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Ihr Vater, Peter Heinrich Ludwig Stöcker, besaß ein Textilgeschäft, von dessen Einkommen die Familie gut leben konnte. Ihre Mutter, Hulda Stöcker (geb. Bergmann), war für den Haushalt und die Kindererziehung zuständig. Helene Stöcker verließ 1892 ihr Elternhaus und zog nach Berlin, wo sie sich der erstarkenden Frauenbewegung anschloss. In Berlin begann sie eine Lehrerinnenausbildung und nach Beendigung der Ausbildung besuchte sie den ersten Gymnasialkurs für Frauen in Berlin. Seit 1890 beschäftigte sie sich mit den Werken von Nietzsche und teilte manche seiner radikalen Ansichten über den Staat, die Kirche und die herrschenden Moralvorstellungen. Bestärkt wurde sie darin von Alexander Tille, einem vehementen Verfechter des Sozialdarwinismus, mit dem sie seit 1897 für einige Jahre eng befreundet war. <br /><br />Helene Stöcker veröffentlichte erste Gedichte und Novellen in Zeitschriften und wurde von Ernst Scherenberg sowie Ludwig Salomon (1844–1911) gefördert. 1896 nahm Helene Stöcker an der Universität Berlin ihr Studium der Literaturgeschichte, Philosophie und Nationalökonomie auf. Zu dieser Zeit waren Frauen an deutschen Universitäten nur als Gasthörerinnen und auf persönliche Erlaubnis durch den Dozenten zugelassen. Ein Studienabschluss war den studierenden Frauen nicht möglich. Stöcker hörte Vorlesungen, unter anderem bei Erich Schmidt und Wilhelm Dilthey. Sie gehörte zu jenen Studenten Diltheys, die bei seinen Schleiermacher-Studien mitarbeiteten. Nach einem Studienaufenthalt in Glasgow promovierte Helene Stöcker schließlich 1901 an der Universität Bern in der Schweiz. Nach ihrer Promotion kehrte Helene Stöcker nach Berlin zurück. In den ersten Jahren arbeitete sie als freie Dozentin und Schriftstellerin, um ihre eigene wirtschaftliche Unabhängigkeit zu erlangen. Sie unterrichtete unter anderem an der Lessing-Hochschule zu Berlin und hielt deutschlandweit Vorträge über Frauenbildung und Frauenrechte. Als eine der prominentesten Frauenrechtlerinnen hatte sie Kontakt mit zahlreichen Persönlichkeiten ihrer Zeit. Zu diesen zählten Sigmund Freud, die Liberalen Friedrich Naumann und Hellmut von Gerlach; Ricarda Huch, der Schriftsteller und Pazifist Kurt Hiller, der sozialdemokratische Politiker Eduard David und Lily Braun. Über ihr umfassendes Engagement schrieb Helene Stöcker, dass soziale Gerechtigkeit mit individuellen Entwicklungsmöglichkeiten verbunden sein müssten. „Nietzsche und der Sozialismus“, das sei ihr Motto gewesen.<br /><br />Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 floh sie über die Schweiz nach Schweden. 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Dem folgten einige Engagements in typischen Kurorten der österreichisch-ungarischen Monarchie. 1911 spielte sie kurz unter Max Reinhardt in Berlin, woraufhin sie einem Angebot 1913 nach Wien an die Neue Wiener Bühne folgte. In Wien lernte sie auch ihren späteren Mann, den Autor und Regisseur Berthold Viertel kennen. Die beiden heirateten 1918; 1947 wurde die Ehe geschieden, der die drei Söhne entstammen. 1920 ging Salka nach Hamburg ans Große Schauspielhaus, später nach Düsseldorf. <br /><br /> 1928 ging die Familie nach Hollywood, wo Berthold Viertel bei der Fox Film Corporation auf Betreiben F.W. Murnaus einen Vertrag als Regisseur und Autor erhielt. Ursprünglich war nur ein dreijähriger Aufenthalt in den USA geplant. Wegen der unsicheren Lage in Deutschland, wo sie zuvor gearbeitet hatten, beschlossen sie aber 1932, im Exil zu bleiben. Salka Viertel wirkte mit wenig Erfolg in einigen Filmen mit. In Hollywood hatte Viertel einen Salon, in dem über die Jahre auch viele Exilanten und Prominente