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Sie war in zweiter Ehe mit Carl Zuckmayer verheiratet. Alice Henriette Alberte Herdan wurde als Tochter des Juristen Dr. Maurice Herdan und der Schauspielerin am Wiener Burgtheater Claire Liesenberg geboren. Ihr Vater stammte aus einer wohlhabenden jüdischen Familie in Bukarest, konvertierte aber am 23. September 1897 in Wien zum evangelischen Glauben. Die 1897 geschlossene Ehe ihrer Eltern wurde bereits wenige Jahre später wieder geschieden. Alice Herdan besuchte das Mädchenrealgymnasium der Schulreformerin Eugenie Schwarzwald. 1919 lernte sie durch Schwarzwalds Vermittlung Karl Frank kennen, den sie heiratete. Das Ehepaar siedelte nach Berlin und bald darauf nach München über, wo der Kommunist Frank eine Haftstrafe abzusitzen hatte. Die gemeinsame Tochter Michaela kam dort zur Welt. Bald darauf zog Alice Frank mit dem Kind wieder nach Berlin und gründete mit zwei Schulfreundinnen, Elisabeth Neumann und Helene Weigel, eine Wohngemeinschaft. 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Sie besuchte die Schule der Eugenie Schwarzwald, an der einige prominente Vertreter des Wiener kulturellen Lebens lehrten, darunter u. a. Adolf Loos und Oskar Kokoschka. In Wien frequentierte sie auch den stadtbekannten Salon der Berta Zuckerkandl, in dem sie immer wieder aus ihren Werken vorlas. Gegen den Willen ihres Vormunds – ihr Vater starb schon, als sie 12 war – begann sie nach dem Abitur ein Psychologie-Studium an der Universität Wien, das sie 1907 abbrach, um den Industriellen Walter Stross zu heiraten. Aus dieser Ehe gingen die Töchter Bianka (* 1908) und Emmy (* 1910) hervor. Im Februar 1915 lernte sie den Schriftsteller Jakob Wassermann kennen. Im August 1919 zogen sie gemeinsam nach Altaussee und 1924 kam beider Sohn Carl Ulrich (Charles) zur Welt. 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Sie übersiedelte in die Schweiz, nahm ihr Psychologie-Studium wieder auf und studierte bei Carl Gustav Jung Analytische Psychologie. Nach dem Anschluss Österreichs ging sie nach Kanada ins Exil. 1939 übernahm sie einen Lehrauftrag an der McGill-Universität in Montreal. Bis zu ihrem Tod arbeitete sie in ihrer psychiatrischen Praxis in Ottawa. Am 2. 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Lola Sernau folgte Feuchtwanger als dieser 1933 nach Sanary-sur-Mer in Südfrankreich emigrierte, jedoch gelang es ihr vorher einige Manuskripte zu retten, bevor die Nationalsozialisten das Haus der Feuchtwangers durchsuchten, plünderten und in Beschlag nahmen. Sie war befreundet mit Rudolf Leonhard, der ebenfalls nach Südfrankreich ins Exil gegangen war. Durch diese Freundschaft kam Leonhard häufiger zu Besuchen bei Feuchtwanger, wo sich 1936 Ernst Toller, Aldous Huxley und Leonhard trafen. 1940 bis 1941 war sie interniert, obwohl sie seit 1938 mit dem Schweizer Fritz Humm verheiratet war. <br /><br />Als die Feuchtwangers 1941 in die USA emigrierten, tippte sie Feuchtwangers <em>Josephus-Trilogie</em> zu Ende und ließ diese anschließend einem Verlag in New York zukommen. Erneut gelang es ihr einige Bücher aus Feuchtwangers Bibliothek zu retten und ihm über Lissabon nachzuschicken. 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Nach Brechts Tod gab sie seine Werke beim Suhrkamp-Verlag heraus und war Dramaturgin beim Berliner Ensemble. Eine Sammlung ihrer Texte wurde 1977 unter dem Titel <em>Julia ohne Romeo</em> herausgegeben. Sie wurde zunächst von ihrer in Amerika geborenen Mutter Josefine mit ihren zwei Geschwistern zu Hause unterrichtet und erwarb dabei sehr früh gute<br /> Englischkenntnisse. Sie absolvierte 1912–1918 eine Ausbildung zur Lehrerin und arbeitete 1918–1922 als Lehrerin. 