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Von 1903 bis 1905 machte sie ein Schauspielstudium und war danach bis 1913 an verschiedenen Bühnen verpflichtet, so etwa 1905 bis 1909 in Trier, 1906 bei den Festspielen im Düsseldorfer Apollo-Theater,[1] 1910/11 beim Märkischen Wandertheater und 1911/12 am Berliner Theater. In den Jahren 1913/14 absolvierte sie eine Ausbildung zur Bildhauerin u. a. bei Arthur Lewin-Funcke und war dann 1925 in den Berliner Adressbüchern als solche verzeichnet.[2] Ein für 1922 angestrebtes Studium am Staatlichen Bauhaus Weimar konnte sie wegen Erkrankung und Pflege ihrer Mutter nicht antreten.[3] Um 1918 hatte sie begonnen, für mehrere Zeitungen wie z. B. die Schaubühne und die Weltbühne auch schriftstellerisch zu arbeiten. Ab 1929 wurde sie Mitglied der KPD und im Bund proletarisch-revolutionärer Schriftsteller.\r\n1933 emigrierte sie nach Prag und 1935 weiter in die UdSSR, wo sie dann vorwiegend in Moskau als Übersetzerin und ab 1941 auch als Sonderkorrespondentin im Rundfunk wirkte. 1946 kehrte sie nach Deutschland zurück und wohnte in Weimar. Hier wurde sie Mitglied im Deutschen Schriftstellerverband sowie der SED. Sie gehörte zum Freundeskreis der Künstler und Geistesschaffenden, der sich in Weimar um den Schriftsteller Johannes Nohl bildete. Mit Johannes Nohl verheiratete sie sich 1950 in dessen zweiter Ehe. Sie verfasste Erzählungen, Romane, Novellen, Hörspiele und Essays, teils auch autobiographisch. Mehrere Werke sind deutlich antimilitaristisch. Am längsten arbeitete sie an ihrem Lesedrama Heinrich von Kleist. Dora Wentscher verstarb kurz vor ihrem 81. 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Sie wurde als Tochter eines Beamten geboren und besuchte 1923 bis 1925 die Schauspielakademie. Engagements führten sie nach Stuttgart, Baden-Baden, Breslau und Zwickau. Sie heiratete 1928 den Schriftsteller und Journalisten Fritz Erpenbeck. Ab 1929 lebte sie in Berlin, wurde KPD-Mitglied, arbeitete als Schriftstellerin und Rezitatorin. Bei politischen Kundgebungen trug sie eigene Gedichte vor.\r\n\r\nAb 1930 publizierte sie politisch-satirische und gesellschaftskritische Gedichte. 1933 emigrierte sie zunächst nach Wien und dann nach Prag, wo sie das politische Kabarett „Studio 1934“ gründete und leitete. Ab 1935 lebte sie mit ihrem Mann in Moskau in der Sowjetunion. Sie arbeitete als Hörspielautorin und Kommentatorin für Radio Moskau und für verschiedene Literaturzeitschriften. 1945 kehrte sie nach Berlin zurück, wo sie während der Teilung der Stadt im östlichen Teil in Berlin-Pankow lebte. 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Sie wurde von ihrer Mutter auf eine Handelsschule geschickt. Bis 1923 arbeitete sie als Büroangestellte, wurde dann entlassen und fand erst 1928 wieder Arbeit als Schwimmmeisterin. In dieser Zeit war sie im Roten Frauen- und Mädchenbund, einer Unterorganisation des Rotfrontkämpferbundes, aktiv und hörte Vorträge in der Marxistischen Arbeiterschule (MASCH). <br /><br />1928 trat sie in die KPD ein. Sie begann ab November 1933 gemeinsam mit Mia Niederkirchner ihre illegale politische Tätigkeit – bis zum Juni 1934 in Deutschland, anschließend, um ihrer drohenden Verhaftung durch die Gestapo zu entgehen, in den Niederlanden. 