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Sie wurde in einem Lehrerinnenseminar in München zur Volksschullehrerin ausgebildet und danach arbeitete sie ab 1935 als Aushilfslehrerin an verschiedenen oberbayerischen Schulen. Sie lernte den Reformpädagogen Franz Seitz kennen, der sie nicht nur in pädagogischen Fragen, sondern auch auf ihrem Weg in die Schriftstellerei stark beeinflusste. Davon zeugt ein umfangreicher, bisher unveröffentlichter Briefwechsel. In dieser Zeit veröffentlichte sie ihre ersten kleinen Erzählungen in der Zeitschrift <em>Herdfeuer</em>, die eine dem Nationalsozialismus positiv gegenüberstehende junge Frau zeigen. 1934 verfasste sie unter dem Titel <em>Junge Generation</em> ein Lobgedicht auf Adolf Hitler. Dem folgten weitere Gedichte und Aufsätze in derselben Zeitschrift. Für die UFA arbeitete sie 1942 an einem Drehbuch über den weiblichen Arbeitsdienst. Sie gehörte seit 1936 der NS-Frauenschaft und bis 1939 dem NS-Lehrerbund an. Einem Eintritt in die NSDAP verweigerte sie sich jedoch. Des Weiteren bezeugen verschiedene Dokumente, unter anderem Briefe an Hermann Hesse, eine kritischere Haltung zum Nationalsozialismus. <br /><br />1939 schied sie auf eigenen Wunsch aus dem Schuldienst aus und heiratete den Komponisten und Dirigenten Horst-Günther Schnell. 1941 erschien ihre Erzählung <em>Die gläsernen Ringe</em>, die die begeisterte Zustimmung Hermann Hesses fand. Wegen des Krieges konnten zunächst keine weiteren Bücher erscheinen. Ob ein von der Autorin behauptetes Publikationsverbot bestand, ist unklar. Jedenfalls konnte sie bis 1944 in der Kölnischen Zeitung publizieren. 1943 schrieb sie für den NS-Propagandafilm-Regisseur Karl Ritter das Drehbuch für den geplanten Film <em>Schule der Mädchen</em>. Im Oktober 1944 wurde sie wegen „Wehrkraftzersetzung“ denunziert und verhaftet und ins Frauengefängnis in Traunstein eingeliefert. Am 21. Dezember 1944 erhielt sie Hafturlaub zu Weihnachten. Ob sie danach ins Gefängnis zurückkehrte, kann nicht mehr geklärt werden. <br />In einer Arbeit über die „Erinnerungen an den Nationalsozialismus in den autobiographischen Schriften Luise Rinsers“ zeigt die Germanistin Sandra Schrei auf, wie Rinser mit jeder ihrer veröffentlichten Aufzeichnungen über jene Jahre die Dramatik und die Gefahr und ihre angebliche aktive Widerstandsleistung vergrößerte.<br /><br />Aus der 1942 geschiedenen Ehe mit Schnell ging ihr Sohn Christoph (* 1940) hervor. Ihr zweiter Sohn Stephan Rinser (1941–1994) entstammte einer außerehelichen Beziehung, er wurde Fernsehregisseur. Schnell fiel 1943 im Russland-Feldzug. Danach heiratete Rinser den Schriftsteller Klaus Herrmann. Luise Rinser arbeitete von 1945 bis 1953 als freie Mitarbeiterin bei der <em>Neuen Zeitung</em>, für die sie vor allem Bücher rezensierte und Artikel zu kulturellen Fragen schrieb. 1948 bezog sie eine Wohnung in München. 1949 nahm sie an einer Tagung der Gruppe 47 teil, wo ihre gelesene Novelle bei der Gruppenkritik allerdings durchfiel. Rinser blieb der Literatengruppe fortan fern. Von 1954 bis 1959 war Rinser mit dem Komponisten Carl Orff verheiratet. Rinser lebte seit 1959 in Rom. Enge Freundschaften verbanden sie mit dem koreanischen Komponisten Isang Yun, mit dem Benediktinerabt Johannes Maria Hoeck sowie mit dem Theologen Karl Rahner. Auch Anagarika Govinda zählte zu ihren Briefpartnern. In ihren letzten Lebensjahren war für Luise Rinser die Freundschaft mit dem Philosophen und Dichter José Sánchez de Murillo von großer Bedeutung. <br /><br />Rinsers Positionierung im Dritten Reich ist mittlerweile nicht mehr umstritten: Ihr wird auf der Basis von Dokumenten vorgeworfen, ihre aktive Rolle im Dritten Reich bewusst manipuliert zu haben. Luise Rinser mischte sich aktiv in die politische und gesellschaftliche Diskussion in der Bundesrepublik Deutschland ein. Sie war eine führende Stimme des Linkskatholizismus, beobachtete als akkreditierte Journalistin das Zweite Vatikanische Konzil und wurde zu einer scharfen Kritikerin der katholischen Kirche, aus der sie jedoch nicht austrat. 