verkehrten. Zu ihren Gästen zählten über die Jahre neben Sergej Eisenstein und Charlie Chaplin auch Arnold Schönberg, Christopher Isherwood, Hanns Eisler, Bertolt Brecht, Max Reinhardt und Thomas Mann. <br /><br />In den 1930er und 40er Jahren engagierte sie sich im Kampf gegen den Nationalsozialismus. So war sie an der Gründung des „European Film Fund“ beteiligt, der Verträge mit den großen Hollywood-Studios vermittelte. Dadurch erhielten z. B. Leonhard Frank, Heinrich Mann, Alfred Polgar, Walter Mehring und Friedrich Torberg lebensrettende „Emergency Visa“ und konnten den Nazis entkommen. 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Sie veröffentlichte grundlegende Werke zur weiblichen Homosexualität. Charlotte Wolff wurde als Tochter einer jüdischen Kaufmannsfamilie geboren und verlebte in Riesenburg und Danzig ihre Kindheit und Jugend. Im Jahr 1918 ging sie nach Freiburg im Breisgau, um an der Albert-Ludwigs-Universität Medizin zu studieren, belegte aber auch die Fächer Psychologie und Philosophie. 2019 wird dort ein Weg nach ihr benannt.[1] In Berlin setzte sie ihr Studium fort und beendete es hier 1928 mit ihrer Dissertation. Schon in ihrer Studienzeit entdeckte sie ihre Vorliebe für Frauen. Wolff selbst verweigerte sich auch dem klassischen Frauenbild der damaligen Zeit und bevorzugte bequeme Männerkleidung.\r\nNach Abschluss ihres praktischen Jahres als Ärztin am Rudolf-Virchow-Krankenhaus (heute Charité) in Berlin wechselte sie als stellvertretende Direktorin an die Klinik für Familienplanung-, Schwangerschaftsfürsorge und Schwangerschaftsverhütung in Berlin. Diese Position musste Wolff aufgrund ihrer jüdischen Abstammung allerdings bald aufgeben. Bis zu ihrer endgültigen Entlassung im Februar 1933 arbeitete sie noch im Institut für elektro-physikalische Therapie in Neukölln. Im selben Monat wurde Wolff kurzzeitig von der Gestapo verhaftet und der Spionage sowie des Tragens von Männerkleidung beschuldigt. Nach einer im Mai 1933 erfolgten Hausdurchsuchung emigrierte Charlotte Wolff dann am 26. Mai 1933 nach Frankreich.[2]\r\nSchon 1931 begann ihr Interesse für Chirologie, und sie absolvierte in Berlin einen Kurs bei Julius Spier. Durch die Ausbildung war es Charlotte Wolff möglich geworden, sich ihren Lebensunterhalt als Chirologin zu verdienen. Unter anderem tat sie es in Paris, wo sie Thomas Mann und Aldous Huxley begegnete. Ihre Arbeit inspirierte sie dazu, Methoden der Interpretation von Hand und Gestik weitergehend wissenschaftlich zu erforschen. In der Forschung kooperierte Wolff mit dem französischen Psychologen Henri Wallon (1879–1962).\r\nIm Jahr 1936 flüchtete Charlotte Wolf – auf Veranlassung von Aldous und Maria Huxley – nach London, wo sie 1951 eine eigene psychiatrische Praxis eröffnete. Mit ihren wissenschaftlichen Veröffentlichungen erlangte sie schon bald in Fachkreisen hohe Aufmerksamkeit.\r\nIm Jahr 1939 legte Charlotte Wolff ihre deutsche Staatsangehörigkeit ab. 1947 nahm sie die britische Staatsangehörigkeit an. 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Noch während des Ersten Weltkriegs heiratete sie 1918 in einer Kriegstrauung den inzwischen zum Leutnant beförderten Max Ernst, dessen Eltern strenggläubige Katholiken waren. Schon vor seinem freiwilligen Kriegseinsatz hatte Ernst sein Studium der Philosophie, Psychologie und Kunstgeschichte abgebrochen, um als freier Maler im Kreis der Rheinischen Expressionisten um August Macke zu arbeiten. Luise hingegen hatte 1917 bei dem Kunsthistoriker Paul Clemen als eine der ersten Frauen an der Universität Bonn promoviert. Nach ihrer Promotion trat sie eine Stellung als wissenschaftliche Hilfsarbeiterin im Kölner Wallraf-Richartz-Museum an. 1919, nach dem Tod von Joseph Poppelreuter, dem Direktor der Skulpturen- und Antikensammlung des Wallraf-Richartz-Museums, übernahm sie kommissarisch die Leitung des Museums bis zum Ende des Jahres. Das Paar bekam 1920 einen Sohn, Hans-Ulrich, der später unter dem Namen Jimmy Ernst in den USA als Maler des abstrakten Expressionismus bekannt wurde. Die junge Familie litt unter großen finanziellen Sorgen. Luise übernahm Schreibarbeiten und verkaufte Strümpfe im Kaufhaus Tietz, um das Überleben der Familie zu gewährleisten.