1936 verhaftete sie die Amsterdamer Fremdenpolizei mit der Absicht, sie nach Deutschland auszuliefern, schob Charlotte Müller jedoch nach Belgien ab. In Brüssel wurde sie bereits von Otto Niebergall erwartet, der von Belgien aus illegale Gruppen im Rheinland unterstützte. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht in Belgien im Mai 1940 wurde sie im Oktober 1940 von der Gestapo verhaftet. Etwa ein Jahr lang dauerte Charlotte Müllers Untersuchungshaft. Illegale Tätigkeit während der Emigration konnte ihr jedoch nicht nachgewiesen werden. Im November 1941 fand in Berlin der Prozess gegen sie und ihre Mitangeklagten wegen Vorbereitung zum Hochverrat statt. Das Urteil für sie lautete auf 15 Monate Gefängnis, wobei die Untersuchungshaft angerechnet wurde. Nach Verbüßung der Gefängnisstrafe im Januar 1942 wurde sie mit einem Zwischenaufenthalt im Arbeitserziehungslager Rhinow im Konzentrationslager Ravensbrück inhaftiert. <br /><br />In den ersten acht Monaten arbeitete sie in der Weberei. Nach einer Erkrankung wurde sie für die Arbeit in der Weberei untauglich geschrieben. Als bald darauf im Lager Frauen gesucht wurden, die sich auf Klempnerarbeiten verstanden, meldete sie sich. In dieser Position war es ihr möglich, sich relativ frei im Lager zu bewegen, vor allem aber ohne Aufsicht durch die SS zu arbeiten. Dies nutzte sie einerseits, um Kontakte zwischen den politischen Gefangenen auszubauen und zu unterhalten. Andererseits war es Charlotte Müller als Anweisungshäftling aber auch möglich, ihre Arbeitskolonne selbst zusammenzustellen. <br /><br /> Nach Kriegsende arbeitete sie zunächst im Magistrat von Berlin-Wedding. Im Juli 1949 wechselte sie zur Deutschen Volkspolizei. Ab 1951 begann ihre Arbeit für die Staatssicherheit der DDR.  Müller starb am 14. 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Zu ihren Freunden zählten im Prag der Zwischenkriegszeit die Autoren Egon Erwin Kisch, Max Brod und Franz Werfel. Lenka Reinerová wuchs in einer mehrsprachigen jüdischen Familie als Tochter eines tschechischen Eisenwarenhändlers und einer Deutschböhmin auf. Sie arbeitete als Journalistin unter anderem bei der antifaschistischen <em>Arbeiter-Illustrierte-Zeitung</em>, die in der Herausgeberschaft von F.C. Weiskopf und Hermann Leupold im Prager Exil unter dem Namen <em>Volks-Illustrierte</em> erschien. <br /><br />Als im März 1939 Prag durch deutsche Truppen besetzt wurde, war sie gerade in Bukarest und ging von dort ins Exil nach Paris. Sie wurde verhaftet. Sechs Monate in Einzelhaft im Pariser Frauengefängnis La Petite Roquette folgten. Danach wurde sie im Frauenlager Camp de Rieucros interniert, konnte schließlich über Casablanca nach Mexiko entkommen. In Mexiko lernte Reinerová das Maler-Ehepaar Frida Kahlo und Diego Rivera kennen. Im Jahr 1945 kehrte sie mit ihrem Mann, dem Schriftsteller und Arzt Theodor Balk, nach Europa zurück, zunächst nach Belgrad, wo 1946 ihre Tochter Anna geboren wurde, und erst 1948 nach Prag. Sie wurde während der stalinistischen Säuberungen rund um den Slánský-Prozess für 15 Monate inhaftiert und erst 1964 rehabilitiert. <br /><br />Nach der Niederschlagung des Prager Frühlings 1968 wurde sie jedoch aus der KPČ ausgeschlossen und zudem für mehrere Jahre mit Publikationsverbot belegt. Sie verlor ihre Verlagsarbeit und war bis 1989 vor allem als Simultandolmetscherin tätig. Seit 1989 erschienen zahlreiche Erinnerungsbücher und Erzählungen. 