieb ein kleines Kaufhaus. Während des Ersten Weltkriegs zog sie mit der Familie nach Berlin. In Metz meldete sie sich bereits mit siebzehn Jahren als freiwillige Rotkreuzhelferin. Im Oktober 1921 zog sie als Frau des Zahnarztes Dr. Arno Lesser nach Magdeburg und blieb dort bis zum gemeinsamen Umzug nach Berlin im Jahr 1928. Nach einer Gesangs- und Schauspielausbildung in Berlin schrieb sie ihren Antikriegsroman &lt;em&gt;Die Katrin wird Soldat&lt;/em&gt; (1930), der sie über Nacht berühmt machte und in 16 Sprachen übersetzt wurde. Während der Zeit des Nationalsozialismus waren ihre Bücher verboten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Thomas emigrierte 1933 in die Schweiz, kurze Zeit später nach Frankreich, dann nach Österreich. Nach dem Anschluss Österreichs im Jahr 1938 war sie weiter auf der Flucht durch mehrere europäische Länder. Nachdem sie im Frühjahr 1940 kurzfristig in Frankreich im Lager Gurs zusammen mit Hannah Arendt und Emma Kann interniert worden war, gelang ihr mit Hilfe des „Emergency Rescue Committee“ die Flucht in die USA. Im Exil lernte sie den österreichischen Politiker und Spanienkämpfer Julius Deutsch kennen (Gründer des sozialdemokratischen Schutzbundes und Anführer des Februaraufstandes von 1934 in Wien) und kam seinetwegen 1947 nach Wien. Sie heiratete Deutsch 1951 in zweiter Ehe. Ihre Exilerfahrungen verarbeitete sie in den Romanen &lt;em&gt;Reisen Sie ab, Mademoiselle!&lt;/em&gt; (1944) und &lt;em&gt;Ein Fenster zum East River&lt;/em&gt; (1945). </text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="31">
          <name>Birth Date</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="4284">
              <text>1897</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="32">
          <name>Geburtsort</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="4285">
              <text>Elsaß-Lothringen, Frankreich</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="33">
          <name>Death Date</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="4286">
              <text>1980</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="52">
          <name>Sterbeort</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="4287">
              <text>Wien, Österreich</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
      </elementContainer>
    </itemType>
    <elementSetContainer>
      <elementSet elementSetId="1">
        <name>Dublin Core</name>
        <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
        <elementContainer>
          <element elementId="50">
            <name>Title</name>
            <description>A name given to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="2204">
                <text>Thomas, Adrienne (geb. Hertha Strauch)</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
    </elementSetContainer>
  </item>
  <item itemId="435" public="1" featured="0">
    <fileContainer>
      <file fileId="381">
        <src>https://usc-vitruvia.es/omeka/files/original/206463fead6ac33bdb667224b2ddab4f.jpg</src>
        <authentication>46d54fc53546a732e60018b3c6910d6a</authentication>
      </file>
    </fileContainer>
    <collection collectionId="1">
      <elementSetContainer>
        <elementSet elementSetId="1">
          <name>Dublin Core</name>
          <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
          <elementContainer>
            <element elementId="50">
              <name>Title</name>
              <description>A name given to the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="2196">
                  <text>&lt;h1&gt;Shoah-Überlebende&lt;/h1&gt;</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
          </elementContainer>
        </elementSet>
      </elementSetContainer>
    </collection>
    <itemType itemTypeId="12">
      <name>Person</name>
      <description>An individual.</description>
      <elementContainer>
        <element elementId="53">
          <name>Family</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="4169">
              <text>Charlotte Stein-Pick war eine deutsche Emigrantin jüdischer Herkunft. Sie war die Tochter des Münchener Zahnarztes und Sanitätsrates Fritz Baron. Schon in ihrer Kindheit musste sie antisemitische Zusammenstöße miterleben. Von 1932 bis zur gewaltsamen Auflösung war sie Vorsitzende der vom Jüdischen Frauenbund München gegründeten Haushaltsschule. Im Rahmen der Novemberpogrome 1938 wurde die Zahnarztpraxis ihres Ehemannes geschlossen und er ins KZ Dachau gebracht. Stein-Pick erreichte jedoch bei den Nationalsozialisten seine Entlassung. Nachdem im Dezember 1938 das Ehepaar enteignet worden war – Stein war der letzte praktizierende jüdische Zahnarzt in München –, gelang beiden unter großen Schwierigkeiten 1939 die Emigration in die USA, die Stein-Pick schon vor der Pogromnacht zu organisieren begonnen hatte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den USA begann das Ehepaar in Seattle einen Neuanfang. Ehemann Herbert studierte ein zweites Mal Zahnmedizin und eröffnete eine neue Praxis. Erst nach seinem frühen Tod 1950 besuchte Stein-Pick im folgenden Jahr 1951 allein ihre deutsche Heimat wieder. Zuletzt lebte sie in Oakland (Kalifornien). Im Jahr 1964, also 25 Jahre nach ihrer Emigration, schrieb Stein-Pick ihre Lebensgeschichte mit Hilfe ihrer Tagebuchaufzeichnungen nieder. Diese Memoiren blieben über Jahrzehnte unveröffentlicht, bis die Münchener Journalistin Christiane Schlötzer-Scotland die inzwischen 90-jährige Stein-Pick in Kalifornien kennenlernte. Ihr vertraute Stein-Pick die aufgezeichneten Erinnerungen sowie Fotos und weitere Dokumente zur Herausgabe unter dem Titel &lt;em&gt;Meine verlorene Heimat&lt;/em&gt; an.