1922 kam Elisabeth Hauptmann nach Berlin, wo sie 1924 Bertolt Brecht kennenlernte.<br /><br />Brecht schätzte ihr literarisches Urteil und die guten Sprachkenntnisse und brachte sie als seine Lektorin beim Kiepenheuer Verlag unter. Von 1925 bis 1927 arbeitete sie von dort aus Brecht zu, erstellte Übersetzungen und Materialsammlungen und arbeitete an Stücken Brechts mit. 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Er war 1922–1928 verheiratet mit Marianne Zoff, einer österreichischen Schauspielerin und Opernsängerin und Mutter von Brechts Tochter Hanne Marianne. Gleichzeitig hatte er eine Beziehung zu Helene Weigel, die er 1923 kennengelernt hatte; ihr gemeinsamer Sohn Stefan wurde 1924 geboren. 1929 nach der Scheidung Brechts von Marianne Zoff heirateten sie. 1930 kam die Tochter Barbara zur Welt. Die letzten Jahre der Weimarer Republik unternahm Hauptmann eigene literarische Aktivität - Texten für Magazine, Radio-Beiträgen vom Krimi bis zur Dokumentation und Übersetzungen<span style=\"font-size:8.33333px;\"> -.</span> Zudem löste sie sich auch persönlich von Brecht.<br /><br />1933 wurde Hauptmann verhaftet und von der Gestapo verhört. Durch Freunde und einen Anwalt konnte sie ihre Entlassung erwirken. Durch ihre in den USA verheiratete Schwester konnte Elisabeth Hauptmann schließlich aus Nazi-Deutschland entkommen. Paris war die erste Station iher Flucht. Anfang 1934 kam sie in St. Louis. Im August 1934 übernahm sie eine Pflegestelle bei einer psychisch Kranken, was sie in ihrer labilen Verfassung selbst gefährdete. Seit dem Herbst 1935 arbeitete sie kurzzeitig wieder mit Brecht zusammen, diesmal in New York. Hauptmann engagierte sich 1937 für die deutsch-mexikanische Spanienhilf. Sie hielt Vorträge und veröffentlichte Artikel in Zeitungen. 1940 bekam Elisabeth Hauptmann die amerikanische Staatsbürgerschaft. Ihren Brotjob als Lehrerin in St. Louis führte sie bis 1940 aus. \n<p><span>1946 zog Elisabeth Hauptmann nach Los Angeles, wo sie eine Beziehung mit Paul Dessau</span><span> begann. 1948 heirateten sie und verliessen die USA. </span>In der Ruinenstadt Berlin hatte Elisabeth Hauptmann Eingewöhnungsschwierigkeiten angesichts der allgemeinen Not und der Konfrontation mit Spuren der Nazizeit, vor allem in der Sprache. Arbeit fand sie bei der DEFA, wo sie bis 1950 als Dramaturgin arbeitete. Schließlich scheiterte auch die Ehe mit Dessau und Hauptmann unternahm einen Suizidversuch. Die nächsten Jahre quälten sie Depressionen. Sie schloss bereits 1949 einen Vertrag mit Suhrkamp zur Herausgabe der Werke Brechts und trat der SED bei. 1950–1954 arbeitete sie wieder als freie Autorin und Übersetzerin, geriet dabei immer wieder in Finanznot, während gleichzeitig der kommerzielle Erfolg der Werke Brechts stieg.  <br /><br />Nach Brechts Tod wurde Elisabeth Hauptmann Parteisekretärin am Berliner Ensemble. Sie begann mit dem Ordnen von Archivmaterial. Brechts letztes Testament, das neben der Familie auch seine engsten Mitarbeiter an den Tantiemen beteiligte. 