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Sie wurde als Tochter eines Oberpostrates geboren und studierte von 1920 bis 1924 Philosophie, Germanistik und Theologie in Berlin und Frankfurt am Main, bevor sie 1924 promovierte. Danach war sie zunächst als Lehrerin tätig und erwarb 1926 die Lehrbefähigung als Gymnasiallehrerin für Germanistik und Geschichte. Von 1926 bis 1929 was sie Mitglied der SPD, engagierte sich aber zunehmend in einer kommunistischen Studentengruppe. Seit 1926/27 lebte sie mit dem marxistischen Nationalökonomen Hans Günther (1899–1938) in einer Partnerschaft. Sie wurde Mitglied der KPD und lebte ab 1931 in Berlin. <br /><br />Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten engagierte sie sich zunächst im Widerstand. 1934 folgte sie ihrem bereits zuvor emigrierten Lebensgefährten Hans Günther und ging in die Sowjetunion. Günther war dort als Mitarbeiter an der Kommunistischen Akademie und als Schriftsteller tätig. Dort vollendete sie ihre Habilitationsschrift und lehrte am Moskauer Pädagogischen Institut für neuere Sprachen. Am 3. November 1936 erhielt sie die sowjetische Staatsbürgerschaft; einen Tag darauf am 4. November wurden sie und ihr Lebensgefährte verhaftet. Nach einem Jahr Untersuchungshaft wurde sie Ende 1937 ohne Prozess zu fünf Jahren Haft in einem der Arbeitslager des Gulag verurteilt, wegen angeblicher konterrevolutionärer trotzkistischer Tätigkeit. Ab August 1938 war sie im Lagergebiet an der Kolyma interniert. Auch Hans Günther befand sich auf dem Weg an die Kolyma, starb jedoch am 10. November 1938 im Durchgangslager Wladiwostok an Typhus.<br /><br />Trude Richter wurde 1946 aus der Haft entlassen. Von 1946 bis 1949 war sie als Garderobenfrau im Gorki-Theater der Stadt Magadan tätig. Sie half auch bei der Ausstattung der Stücke und im Orchester. Im August 1949 wurde sie erneut verhaftet und nach Ust-Omtschug deportiert und dort der Bergbauverwaltung zugewiesen. Trude Richter versuchte sich zu erhängen. Der Selbstmordversuch scheiterte jedoch. Von 1950 bis 1953 war sie dort als Pianistin im Kulturklub und Fremdsprachenlehrerin in der Erwachsenenbildung tätig. 1953 wurde sie dann aus der Haft entlassen. <br /><br />Sie kehrte nach Moskau zurück und wurde wieder in die Kommunistische Partei aufgenommen. Eine endgültige Rehabilitierung erfolgte jedoch erst 1956 nach Vermittlung durch Anna Seghers. Trude Richter zog dann in die DDR und lehrte von 1957 bis 1966 am Johannes-R.-Becher-Literaturinstitut in Leipzig. Sie veröffentlichte Beiträge zur sozialistischen Literaturbewegung und begann bereits in den 1960er Jahren, ihre Erfahrungen aus der sowjetischen Lagerhaft niederzuschreiben. 1972 veröffentlichte sie unter dem Titel <em>Die Plakette</em> den ersten Teil ihrer Lebenserinnerungen. 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Sie studierte zunächst in Berlin, später in Heidelberg Jura, brach das Studium jedoch ab. Daraufhin verfasste Rewald Kurzgeschichten, die in verschiedenen Zeitungen erschienen. 1929 heiratete sie den linken deutsch-jüdischen Rechtsanwalt Hans Schaul, nach 1933 Mitglied der KPD, mit der auch sie sympathisierte. Nach der Machtübernahme flüchteten die beiden 1933 nach Paris. Dort arbeitete Rewald als Buchhändlerin und schrieb weiter an ihren Büchern. Hans Schaul nahm auf der Seite der Republikaner im Tschapajew-Bataillon der XIII. Internationalen Brigade 1936/37 am Spanischen Bürgerkrieg teil. Ruth Rewald reiste in die Nähe von Madrid und blieb dort fünf Monate. 