</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="31">
          <name>Birth Date</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="4217">
              <text>1899</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="32">
          <name>Geburtsort</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="4218">
              <text>München, Deutschland</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="33">
          <name>Death Date</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="4219">
              <text>1991</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="52">
          <name>Sterbeort</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="4220">
              <text>Kalifornien, USA</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
      </elementContainer>
    </itemType>
    <elementSetContainer>
      <elementSet elementSetId="1">
        <name>Dublin Core</name>
        <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
        <elementContainer>
          <element elementId="50">
            <name>Title</name>
            <description>A name given to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="2200">
                <text>Stein-Pick, Charlotte (geb. Baron)</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
    </elementSetContainer>
  </item>
  <item itemId="433" public="1" featured="0">
    <fileContainer>
      <file fileId="335">
        <src>https://usc-vitruvia.es/omeka/files/original/5e09850d1ba89518dbc25b77b984dd9d.jpg</src>
        <authentication>b5a27b2182d147d1411edeaf6d5945b6</authentication>
      </file>
    </fileContainer>
    <collection collectionId="1">
      <elementSetContainer>
        <elementSet elementSetId="1">
          <name>Dublin Core</name>
          <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
          <elementContainer>
            <element elementId="50">
              <name>Title</name>
              <description>A name given to the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="2196">
                  <text>&lt;h1&gt;Shoah-Überlebende&lt;/h1&gt;</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
          </elementContainer>
        </elementSet>
      </elementSetContainer>
    </collection>
    <itemType itemTypeId="12">
      <name>Person</name>
      <description>An individual.</description>
      <elementContainer>
        <element elementId="53">
          <name>Family</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="4167">
              <text>Leonie Adele Spitzer war eine österreichische Schriftstellerin und Lehrerin. Sie wurde als Tochter von Franz Spitzer (1858–1929), einem Obermedizinalrat aus Wien, und dessen Ehefrau, Charlotte Spitzer (geborene Pokorny), in eine jüdische Familie geboren. Sie hatte einen Zwillingsbruder mit dem Namen Fritz, ein Arzt, der im November 1938 in Wien Selbstmord beging. Gemeinsam mit ihrem Bruder wurde sie von Hauslehrern unterrichtet, besuchte jedoch auch das Lyzeum Hanausek. Im Jahre 1912 erwarb sie die Lehrbefähigung für die Fächer Französisch und Englisch. Nachdem sie bereits ein Jahr zuvor erstmals in England verweilte, lebte sie schließlich von 1912 bis 1913 in Oxford, ehe sie wieder nach Wien zurückkehrte und dort im Jahre 1916 am Reformrealgymnasium ihre Matura ablegte. Sie studierte bis 1920 an der Universität Wien Philosophie und schloss das Studium mit einer Dissertation Über Rilkes Verskunst. Nachdem sie kurzzeitig von 1921 bis 1922 als Lektorin beim Wiener Verlag Rikola arbeitete, legte sie im Jahre 1923 eine Lehramtsprüfung für das Gymnasium ab. Nach dem Tod der Naturwissenschafterin und Lehrerin Hede V., zu der sie eine Liebesbeziehung pflegte, im Jahre 1929 in Folge einer Tuberkuloseerkrankung, war die Schaffensperiode Spitzers zu Ende. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Anschluss Österreichs im Jahre 1938 wurde sie, gerade einmal 47-jährig, in den Ruhestand versetzt und ging daraufhin ins Exil nach Italien. Von dort führte ihr Weg im Jahre 1939 nach Oxford, wo sie ihrer Tätigkeit als Lehrerin zuerst am Cheltenham Ladies’ College nachging, ehe sie an die Crofton-Grange-Schule kam. Spitzer verstarb nach einer schweren Krankheit 49-jährig in Oxford. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Schriftstellerin versuchte sie sich anfangs vor allem an Dramen, verfasste aber auch Gedichte und Prosa, die teilweise von ihrer Cousine Helen(e) Adolf, die auch ihren Nachlass betreute, herausgebracht wurden. </text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="31">