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Sie wurde als viertes Kind einer Familie eines ehemaligen Berufssoldaten und Eisenbahnbeamten geboren und erlebte eine durch Armut und Krankheit geprägte Kindheit. Alle drei Geschwister und der Vater starben zwischen 1891 und 1905 an Tuberkulose und wenige Jahre darauf auch ihre Mutter. Märten litt an einer chronischen Nierenkrankheit, die erst 1905 operiert wurde. Aufgrund ihrer schwächlichen Verfassung wurde sie zeitweise vom Schulbesuch ausgeschlossen und erarbeitete sich so zu Hause, mit der Hilfe ihres Bruders, ein umfangreiches Wissen in Geschichte, Philosophie, Volkswirtschaft, Ethnologie und Kunstgeschichte. Die in jungen Jahren erlebte Konfrontation mit Krankheit und Tod prägte sie und ihre Art zu schreiben. <br /><br /> 1903 trat sie der SPD bei, weil das Wahlprogramm dem am nächsten kam, was Lu Märten anstrebte: vollständige Gleichberechtigung von Frauen und Männern. Durch ihren jüngeren Bruder und ihren Verlobten Wilhelm Repsold, Bildhauer und Graphiker, kam sie zur Bodenreformbewegung und trat dem Nationalsozialen Verein von Friedrich Naumann bei. In dessen Wochenzeitschrift <em>Die Hilfe</em> wurden Lu Märtens erste Artikel veröffentlicht. Unter dem Einfluss von Naumanns sozialer Ethik schrieb Lu Märten über Kunstproduktion, Arbeitsteilung, Maschinenarbeit und deren Zusammenhänge. Zu jener Zeit arbeitete Märten an den lyrischen Stücken <em>Meine Liedsprache</em> (1906) und dem Schlüsselroman <em>Torso. Das Buch eines Kindes</em> (1909). Lu Märten engagierte sich und wurde Mitglied einer künstlerisch-politischen Gruppe, der auch andere junge Redakteure der Wochenzeitschrift Die Hilfe, wie zum Beispiel Theodor Heuss, angehörten. Auch schrieb Lu Märten Feuilletons, doch diese politisch-kritischen Texte wurden nur von Zeitschriften veröffentlicht, die sich mit der Kultur der Arbeiterklasse befassten, z. B. in Adelheid Popps <em>Wiener Arbeiterinnen-Zeitung</em> und Clara Zetkins <em>Die Gleichheit.</em> Neben den Grundsätzen der Frauenpolitik machte sich Lu Märten die Forderungen der damaligen bürgerlichen Frauenbewegung zu Eigen. <br /><br />Als Dramatikerin erreicht sie mit dem Einakter <em>Bergarbeiter</em>, eine provokative Wirkung. Mit einem Buch zur Kunstsoziologie (<em>Die wirtschaftliche Lage der Künstler</em>, 1914) und einer Schrift zur Arbeiterkunsterziehung (<em>Ästhetik und Arbeiterschaft</em>, 1914, unveröff.) entwickelte Märten ein Programm für die gewerkschaftliche Organisierung bildender Künstler und den alltäglichen Kunstgebrauch der Arbeiterklasse. Freundschaften entstanden mit Käthe Kollwitz, Johannes R. 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Nach 1945 versuchte sie an vorherige Erfolge anzuknüpfen, was ihr aber nicht gelang. Ihre Kritiken gelten als veraltet (im Westen als verpönt, im Osten als unorthodox). An die junge Generation richtete Lu Märten ein episch einfach erzähltes Lehrstück, Bürgermeister <em>Tschech und seine Tochter. Erinnerungen an den Vormärz 1844</em>. Lu Märten lebte in West-Berlin und beteiligt sich bis 1961 am kulturellen Leben Ost-Berlins. Ab 1949 erhielt sie von dort zur Ehrung ihres Schaffens eine Ehrenrente. Zuletzt arbeitete sie als Lektorin und half beim Ausbau der Volksbücherei Steglitz mit."]]]]]],["elementSetContainer",["elementSet",{"elementSetId":"1"},["name","Dublin Core"],["description","The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. 