1937 kam ihre Tochter Anja zur Welt. Bereits ein halbes Jahr später nahm Rewald eine Beschäftigung im Kinderheim Ernst Thälmann der XI. Internationalen Brigade auf und kümmerte sich dort um Waisenkinder und Kriegsopfer. <br /><br />1938 kehrte sie nach Frankreich zurück und schrieb dort ihr Buch <em>Vier spanische Jungen</em>, das auf ein Erlebnis ihres Manns zurückging. 1940 floh Rewald mit ihrer Tochter vor den Nazis aus Paris in das Dorf Les Rosiers-sur-Loire, wo sie 1942 von der Gestapo verhaftet und nach Auschwitz deportiert wurde. Das letzte Lebenszeichen ist eine Karte, die sie ihrem Mann schrieb. Schaul war zu diesem Zeitpunkt bereits in einem französischen Lager interniert. Die Karte trägt den Poststempel Angers/Maine-et-Loire, 18. VII. 1942. 1944 wurde auch Rewalds Tochter Anja deportiert und in Auschwitz vergast. Rewalds Ehemann Hans Schaul konnte durch Verbindungen zu Genossen der KPD aus dem Lager Djelfa (Algerien) in die Sowjetunion fliehen. Dort überlebte er den Holocaust. Er verstarb 1988 in Ost-Berlin. 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Während des Zweiten Weltkrieges war sie zeitweise im KZ Fuhlsbüttel inhaftiert. Nach dem Krieg wurde sie erste Landesvorsitzende der KPD Schleswig-Holstein und anschließend Chefredakteurin des <em>Norddeutschen Echo</em>. Sie war Tochter eines Tischlers und besuchte in Hamburg die Handelsschule. Sie wurde kaufmännische Angestellte und arbeitete als Buchhalterin. 1912 wurde sie Mitglied der Arbeiterjugend, 1915 der Gewerkschaft. Eine erste Haft verbüßte sie bereits 1917 wegen Antikriegspropaganda. Im selben Jahr schloss sie sich der Spartakusgruppe an. Während der Novemberrevolution war sie Sekretärin des Arbeiter- und Soldatenrates in Hamburg. 1919 gehörte sie zu den Gründungsmitgliedern der KPD in der Hansestadt und war zudem in der <em>Freien sozialistischen Jugend</em> aktiv. <br /><br />Während des zeitweiligen KPD-Verbots 1923/24 emigrierte Gertrud Graeser in die Sowjetunion und wurde dort erst Mitarbeiterin der <em>Kommunistischen Jugendinternationale</em>, dann der <em>Internationale der Seeleute und Hafenarbeiter</em>. Nach ihrer Rückkehr war sie hauptamtlich für die KPD-Bezirksleitung Wasserkante in Hamburg tätig. Nach der nationalsozialistischen Machtübernahme emigrierte die inzwischen Verheiratete 1933 ins Ausland. Im September 1939 wurde sie zunächst im Camp de Rieucros und ab 1942 im Lager Brens in Südfrankreich interniert. 1943 wurde sie nach Deutschland ausgeliefert, wo sie zunächst ins KZ Fuhlsbüttel und dann in ein Zwangsarbeitslager gesperrt wurde. 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Während des Zweiten Weltkrieges war sie im Umfeld des Widerstandes aktiv. Sie ist heute vor allem als Verfasserin des Textes der österreichischen Bundeshymne bekannt. Als Enkelin des kroatischen Nationaldichters und k.u.k. Offiziers Petar Preradović in Wien geboren, übersiedelte sie mit ihrem Vater Dušan Preradović (1854–1920), Historiker, der dort als k.u.k. Marineoffizier stationiert war, und ihrer Mutter Helene, geb. Freiin Falke von Lilienstein, im Alter von zwei Jahren nach Pola in Istrien, dem damaligen Haupthafen der k.u.k. Kriegsmarine. Dort und in Dalmatien wuchs sie an der Adria auf. Paula besuchte zunächst die deutschsprachige Marinevolksschule in Pola und von 1900 an das Institut der Englischen Fräulein in St. Pölten in Niederösterreich. Sie legte die Staatsprüfung in modernen Sprachen und die Matura ab. <br /><br />Bereits in frühen Jahren interessierte sie sich für Lyrik, ab 1905 nahm sie am literarischen Leben teil. 1913 begann sie in München eine Ausbildung zur Krankenpflegerin. Nach dem Beginn des Ersten Weltkrieges, 1914, stellte sie sich dem Kriegsspital an der Wiener Universität zur Verfügung. 