<br /><br /> Die Wohnung der Ernsts wurde zum Zentrum unangepasster neuer Kunstbewegungen, der „Gesellschaft der Künste“ und Dada Köln. Stark inspiriert von Giorgio de Chirico, dessen Werke das junge Ehepaar in München gesehen hatte, wurden gemeinsam mit Johannes Theodor Baargeld, Hans Arp und anderen vom Marxismus und der Psychoanalyse Freuds inspirierte Anti-Kunstausstellungen geplant, zu denen Luise einige Collagen unter dem Dada-Namen Armada von Duldgedalzen beisteuerte. Die erste Ausstellung 1920 im Kölnischen Kunstverein wurde zum Eklat. Plakate und Kataloge wurden von den Behörden beschlagnahmt. Im Sommer 1922 traf das Ehepaar Ernst auf einem Urlaub in Österreich mit dem französischen Surrealisten Paul Éluard und dessen russischer Ehefrau Gala zusammen, die sie schon 1921 in Köln kennengelernt hatten. Max Ernst trennte sich von Luise, übersiedelte nach Paris, um sich künstlerisch dem Surrealismus anzuschließen und mit dem Ehepaar Éluard in einer Ménage à Trois zu leben. 1926 wurde die Ehe der Ernsts in Abwesenheit des Ehemanns geschieden. <br /><br />Lou Straus-Ernst brachte sich, den Sohn und das langjährige Kindermädchen Maja Aretz zunächst als Buchhalterin, Sekretärin und Mitarbeiterin einer Spitzenmanufaktur durch. Sie katalogisierte die Ostasia-Sammlung des Kölner Industriellen Ottmar Edwin Strauss und wurde Mitarbeiterin verschiedener Kölner Galeristen, u. a. Hermann und Andreas Becker. Sie wandte sich wieder der Kunstgeschichte zu, übernahm Aufträge als Ausstellungskuratorin, schrieb viele Artikel über Architektur und Kunst, über Theater und Film, aber auch über Frauenthemen, Reisen und gesellschaftskritische Fragen. Sie arbeitete auch für die neu entstandene Westdeutsche Rundfunk. Außerdem schrieb sie mindestens einen Roman <em>Männer im Hintergrund</em> über das Avantgarde-Projekt einer Frankfurter Frauensiedlung und eine längere Erzählung <em>Ein ganz gewöhnliches Leben</em>, die aber nicht publiziert wurden. Eine neue Wohnung in der Emmastraße in Köln-Sülz wurde beliebte Anlaufstelle vor allem für Theaterleute, Schauspieler und Autoren. Bert Brecht, Hanns Eisler und Kurt Weill waren gern gesehene Gäste; der Fotograf August Sander, ebenfalls ein Freund des Hauses, porträtierte Lou und Jimmy 1928 für seine großangelegte Porträtreihe Menschen des 20. Jahrhunderts. <br /><br />1933 flüchtete sie nach Paris. Ihr Sohn Jimmy blieb zunächst bei ihrem Vater und dessen zweiter Frau. Nach verschiedenen Quartierwechseln wohnte Straus in einem Emigrantenhotel im Quartier Latin. Sie schlug sich mit Deutschunterricht, Museumsführungen für deutsche Touristen und Schreibarbeiten durch. Sie schrieb gelegentlich für Zeitungen. Vor allem schrieb sie Kurzgeschichten aus dem Emigrantenleben, aber auch den Fortsetzungsroman <em>Zauberkreis Paris</em>, der starke autobiographische Züge trägt. Zweimal im Jahr kam ihr Sohn zu Besuch aus Köln, später aus Glückstadt, wo er im Druckhaus Augustin eine Lehre als Drucker absolvierte, bis er 1938 mit Hilfe von Freunden über Le Havre per Schiff nach New York emigrieren konnte. Er versuchte vergeblich, seine Mutter von der Notwendigkeit ihrer eigenen Emigration zu überzeugen. Sein Vater konnte ihm 1941 mit Hilfe des Emergency Rescue Committee von Marseille aus zusammen mit seiner späteren Ehefrau Peggy Guggenheim folgen. Auch Luise war ein Ausreisevisum zugesagt worden. Doch Eleanor Roosevelt, die Gattin des US-Präsidenten, zog es im letzten Moment aus nicht näher definierten Gründen zurück.