          <name>Birth Date</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="4205">
              <text>1891</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="32">
          <name>Geburtsort</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="4206">
              <text>Wien, Österreich</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="33">
          <name>Death Date</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="4207">
              <text>1940</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="52">
          <name>Sterbeort</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="4208">
              <text>Oxford, Grossbritannien</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
      </elementContainer>
    </itemType>
    <elementSetContainer>
      <elementSet elementSetId="1">
        <name>Dublin Core</name>
        <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
        <elementContainer>
          <element elementId="50">
            <name>Title</name>
            <description>A name given to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="2198">
                <text>Spitzer, Leonie</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
    </elementSetContainer>
  </item>
  <item itemId="432" public="1" featured="0">
    <fileContainer>
      <file fileId="334">
        <src>https://usc-vitruvia.es/omeka/files/original/cfeae7e31f5240c9b4a7fa7793322641.jpg</src>
        <authentication>c28b287cfb819a24aa94d1451924e6d4</authentication>
      </file>
    </fileContainer>
    <collection collectionId="1">
      <elementSetContainer>
        <elementSet elementSetId="1">
          <name>Dublin Core</name>
          <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
          <elementContainer>
            <element elementId="50">
              <name>Title</name>
              <description>A name given to the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="2196">
                  <text>&lt;h1&gt;Shoah-Überlebende&lt;/h1&gt;</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
          </elementContainer>
        </elementSet>
      </elementSetContainer>
    </collection>
    <itemType itemTypeId="12">
      <name>Person</name>
      <description>An individual.</description>
      <elementContainer>
        <element elementId="53">
          <name>Family</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="4166">
              <text>Federica Spitzer, aus einer bescheidenen Familie stammend, begann jung zu arbeiten, um ihren Eltern zu helfen. Als 1938 die Nazi-Truppen Österreich besetzten, war sein Leben radikal verändert. Als Jüdin litt sie unter den Folgen der im Dritten Reich geltenden Rassengesetze. Trotz allem gelang es ihr, eine Krankenpflegeausbildung zu absolvieren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Oktober 1942 wurden die Eltern zur Deportation nach Theresienstadt gerufen. Da sie sie schützen wollte, internierte sie sich auch freiwillig bis zu ihrem Befreiung 1945. Die ganze Familie wurde in der Schweiz aufgenommen. 1954 erhielt er eine Aufenthaltserlaubnis im Kanton Tessin und eröffnete eine neue berufliche Tätigkeit, persönliche Sekretärin zuerst von Baron Thyssen - Bornemisza, dann von Graf Iván Batthyány und seit 1963 der bekannte Musiker Hermann Scherchen. Dank seines Berufs, sie konnte mit wichtigen Persönlichkeiten wie Hermann Hesse, Robert Stolz und Gian Francesco in Kontakt treten. Federica Spitzer veröffentlichte das Buchzeugnis &lt;em&gt;Anni perduti.&lt;/em&gt;&lt;em&gt; &lt;/em&gt;</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="96">
          <name>Secondary bibliography</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="4200">
              <text>&lt;h2&gt;&lt;a href="https://www.rsi.ch/la1/programmi/cultura/strada-regina/La-memoria-della-tragedia-diventa-lezione-di-vita-13713808.html"&gt;Federika Spitzer als Zeugin&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="31">
          <name>Birth Date</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="4201">
              <text>1911</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="32">
          <name>Geburtsort</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="4202">
              <text>Wien, Österreich</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="33">
          <name>Death Date</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="4203">
              <text>2002</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="52">
          <name>Sterbeort</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="4204">
              <text>Tessin, Schweiz</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