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Ihr Vater Albert Wüst lehrte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg als Professor für landwirtschaftliche Maschinenkunde und Meliorationswesen. In Halle lernte sie auch ihren Ehemann kennen, den sechs Jahre älteren Fritz Litten. \r\n\r\nKurz nachdem er sein Assessor-Examen als Jurist abgelegt hatte, heirateten beide im September 1900. Ihre drei Söhne Hans, Heinz und Rainer kamen innerhalb von sechs Jahren auf die Welt. Bis 1933 interessierte sie sich nicht für Politik, dafür aber umso mehr für die Studien historischer Kunst.\r\n\r\nVon 1928 bis 1933 trat ihr ältester Sohn Hans Litten in Berlin als linker Strafverteidiger groß in Erscheinung. In dem bekannten Berliner Edenpalast-Prozess von 1931 blamierte er in einer Zeugenvernehmung Adolf Hitler als Führer der NSDAP. Drei Jahre später revanchierte sich dieser. Nach dem Reichstagsbrand am 28. Februar 1933 wurde Hans Litten früh morgens verhaftet und über fünf Jahre lang in verschiedenen Konzentrationslagern schwer gefoltert und schikaniert.\r\nAuch in der Familie und dessen Umfeld wurde das politische Wirken von Hans Litten heftig diskutiert. \r\n\r\nBei den unterschiedlichsten Gesprächen, in deren Verlauf Irmgard Litten sich wiederholt für ihren Sohn eingesetzt hat, sammelte sie im Laufe der Zeit die Erfahrungen, die sie später dazu befähigt haben, sich für sein Wohlergehen einsetzen zu können. Nach seiner Verhaftung führte sie einen auch im Ausland anerkannten und viel beachteten Kampf um die Freilassung ihres Sohnes aus der KZ-Haft. \r\n\r\nNach dem Selbstmord von Hans Litten im Konzentrationslager Dachau ging sie über die Schweiz und Paris in die Emigration nach Großbritannien. Dort schrieb sie ihren Bericht über das Schicksal ihres Sohnes und die Zustände in den deutschen Konzentrationslagern. Er wurde 1940 kurz vor der Niederlage Frankreichs unter dem Titel „Die Hölle sieht dich an“ zum ersten Mal auf Deutsch in Paris veröffentlicht. Im gleichen Jahr erschien er unter dem Titel „A mother fights Hitler“ in England und kurz darauf unter dem Titel „Beyond tears“ in den Vereinigten Staaten von Amerika. Im Jahr darauf wurde er zum ersten Mal in Spanisch als „Una madre contra Hitler“ publiziert. In Deutschland wurde ihr Bericht seit 1947 auch unter dem Titel „Eine Mutter kämpft gegen Hitler“ mehrfach veröffentlicht.\r\n\r\nIhren Lebensunterhalt bestritt sie hauptsächlich als Mitarbeiterin des Ministry of Information und als Sprecherin der British Broadcasting Corporation (BBC). Sie wurde Mitglied im „P.E.N. Club in London“. Seit Sommer 1943 war sie Mitglied im „Initiativausschusses für die Einheit der deutschen Emigration“ und der „Freien Deutschen Bewegung“ (FDB). Anfang 1944 trat sie aus der FDB aus, als Protest gegen die Deutschlandpolitik der KPD. 1943 war sie an der Publikation „Der Weg zu einem neuen Deutschland“ („Germany's road to democracy“) beteiligt. Gegen Ende des Krieges bemühte sie sich vor allem um Kriegsgefangene. 1945 erschien ihre Broschüre „All the Germans – are they really guilty?