<br /><br />Straus, die gedanklich der französischen Résistance nahestand, aber nicht aktiv darin tätig war, wurde für kurze Zeit in dem berüchtigten Internierungslager Camp de Gurs nahe der spanischen Grenze gefangen gehalten. Auf Initiative ihres langjährigen Lebensgefährten im Exil, des Journalisten und Kunsthistorikers Fritz Neugass, wurde sie 1940 entlassen. Das Paar hielt sich zunächst in Cannes – im noch unbesetzten Süden Frankreichs – auf. Nachdem es im Oktober 1941 von dort ausgewiesen wurde, fand es, mit einer Gruppe anderer jüdischer Emigranten, Zuflucht in Manosque im Département Alpes-de-Haute-Provence. Gemeinsam mit Neugass wohnte Straus im Hotel Du Nord am Boulevard de la Pleine. Dort schrieb sie ihre Autobiographie <em>Nomadengut</em>, die sie an ihre in der Schweiz lebende Agentin Ella Picard schickte, sodass das Manuskript erhalten blieb und später gedruckt werden konnte. Neugass konnte im Dezember 1941 über Casablanca und Kuba in die USA emigrieren. Luise Straus-Ernst blieb allein zurück. Alle Bemühungen, nun doch noch auszuwandern, blieben erfolglos.  1944 wurde sie zusammen mit neun weiteren jüdischen Flüchtlingen festgenommen. 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Sie studierte ab Mai 1900 als erste Frau an der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg. Sie wurde Ärztin und engagierte sich als Sozialarbeiterin, Frauenrechtlerin und Zionistin. 1893 besuchte sie die Höhere Mädchenschule, danach das erste deutsche Mädchengymnasium in Karlsruhe, wo sie Abitur machte. Rahels Onkel Raphael Löwenfeld unterstützte sie in ihrem Bildungsweg finanziell. Trotz der ablehnenden Haltung einiger Professoren schrieb sie sich als erste Medizinstudentin an der Universität Heidelberg ein. 1907 promovierte sie zum Dr. med. 1905 heiratete sie den ebenfalls aus Karlsruhe stammenden, promovierten Juristen Elias Straus, Sohn eines Bankiers. Eine gemeinsame Reise 1907 führte sie nach Palästina.\r\n\r\nTrotz ihrer Ehe brach Rahel Straus, damals sehr ungewöhnlich, ihren beruflichen Weg nicht ab, sondern absolvierte die Medizinalassistenzzeit. 1908 eröffnete sie in München eine gynäkologische Praxis. Damit war sie die erste niedergelassene Ärztin, die an einer deutschen Universität ausgebildet worden war. In München kamen ihre fünf Kinder zur Welt. Nicht erst seit dem Tod ihres einzigen Bruders Ernst Goitein im Ersten Weltkrieg hinterfragte Rahel Straus die von ihr als blind empfundene Kaisertreue und Loyalität jüdischer Kreise zur deutschen Kriegspolitik und äußerte sich entsprechend vor allem in Vorträgen. Als Ärztin kämpfte Rahel Straus aus einer feministischen Perspektive für die Abschaffung des § 218, engagierte sich in sozialen und pädagogischen Fragen und war Vorsitzende des Verbands jüdischer Frauen für Palästinaarbeit sowie Mitglied in der Women’s International Zionist Organisation (WIZO). 1918 beteiligte sie sich in einigen Gremien der Münchner Räterepublik. 1932 übernahm sie auf Bitten Bertha Pappenheims eine führende Rolle im Jüdischen Frauenbund, der unter anderem Müttern mit unehelichen Kindern und Opfern des Frauenhandels half. 1933 starb Ehemann Eli Straus an Krebs und im selben Jahr emigrierte Rahel Straus mit zwei Kindern im Schulalter nach Palästina.\r\n\r\nRahel Straus arbeitete weiter als Ärztin und Sozialarbeiterin und gründete 1952 die israelische Gruppe der Women’s International League for Peace and Freedom, deren Ehrenpräsidentin sie bis zu ihrem Tod 1963 blieb. 