1961 erhielt Elisabeth Hauptmann den Lessing-Preis der DDR. Durch den Brecht-Boom im Westen wendete sich Hauptmanns finanzielle Lage endlich zum Besseren. Sie hatte jetzt häufiger gesundheitliche Probleme. In einem Testament hielt sie fest, dass sie von Brecht nie ein Gehalt bezogen hat und bei einigen Stücken, an denen sie größeren Anteil hatte, auch keine Autorenhonorare oder Tantiemen. Hauptmanns letztes Testament von 1972 vermachte ihre Bibliothek und wertvolles Material wie Manuskripte Brechts, Briefe und Photos sowie Editionsnotizen der Akademie der Künste in Berlin. Die Tantiemenanteile der <i>Dreigroschenoper</i> gingen an ihre Freundin Margaret Mynatt alias Bianca Minotti, ihre amerikanische Familie erhielt die Rechte an <i>Happy End</i>, andere Anteile verteilte sie auf verschiedene Mitstreiter. Am 20. April 1973 starb Elisabeth Hauptmann. </p>"]]]]]],["elementSetContainer",["elementSet",{"elementSetId":"1"},["name","Dublin Core"],["description","The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. 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Gross war die ältere Schwester Margarete Buber-Neumanns und Lebensgefährtin des einflussreichen kommunistischen Verlegers und Filmproduzenten Willi Münzenberg, dessen Biographie sie später verfasste. Babette Thüring wurde als Tochter des Brauereidirektors (Berliner Kindl) Heinrich Thüring (1866–1942) und der Else Merten (1871–1960) geboren, sie hatte zwei Schwestern. Nach dem Abitur auf dem Oberlyzeum Potsdam trat sie 1915 auf einem Schloss in Schlesien eine Stelle als Gouvernante eines Kaiserenkels an. 1919 bestand sie ihr Examen zur Lehrerin und ging bald danach nach Berlin. Im Jahr 1920 trat sie dort der Kommunistischen Partei Deutschlands bei. Von kurzer Dauer war die im gleichen Jahr geschlossene Ehe mit dem Schriftsteller Fritz Groß, 1923 wurde der gemeinsame Sohn Peter Gross (1923–2016) geboren, der bei den Großeltern in Potsdam aufwuchs und mit einem Kindertransport nach England gelangte. 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Ernestine Drucker war die älteste von drei Töchtern des Rechtsanwalts Leopold Drucker (1860–1938) und der Ida Schramek (1870–1942), die aus einer wohlhabenden Familie stammte. Sie besuchte die Schwarzwald-Schule und danach das öffentliche Mädchen-Lyzeum. Daneben erhielt sie Schauspielunterricht bei Ferdinand Gregori. Im Ersten Weltkrieg arbeitete Drucker ein Jahr als freiwillige Krankenhilfe. Die Matura oder ein Studium wurde von den Eltern nicht gestattet, da dies als abträglich für ihre Heiratschancen galt, stattdessen durfte sie Unterricht für Sprechen und lyrische Interpretation nehmen. Freud trat später gelegentlich als Rezitatorin auf. <br /><br />Im Dezember 1919 heiratete Esti Drucker den Juristen Jean-Martin Freud (1889–1967), den ältesten Sohn des Psychoanalytikers Sigmund Freud. Sie hatten die Kinder Anton Walter und Miriam Sophie. Neben den familiären Verpflichtungen gab Freud Sprechunterricht an den Schwarzwaldschen Schulanstalten. Im September 1926 begann sie eine Ausbildung zur Sprach-, Stimm- und Gehörtherapeutin. Daneben gab sie Kurse für korrekt gesprochenes Deutsch und Sprechtechnik. Im Jahr 1938, nach dem Anschluss Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland, starb ihr Vater unter dem Eindruck der Novemberpogrome. Esti Freud wurde aus rassistischen Gründen der Lehrauftrag an der Universität entzogen. Da sich das Ehepaar Freud schon vorher auseinandergelebt hatte, emigrierte der Sohn Walter mit dem Vater nach London. Esti Freud emigrierte im Mai 1938 mit der Tochter Sophie zunächst nach Paris, wo ihre Schwestern lebten. <br /><br />Freud publizierte in Paris in französischer Sprache Artikel über Logopädie und Sprachfehler in der Fachzeitschrift <em>Practica Oto-Rhino-Laryngologica</em>. Bei der deutschen Eroberung Frankreichs floh sie mit der Tochter im Juni 1940 nach Nizza, und sie gelangten im Dezember 1941 nach Casablanca, bis