“ bei Victor Gollancz, wo sie sich gegen eine Kollektivschuldthese aussprach und sich für einen antifaschistischen Neuaufbau Deutschlands eingesetzt hat. \r\n\r\n1950 kehrte sie nach Deutschland zurück. Sie lebte vorübergehend in der so genannten Intelligenzsiedlung in Berlin-Schönholz und anschließend bis zu ihrem Tode in Berlin-Köpenick.\r\n"]]]]]],["elementSetContainer",["elementSet",{"elementSetId":"1"},["name","Dublin Core"],["description","The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. 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Ab 1925 war Linke Mitglied der Berliner Jungdemokraten und der DDP. Ihre Tätigkeit als Angestellte der Jungdemokratengeschäftsstelle brachte sie in Kontakt mit vielen Demokratischen Politikern der Reichshauptstadt. 1930 war sie Gründungsmitglied der Radikaldemokratischen Partei. 1932, als das Scheitern einer eigenständigen linksliberalen Partei offensichtlich war, schloss sie sich der SPD an. 1931 unternahm Linke eine Reise nach England. Beim Besuch des Parteitages der Labour Party in Scarborough lernte sie die englische Schriftstellerin Margaret Storm Jameson kennen. Zwei Jahre später, Mitte 1933, folgte sie einer Einladung Storm Jamesons und ging ins Exil nach England. Der Erfolg ihres autobiographischen Schlüsselromans <em>Restless Flags</em> (in der amerikanischen Ausgabe unter dem Titel <em>Restless Days</em>) und ihre englische Übersetzung von Wolfgang Langhoffs Buch <em>Die Moorsoldaten</em> machten sie im Kreis des politischen und literarischen Exils in London bekannt. 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Sie verlobte sich mit dem Militärattaché der englischen Gesandtschaft in München, Ralph Harding Peto, musste sich aber aus Rücksicht auf die Familie von ihm wieder trennen. Im Jahr 1904 heiratete Arco-Zinneberg den Gutsbesitzer und Diplomaten Karl Max Fürst Lichnowsky. Das Paar lebte mit den drei Kindern, darunter eine Tochter, auf den Schlössern Grätz und Kuchelna. 1911 verreisten sie nach Ägypten. Zwischen 1912 und 1914 wurde ihr Ehemann als deutscher Botschafter nach London berufen. Nach dem Ersten Weltkrieg hatte die Familie wechselnde Aufenthalte in Berlin, München und der damaligen Tschechoslowakei. 1928 verstarb Fürst Lichnowsky, sie zog nach Cap-d’Ail in Südfrankreich. Bereits in München unterhielt Lichnowsky enge Kontakte mit Schriftstellern wie Carl Sternheim und Frank Wedekind. Eine besondere Freundschaft verband sie mit dem Wiener Schriftsteller und Herausgeber der Literaturzeitschrift <em>Die Fackel</em>, Karl Kraus, mit dem sie seit 1915 bekannt war, eine langjährige Korrespondenz pflegte. Auch der Theaterregisseur Max Reinhardt und der Verleger Kurt Wolff gehörten zu ihrem Freundeskreis. <br /><br />In Wolffs Verlag erschienen ihre ersten, deutlich vom Expressionismus beeinflussten Werke. Während der NS-Zeit weigerte sich Lichnowsky, der Reichsschrifttumskammer beizutreten, ihre Werke wurden daraufhin verboten. 1937 heiratete Lichnowsky ihren Jugendfreund, den britischen Major Harding Peto. Als sie 1939 einen Besuch in Deutschland machte, wurde die englische Staatsbürgerin interniert und unter Polizeiaufsicht gestellt, getrennt von ihrem zweiten Ehemann, den sie nicht mehr sehen sollte, da er am 3. September 1945 verstarb. Die Zeit des Hausarrests nutzte sie, um das sprach- und stilkritische Buch <em>Worte über Wörter</em> zu verfassen, in dem sie u. a. Äußerungen Adolf Hitlers der Lächerlichkeit preisgab. Für Lichnowsky zeigte sich bereits in der Sprache die Barbarei der Nationalsozialisten. Verleger Peter Suhrkamp war 1939 jedoch außerstande, ihr Buch zu veröffentlichen. Dies erfolgte erst 1949 im Wiener Bergland Verlag. Auch <em>Gespräche in Sybaris</em>, erschienen 1946, rechnet mit dem NS-Staat ab.