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Das Vorwort steuerte Emil Alphons Rheinhardt bei. Das Paar ließ sich auf Schloss Hartenstein nieder, das sich nach Kriegsende in Jugoslawien (dem heutigen Slowenien) befand. Als sich das Paar nach einigen Jahren trennte, lebte sie in den 1920er Jahren weiterhin in Hartenstein und lernte Slowenisch. Ihre deutschen Übersetzungen des Dichters Ivan Cankar wurden in den späten 1920er Jahren veröffentlicht. 1930 wurde ihre Übersetzung von Cankars <em>Hiša Marije Pomočnice</em> unter dem Titel <em>Das Haus der barmherzigen Mutter Gottes</em> verlegt. 1931 erregte sie mit ihrem ersten eigenen Roman <em>Zwischen den Zeiten</em> Aufsehen. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie das eintönige Leben auf dem Land satt und kehrte nach Wien zurück. <br /><br />Im Spanischen Bürgerkrieg war sie auf republikanischer Seite Sanitätsgehilfin bei den Internationalen Brigaden. Dort lernte sie mehrere Schweden kennen, darunter den Journalisten Barbro Alving, Georg Branting und Sonja Branting-Westerståhl. Im Sommer 1938 begannen sich die internationalen Brigaden aufzulösen, und nach 18 Monaten in Spanien überquerte sie illegal die Grenze nach Frankreich und ging nach einem Aufenthalt in Paris und Kopenhagen nach Schweden, wo sie im März 1939 eintraf und kurz darauf eine Aufenthaltsgenehmigung beantragte. 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Später zog sie nach Wien und lernte dort mit 18 Jahren lesen und schreiben. 1912 brachte sie ihre Tochter Therese zur Welt; sie musste für sie allein sorgen, da der Vater sich nicht um das Kind kümmerte. Zwei Jahre später kam ihre zweite Tochter Relli zur Welt. Im August 1917 wurde sie verhaftet, nach monatelanger Haft freigesprochen und im Januar 1918 entlassen. <br /><br />Nach dem Zusammenbruch der österreichischen Monarchie musste sie Österreich verlassen, da sie ungarische Staatsbürgerin war. Sie unterstützte in Ungarn den Kampf der Räteregierung. 1925 wurde sie Mitglied der kommunistischen Partei. Zu dieser Zeit war sie fast ständig arbeitslos, sie lebte kärglich vom Verkauf von Zeitungen und Zeitschriften. Sie half Arbeitslosen und wurde zur Vorsitzenden des Arbeitslosenkomitees in Eisenstadt gewählt. Auch dort wurde sie unter verschiedenen Vorwänden von den Behörden mehrmals verhaftet. 1927 bekam sie ein Stadtverbot. Hanna Sturm hatte so gut wie keine Chance, in ihrer Heimat Arbeit zu finden. So versuchte sie 1929 in Berlin ihr Glück. Auch dort fand sie nichts und zog weiter nach Bremen. Dort fand sie  eine Beschäftigung in einem Textilbetrieb und organisierten heimlich die gewerkschaftliche und politische Arbeit. 1930 wurde sie nach erfolgreichen Betriebsratswahlen fristlos gekündigt. 1931 arbeitete sie in einem Textilbetrieb in Leningrad, wo sie wegen einer Flugblattaktion verhaftet wurde. 1938 wurde Hanna Sturm erneut verhaftet. Sie kam in das KZ Lichtenburg an der Elbe und dann im Frühjahr 1939 in das KZ Ravensbrück. Dort blieb sie bis zur Auflösung des Lagers. 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Sie schrieb zuerst Lyrik, dann Essays über Frauenliebe und über die Stellung des Judentums in einer christlichen Umwelt. Als sie zehn Jahre alt war, übersiedelte der Vater nach Zürich, wo sie die Höhere Töchterschule besuchte. Nach dem Tod des Vaters übersiedelte die Familie nach Hannover. Sie studierte in Düsseldorf und Paris, später Philosophie bei Theodor Lipps in München und bei Georg Simmel in Berlin, der ihr sein 1906 erschienenes Buch <em>Die Religion</em> widmete. Im Rahmen dieser Vorlesungen lernte sie Ernst Bloch, Bernhard Groethuysen, Martin Buber und Gustav Landauer kennen, mit denen sie lebenslange Freundschaften verband. 