      </elementContainer>
    </itemType>
    <elementSetContainer>
      <elementSet elementSetId="1">
        <name>Dublin Core</name>
        <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
        <elementContainer>
          <element elementId="50">
            <name>Title</name>
            <description>A name given to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="2197">
                <text>Spitzer, Federica</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
    </elementSetContainer>
  </item>
  <item itemId="429" public="1" featured="0">
    <fileContainer>
      <file fileId="331">
        <src>https://usc-vitruvia.es/omeka/files/original/633f4f0938b04cb42af74e98506e3780.jpg</src>
        <authentication>adf1c25ce1219f9b402895e02daa4acd</authentication>
      </file>
    </fileContainer>
    <collection collectionId="1">
      <elementSetContainer>
        <elementSet elementSetId="1">
          <name>Dublin Core</name>
          <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
          <elementContainer>
            <element elementId="50">
              <name>Title</name>
              <description>A name given to the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="2196">
                  <text>&lt;h1&gt;Shoah-Überlebende&lt;/h1&gt;</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
          </elementContainer>
        </elementSet>
      </elementSetContainer>
    </collection>
    <itemType itemTypeId="12">
      <name>Person</name>
      <description>An individual.</description>
      <elementContainer>
        <element elementId="53">
          <name>Family</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="4164">
              <text>&lt;div style="text-align:justify;"&gt;Yael Gisela Spier Cohen wuchs in einer jüdischen Familie auf, bis diese 1942 nach Theresienstadt und im Herbst 1944 nach Auschwitz deportiert wurde. Dort wurden ihre Eltern sofort von ihr getrennt und in die Gaskammer getrieben. Sie musste Zwangsarbeit leisten. Ihr Bruder verhungerte in Dachau und sie selbst hat nur knapp überlebt. Sie blieb mehrere Monate in Auschwitz-Birkenau und wurde dann zur Zwangsarbeit in einer Flugzeugfabrik in Freiburg in Sachsen eingesetzt.  Gegen Ende des Krieges wurde sie in das Konzentrationslager Mauthausen in Österreich deportiert.  Sie wurde im Mai 1945 von der US-Armee befreit. Sie reiste mit einer Freundin, die sie in einem Displaced Persons Camp kennengelernt hatte, nach Paris.  Sie saßen in einem der ersten Züge, die nach Kriegsende am Gare de l'Est in Paris ankamen. Da sie keine Familie mehr hatte, machte sie sich auf den Weg nach Marseille und bestieg das Schiff Mataroah, das sie nach Palästina brachte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style="text-align:justify;"&gt;Sie lebte in dem Jugenddorf Ben Shemen, trat der Palmach-Armee bei und kämpfte im israelischen Unabhängigkeitskrieg. Sie war eine ausgezeichnete Veteranin des Krieges von 1948. 1951 brachten ihre Tanten und Onkel, denen es gelungen war, vor dem Krieg aus Deutschland zu fliehen, sie nach Washington Heights in New York. Das Schicksal brachte sie 1952 nach Kanada, wo sie eine Stelle als Sekretärin an der hebräischen Schule der Shaar Hashomayim-Synagoge in Montreal erhielt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style="text-align:justify;"&gt;Nach mehreren Jahren in Israel holten sie Verwandte nach New York, von da ging sie nach Kanada, heiratete und bekam drei Kinder dort.  In den 90er Jahren entschloss sich Gisela Spier Cohen, in Deutschland vor allem vor Schulklassen von ihrem Leben zu erzählen.&lt;/div&gt;</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="31">
          <name>Birth Date</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="4192">
              <text>1928</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="32">
          <name>Geburtsort</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="4193">
              <text>Momberg, Deutschland</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="33">
          <name>Death Date</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="4194">
              <text>2016</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="52">
          <name>Sterbeort</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="4195">
              <text>Canada</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
      </elementContainer>
    </itemType>
    <elementSetContainer>
      <elementSet elementSetId="1">
        <name>Dublin Core</name>
        <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
        <elementContainer>
          <element elementId="50">
            <name>Title</name>
            <description>A name given to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="2193">
                <text>Spier-Cohen, Gisela</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
    </elementSetContainer>
  </item>
</itemContainer>