<br /><br />Von ihren Besitzungen in Schlesien vertrieben, ließ sich Lichnowsky im Sommer 1946 in London nieder. 1953 verlieh ihr die Gesellschaft zur Förderung des deutschen Schrifttums den Preis für Dichtung. Im Jahr 1954 erhielt sie den Literaturpreis der Stadt München, außerdem gehörte sie der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung als Mitglied an. Lichnowsky verstarb am 4. 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Sie besuchte die Bürgerschule, anschließend zwei Jahre lang ein Internat in Leipzig und von 1912 bis 1915 eine Höhere Mädchenbildungsanstalt in Chemnitz, wo sie das Abitur ablegte. Von 1915 bis 1919 studierte sie in Göttingen und Berlin Mathematik und Philosophie. Schon als Studentin war sie politisch links orientiert, bemühte sich in der Organisierung der Freien Studenten und schloss sich 1916 der Liebknecht-Jugend an. Gleichzeitig war sie auch journalistisch tätig und schrieb unter anderem für Die Frau von Minna Cauer. \r\n\r\nVon 1919 bis 1920 war sie Redaktionssekretärin der Kommunistischen Räte-Korrespondenz in Berlin.\r\nIm Jahr 1918 heiratete Susanne Köhler den ebenfalls links orientierten expressionistischen Lyriker und Dramatiker Rudolf Leonhard. Die Ehe wurde schon 1919 wieder geschieden. 1920 ging sie – inzwischen Mitglied der KPD – als Leiterin der Presseabteilung der sowjetischen Botschaft nach Wien, wo sie 1921 den damaligen Sowjetbotschafter Mieczysław Broński (1882–1938) heiratete. Auch diese Ehe hatte keinen Bestand und wurde, weil nur nach sowjetischem Recht geschlossen, später wieder aufgehoben. Rudolf Leonhard, Leonhards erster Ehemann, erkannte die Vaterschaft des 1921 geborenen Sohnes Wolfgang Leonhard an.\r\n\r\nAus dieser Zeit stammt auch die erste größere Arbeit Susanne Leonhards über die Unterirdische Literatur im revolutionären Deutschland des Weltkriegs (1921). Schon 1922 kehrte Leonhard nach Berlin zurück und betätigte sich dort wieder als Journalistin. Sie schrieb vorwiegend für kommunistische Organe, später, nach ihrem wegen ideologischer Differenzen vollzogenen Austritt aus der KPD im Jahre 1925, in der linksbürgerlichen Presse. Daneben gehörte sie in Berlin einem von Karl Korsch initiierten marxistischen Diskussionszirkel an, an welchem u. a. auch Bertolt Brecht und Alfred Döblin teilnahmen.\r\n\r\nNach der Machtübergabe an die Nationalsozialisten 1933 wurde ihr die Aufnahme in die berufsständische NS-Organisation verweigert, wodurch ihre publizistische Tätigkeit vorerst ein Ende fand. Sie verdiente ihren Lebensunterhalt nun unter anderem als Tänzerin, nachdem sie schon in den 1920er Jahren die Wigman-Schule besucht und ein Diplom erworben hatte. Politisch betätigte Leonhard sich in der kommunistischen Widerstandsbewegung, vornehmlich als Kurier.\r\n\r\nIm März 1935 reiste Leonhard nach Schweden. Dort erreichte sie die Nachricht drohender Verhaftung, worauf sie mit ihrem Sohn nach Moskau übersiedelte. Hier lebte sie als Sprachlehrerin, wurde jedoch schon 1936 verhaftet und verbrachte zwölf Jahre in Gefangenschaft im Arbeitslager Workuta und in Sibirien. 