1906 heiratete sie den Maler Eduard von Bendemann.  1907 wurde der Sohn Erwin geboren. <br /><br />Ab 1907 arbeitete sie u. a. als Essayistin für die Frankfurter Zeitung. 1928, nach ihrer Scheidung, übersiedelte sie nach Frankfurt, wo sie sich auch politisch betätigte. Nach der Machtergreifung Adolf Hitlers emigrierte sie sofort in die Schweiz, wo sie im Kreis des Theologen Leonhard Ragaz mitwirkte und ab 1935 für dessen Zeitschrift <em>Neue Wege</em> schrieb. Ihre politischen Aktivitäten gegen den Nationalsozialismus riefen die Schweizer Fremdenpolizei auf den Plan, die ihr, einer Ausländerin, ein Rede- und Publikationsverbot auferlegte. <br /><br />1948 versah sie ihr Werk Hiob anlässlich der zweiten Auflage mit einem neuen Vorwort, in dem sie sich mit der Gründung des Staates Israel auseinandersetzte. 1953 erschienen unter dem Titel <em>Aus sich wandelnder Zeit</em> ihre gesammelten Gedichte im Diana-Verlag, Zürich. 1959 erhielt sie die Ehrendoktorwürde der Freien Universität Berlin. Obwohl sie Kontakt mit Intellektuellen wie Ernst Bloch aus Deutschland pflegte, reiste sie nach dem Zweiten Weltkrieg nie mehr nach Deutschland. In hohem Alter bemühte sie sich um ein Verständnis von Paul Celans Gedichten, der sie mehrfach in Zürich besuchte. Sie starb 1966 in Zürich und wurde dort am 21. Januar auf dem jüdischen Friedhof Oberer Friesenberg beigesetzt."]]]]]],["elementSetContainer",["elementSet",{"elementSetId":"1"},["name","Dublin Core"],["description","The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. 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Nach der gewaltsamen Niederschlagung der Münchner Räterepublik 1919 floh das Ehepaar nach Bern. Dort setzte Nettie ihr Studium in Geschichte, Kunstgeschichte und Nationalökonomie an der Universität Bern fort, wo sie 1921 promovierte. Nettie Sutro unterrichtete, übersetzte die ersten Werke von Ignazio Silone ins Deutsche, war Mitarbeiterin Emil Ludwigs und arbeitete für den Rundfunk. Das Haus Katzenstein wurde ein Treffpunkt von Intellektuellen wie Ernst Toller, Jakob Wassermann und Martin Buber. <br /><br />Nach der Machtergreifung des NS-Regimes unterstützten die Katzensteins die Notgemeinschaft deutscher Wissenschaftler im Ausland. 1933 war sie Gründungsmitglied des Comité d’aide aux enfants des émigrés allemands, Schweizersektion (ab 1935 Schweizer Hilfswerk für Emigrantenkinder (SHEK)). Das von ihr 1934–1948 geleitete Hilfswerk (in enger Zusammenarbeit mit der Präsidentin der Basler Sektion Georgine Gerhard) unterstützte Kinder von nach Frankreich ausgewanderten deutschen Eltern und führte 1934–1939 für rund 5.000 jüdische Kinder zwei- bis dreimonatige Aufenthalte in der Schweiz durch. 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Sie war die Tochter eines preußischen Beamten und einer jüdischen Mutter. Während des Studiums der Germanistik und Geschichte in Wien arbeitete sie zugleich im jüdischen Waisenhaus für blinde Kinder, das Viktor Löwenfeld leitete. 1933 erhielt sie durch die Heirat mit dem Arzt Fritz Jensen auch die österreichische Staatsbürgerschaft. 1937 trennte sie sich von Jensen. Sie arbeitete dann als Krankenschwester bei den Internationalen Brigaden im Spanischen Bürgerkrieg. 1938 floh sie nach Paris, wo sie Erzählungen schrieb, die in verschiedenen Ländern erschienen. In den 1940er Jahren arbeitete sie als Deutschlehrerin in den USA, 1950 heiratete sie den italienischen Professor Mario Tassoni und siedelte mit ihm nach Bergamo über. Dort arbeitete sie dann als Lektorin für den Verlag Mondadori. 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