sie im Oktober 1942 über Lissabon in die USA einreisen konnten. Ihre Mutter wurde nach ihrer Flucht nach Frankreich 1942 im Sammellager Drancy inhaftiert und von dort in das KZ Auschwitz deportiert, wo sie ermordet wurde. Freud erhielt 1948 die US-amerikanische Staatsbürgerschaft. Um ihre Berufschancen zu verbessern, besuchte sie Abendkurse an der New School for Social Research und wurde 1955 dort promoviert. Nach ihrer Pensionierung am New York Hospital 1971 arbeitete sie noch bis 1978 in dem Beruf. Auf Wunsch ihrer Tochter Sophie Freud schrieb sie im Alter von 82 Jahren die Autobiografie <em>Vignettes of my Life</em>. Ihre Urne wurde auf dem Wiener Zentralfriedhof in der Grabstelle ihres Vaters bestattet."]]]]]],["elementSetContainer",["elementSet",{"elementSetId":"1"},["name","Dublin Core"],["description","The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. 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Sie wurde zunächst Lehrerin und unterrichtete von 1917 bis 1920 am Wiener Billrothgymnasium, doch galt ihr Interesse schon früh der Psychoanalyse. Sie absolvierte eine Lehranalyse bei ihrem Vater und wurde schließlich selbst als Psychoanalytikerin tätig; 1923 eröffnete sie ihre eigene Praxis. Als treusorgende Tochter war Anna Freud für ihren Vater als Sekretärin und Assistentin tätig, organisierte seine Auftritte, pflegte den Krebskranken und vertrat ihn auf Kongressen. Nach der Annexion Österreichs durch Deutschland wurde Anna Freud 1938 von der Gestapo in Wien verhört. 1938 flohen Sigmund Freud, seine Frau Martha und ihre Kinder, darunter Anna, nach London. Annas Bruder Ernst Ludwig Freud war bereits 1933 dorthin emigriert.\r\n\r\nAnna Freud wurde Lehranalytikerin der British Psycho-Analytical Society. Nach dem Tod ihres Vaters 1939 kam es zwischen Anna Freud und Melanie Klein und ihren jeweiligen Anhängern zu äußerst kontroversen Diskussionen, die nicht nur die Kinderanalyse, sondern die gesamte Ausrichtung der Psychoanalyse betrafen. Anna Freud und ihre Lebenspartnerin Dorothy Tiffany Burlingham gründeten die Hampstead Nurseries, ein Heim, in dem sie Kriegskinder und Kriegswaisen betreuten. 1945 holte Anna Freud eine kleine Gruppe von Kindern aus Theresienstadt nach London. Sie wurden unter ihrer Aufsicht versorgt und betreut. Die Erinnerungen einiger Kinder wurden mit deren Erlaubnis veröffentlicht. \r\n\r\nNach dem Zweiten Weltkrieg bauten sie die Nurseries aus: Die Hampstead-Klinik für Kinder wurde ab 1947 zu einem international renommierten Lehrinstitut für Kindertherapie. In Übereinkunft mit der British Psychoanalytical Society wurde die Hampstead Clinic von Anfang an The Hampstead Child-Therapy Clinic genann. Anna Freud stand der Klinik ab 1952 als Direktorin vor. Auch in den folgenden Jahrzehnten konzentrierten sich Anna Freuds Arbeiten vor allem auf Jugendliche und Kinder. Sie gilt neben Melanie Klein als Mitbegründerin der Kinderanalyse. Nach Sigmund Freuds Tod im Jahr 1939 übernahm Anna das Erbe ihres berühmten Vaters und verbrachte viel Zeit auf Vortragsreisen und Kongressen. Erst 1971 besuchte sie Wien nach ihrer Flucht. "]]]],["element",{"elementId":"96"},["name","Secondary bibliography"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"3296"},["text","<a href=\"https://www.youtube.com/watch?v=PxaQnXY0bEA\">Anna Freud (Dokumentation)</a>"]]]]]],["elementSetContainer",["elementSet",{"elementSetId":"1"},["name","Dublin Core"],["description","The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. 