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Hier schloss sie sich Anfang der 1950er Jahre der von ihrem Sohn Wolfgang mitgegründeten linkssozialistischen, kurzlebigen Unabhängigen Arbeiterpartei Deutschlands (UAPD) an, die einen Sozialismus nach titoistischem Vorbild anstrebte. \r\n\r\nIn den 1960er Jahren leitete sie noch den Ortsverein des Deutschen Freidenkerverbandes und arbeitete mit unabhängigen Linkssozialisten wie Fritz Lamm eng zusammen.\r\n"]]]]]],["elementSetContainer",["elementSet",{"elementSetId":"1"},["name","Dublin Core"],["description","The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. 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Sie war die Tochter von Leopold Leitner, einem Baustoffhändler, und dessen Frau, geborener Olga Kaiser. Sie hatte zwei Brüder und wuchs in einer zweisprachigen jüdischen Umgebung in Budapest auf. Dort besuchte sie von 1902 bis 1910 die ‚Ungarische Königliche Höhere Mädchenschule‘. Sie studierte danach in Wien und Berlin Kunstgeschichte und absolvierte ein Praktikum in der Berliner Galerie von Paul Cassirer, woraus die Übersetzung von William Hogarths Aufzeichnungen (1914) ins Deutsche resultierte. \r\n\r\nAb 1913 arbeitete sie bei der Budapester Boulevardzeitung Az Est (Der Abend). Nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges berichtete sie u. a. als Korrespondentin für Budapester Zeitungen aus Stockholm. Während des Krieges schlossen sich große Teile der revolutionär gesinnten ungarischen Jugend der antimilitaristischen Bewegung an. Maria Leitner und ihre Brüder Johann, (1895–1925) und Max (1892–1942?), beteiligten sich aktiv beim sozialistisch-pazifistisch ausgerichteten Galilei-Zirkel. Mitgerissen von der revolutionären Begeisterung traten die Brüder 1919 der Kommunistischen Partei Ungarns bei und Maria Leitner solidarisierte sich mit ihnen. Mit dem Fall der Räterepublik unter Béla Kun mussten alle drei ihr Heimatland für immer verlassen. Sie emigrierten nach Wien und Berlin.\r\n\r\nVon Wien aus reiste Maria Leitner im Sommer 1920 als Beobachterin für Ungarn zum II. Kongress der KJI nach Moskau. Bei diesem Treffen lernte sie Willi Münzenberg kennen, der zu dieser Zeit dem Exekutivkomitee der KJI angehörte. Anschließend arbeitete sie beim Verlag der Jugendinternationale in Berlin u. a. als Übersetzerin. 1923 erschien die von ihr übersetzte, herausgegebene und mit einem Nachwort versehene Sammlung Tibetanische Märchen im Axel Juncker Verlag Berlin und die englisch-ungarische Übersetzung von Jack Londons Roman Die eiserne Ferse in der ungarischen Arbeiterzeitung Új Előre in New York.\r\n\r\n1925 reiste sie im Auftrag des Ullstein Verlages in die USA. Drei Jahre lang durchquerte sie den amerikanischen Kontinent von New York über Massachusetts, Pennsylvania, Virginia, Georgia, Alabama, Florida, bis hin zu Venezuela, Britisch- und Französisch-Guayana und den karibischen Inseln Haïti, Curaçao, sowie Aruba. Sie nahm 80 verschiedene Stellen an, um aus eigener Erfahrung über die Arbeitsbedingungen der Menschen zu berichten. Sie arbeitete als Dienstmädchen und Zigarrendreherin, besuchte Zuchthäuser und südamerikanische Diamantenminen. Im Mittelpunkt ihrer sozialkritischen Reportagen stand das Amerika der kleinen Leute auf der Kehrseite des American Dream.\r\n\r\nZurück in Berlin veröffentlichte Maria Leitner 1929 zum zehnten Jahrestag des Falles der Ungarischen Räterepublik die Novelle Sandkorn im Sturm in der Welt am Abend. In der Erzählung schilderte sie die tragischen Erlebnisse einer Dorfgemeinschaft zu der Zeit, als die Konterrevolution die Räterepublik zerschlug.\r\n1930 trat die Schriftstellerin in den Bund proletarisch-revolutionärer Schriftsteller ein, zu dessen Mitgliedern auch Bertolt Brecht, Johannes R. Becher, Andor Gábor, Erich Mühsam, Erich Weinert und Anna Seghers gehörten. Im gleichen Jahr erschien ihr erster sozialkritischer Roman ‚Hotel Amerika‘ im Neuen Deutschen Verlag. Eingebettet in eine Kriminalhandlung, wird die Geschichte des irischen Wäschemädchens Shirley O’Brien thematisiert, parallel zu den sozialen Missständen für die Arbeiterinnen und Arbeiter in einem New Yorker Luxushotel. Hotel Amerika fand einen großen Leserkreis und erschien auch in spanischer und polnischer Übersetzung. 1933 kam das Buch auf die Liste der zu verbrennenden Bücher.\r\n\r\nIhre Sozialreportagen aus Amerika hat Maria Leitner in der Reportagesammlung Eine Frau reist durch die Welt zusammengefasst, die 1932 im Berliner Agis-Verlag erschien und sofort starke Beachtung fanden. 1934 wurde das Buch ins Polnische übersetzt und zwei Jahre später in der Sowjetunion wiederholt als Sprachübungstext herausgegeben.\r\n\r\nIm Rahmen antifaschistischer Aktionen ging Maria Leitner 1932 auf Entdeckungsfahrt durch Deutschland und berichtete für die Welt am Abend und die Arbeiter-Illustrierte-Zeitung über die soziale und politische Situation in kleinen Städten und Dörfern, in denen bereits die Nationalsozialisten die Politik bestimmten. 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Diese Reportagen erschienen 1936 bis 1939 in der Moskauer Exilzeitschrift Das Wort, der Pariser Tageszeitung und in der Prager Zeitschrift Die Neue Weltbühne. Durch ihre Publikationen vermittelte sie dem Ausland wesentliche Tatsachen über die Verhältnisse im nationalsozialistischen Deutschland. In ihrem 1937 in der Pariser Tageszeitung als Fortsetzungsdruck erschienenen Roman Elisabeth ein Hitlermädchen erzählt sie die Liebesgeschichte einer Berliner Schuhverkäuferin zu einem SA-Mann, der zum Offizier avanciert. Die Protagonistin Elisabeth, erlebt das alltägliche Schicksal eines jungen Mädchens im Dritten Reich, sie ist Mitglied des Bundes Deutscher Mädel und wird zum Arbeitsdienst geschickt. 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Im Frühjahr 1941 wurde sie noch einmal von Luise Kraushaar in Toulouse sowie von Anna Seghers und Alexander Abusch in Marseille gesehen. Jetzt ist belegbar, dass die Mitarbeiter des Emergency Rescue Committee und der American Guild for Cultural Freedom bis zuletzt bemüht waren, ein Visum für sie zu beschaffen. Sie starb am 14. März 1942 in Marseille an körperlicher Erschöpfung.\r\n"]]]]]],["elementSetContainer",["elementSet",{"elementSetId":"1"},["name","Dublin Core"],["description","The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/."],["elementContainer",["element",{"elementId":"50"},["name","Title"],["description","A name given to the resource"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"2090"},["text","Leitner, Maria"]]]]]]]]]