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Ihre Eltern gehörten den Reformjuden an, die gegenüber der orthodoxen Gemeinschaft die große Mehrheit der jüdischen Bevölkerung in München darstellten. Sie war die Ehefrau des Schriftstellers Lion Feuchtwanger und eine wichtige Persönlichkeit im Kreis der deutschen Exilanten und des kulturellen Lebens in Los Angeles.<br /><br /> Die Hochzeit mit Feuchtwanger fand 1912 statt. Ab diesem Zeitpunkt unternahmen sie eine intensive Reiseaktivität durch Südfrankreich, Italien, Monaco, die Schweiz, Marokko, Tunesien und Grossbritanien. Ihre einzige Tochter starb sehr früh an Typhus in Italien und die Erfahrung dieses Verlusts ging später in einige Romane Lion Feuchtwangers ein. 1925 zogen die Feuchtwangers nach Berlin wo sie aufgrund der Machtergreifung Hitlers nicht mehr zurückkehren konnten. Als Adolf Hitler als Reichskanzler vereidigt wurde, hielt sich Marta Feuchtwanger in St. Anton (Schweiz) auf, während Lion Feuchtwanger sich auf einer Lesereise in den USA befand. Als sich die Situation in Deutschland schnell verschlechterte, entschloss dieser sich nicht, wie geplant, nach Deutschland zurückzukehren, sondern zu Marta nach St. Anton zu reisen. Von dort aus reisten sie gemeinsam nach Südfrankreich.1933 emigrierten sie zunächst nach Sanary-sur-Mer, von wo aus sie 1940 über Spanien und Portugal ins amerikanische Exil nach Los Angeles flohen.<br /><br /> Marta Feuchtwanger war für Lions kreativen Schaffensprozess wichtig, den sie durch Kritik und Lektorat intensiv begleitete. Nach dem Tod ihres Mannes 1958 übertrug Marta Feuchtwanger  ihr Haus, die Villa Aurora, sowie die Bibliothek Lion Feuchtwangers der USC Library und verwaltete diese bis zu ihrem Tod 1987. 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Sie war nach ihrem fünf Jahre älteren Bruder das zweite Kind des Paares. Wie auch Thomas wurde Wilhelmine zum regelmäßigen Motiv ihres Vaters für zahlreiche Aquarelle, Zeichnungen und Radierungen sowie für 13 Ölgemälde. Wilhelmine studierte an der Akademie der Künste in Berlin sowie in der Malklasse ihrer Mutter nach dem Tod ihres Vaters. Nachfolgend wurde sie Theaterschauspielerin und spielte in Theatern in Hannover und Darmstadt gemeinsam mit Karl Schönböck, Elisabeth Flickenschildt, Lilli Palmer und Brigitte Horney. <br /><br />Am 28. Juni 1933 wurde sie als Vierteljüdin beim Staatstheater Darmstadt entlassen und erhielt Berufsverbot. In erster Ehe heiratete sie den Ingenieur Hanns Hecker und hatte mit ihm drei Kinder, die Söhne Michael und Georg sowie die Tochter Katharina. Gemeinsam verlebten sie den Zweiten Weltkrieg in Hamburg und 1948 folgte Wilhelmine ihrer Mutter und ihrem Bruder nach New York City. 1949 erschien der während der Kriegsjahre geschriebene autobiographische Roman <em>Sechs Jahre lang</em>. 1950 wurde ihre Ehe geschieden, 1952 heiratete sie den Ingenieur Hans Klopfer, der 1962 verstarb. Seit 1965 war sie mit dem Tenor und Turniertänzer Russell Palin liiert.<br /><br /> Nachdem 1967 ihre Mutter und 1988 auch ihr Bruder verstarben, übernahm sie die Verwaltung des künstlerischen Nachlasses ihrer Eltern und arrangierte sowohl in den USA als auch in Deutschland Ausstellungen. 1983 veröffentlichte sie den Roman <em>Die Fährfrau</em>. <em>Das leidenschaftliche Leben der Marie Grubbe</em>, der die Lebensgeschichte der Marie Grubbe als Femme fatale der Barockzeit schilderte. 1990 erschien das gemeinsam mit der Journalistin Helga Schalkhäuser geschriebene Buch <em>Ich habe einen Lovis, keinen Vater....</em> <em>Erinnerungen</em>. 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