1916 heiratete sie den Diplomaten, Journalisten und Historiker Ernst Molden, der Redakteur der <em>Neuen Freien Presse</em> war. Das Paar lebte zeitweilig in Kopenhagen und Den Haag, ab 1920 wieder dauerhaft in Wien und hatte zwei Söhne, Otto Molden und Fritz Molden. In den 1930er Jahren näherte sie sich erneut dem Katholizismus an. Im Zweiten Weltkrieg war die österreichische Patriotin mit ihrem Mann im Umfeld des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus aktiv. 1944 wurde sie das erste Mal von der Gestapo verhaftet, dann wieder auf freien Fuß gesetzt. Von März bis April 1945 verbrachte sie weitere Zeit in Haft. Ursprünglich sollte sie ins KZ Mauthausen deportiert werden, eine Epidemie brachte ihr aber unverhofft die Freilassung. <br /><br />Nach 1945 veröffentlichte sie zu den letzten Kriegsjahren Autobiografisches. Paula Preradović begann schon in ihrer Jugend Lyrik zu schreiben und veröffentlichte ab den späten 1920er Jahren mehrere Gedichtbände, zunächst über die Schönheit der Heimat; in ihrem letzten Gedichtband aber auch über die Zeitgeschichte. Ab den späten 1930er Jahren entstanden auch Prosawerke, vor allem der einzige und erfolgreiche Roman <em>Pave und Pero</em>. "]]]]]],["elementSetContainer",["elementSet",{"elementSetId":"1"},["name","Dublin Core"],["description","The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. 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Von 1914 bis zum Sommer 1916 machte sie eine Ausbildung in wissenschaftlicher Fotografie im Lettehaus. 1918 lernte sie Fritz Pincus kennen, den sie 1922 heiratete. In den Sommern 1923 und 1924 hatten sie zunächst eine Wochenendwohnung in Glienicke, bis sie im Mai 1925 endgültig nach Potsdam umzogen. Hier bewohnten sie mit den Freunden Claire und Günther Löwenfeld das „Haus auf dem Küssel“. Ab 1931 arbeitete sie als Sekretärin bei der Hoffbauer-Stiftung Hermannswerder. <br /><br />Am 2. Februar 1939 emigrierte das Ehepaar über Prag nach London. 1939 zogen sie nach Harlech in Merionethshire (Wales), wo Lily Pincus im College arbeitete. Im April 1943 zogen sie nach London. Hier arbeitete sie als Sozialarbeiterin in der Familienfürsorge. 1948 begründete sie das Institut für Ehestudien an der Tavistock Clinic in London, das sie bis 1965 leitete und für das sie bis 1973 arbeitete."]]]]]],["elementSetContainer",["elementSet",{"elementSetId":"1"},["name","Dublin Core"],["description","The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/."],["elementContainer",["element",{"elementId":"50"},["name","Title"],["description","A name given to the resource"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"2167"},["text","Pincus, Lily (geb. 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Sie war eine emigrierte österreichische Journalistin und Schriftstellerin. Ihr Vater hatte seine Arztpraxis in Baden bei Wien, wo sie aufwuchs und das Lyceum und das Realgymnasium besuchte. Ab 1919 studierte sie Jura an der Universität Wien. Nebenher schrieb sie unter verschiedenen Pseudonymen Gedichte, Kurzgeschichten und Glossen, die sie in den Wiener Satirezeitschriften <em>Faun</em> und <em>Die Muskete</em> veröffentlichte. Ab 1923 schrieb sie auch für die Wiener Zeitung <em>Der Tag</em>. Das Jurastudium schloss sie 1925 ab. Für die Zeitung<em> Der Abend</em> schrieb sie ab 1926 Gerichtsreportagen. Zwischen 1929 und 1931 arbeitete sie in Berlin bei Bruno Frei für die kommunistische Zeitung <em>Berlin am Morgen</em> in demselben Ressort. Unter dem Pseudonym Robert Anton erschien 1930 im Glöckner-Verlag ihr erster Kriminalroman <em>Indizien</em>. <br /><br />Nach dem „Anschluss Österreichs“ 1938 gelang der Schwester Edith Krausz die Ausreise nach England. Alice Krausz heiratete aus pragmatischen Gründen ihren Lebensgefährten Richard Charas. Im April 1939 bestiegen sie in Bremerhaven das Passagierschiff Cap Norte. Trotz gültiger Papiere für die Einreise nach Paraguay durften sie das Schiff in Buenos Aires und in Montevideo nicht verlassen und konnten erst bei der Rückfahrt in Boulogne Land betreten. Die Hilfsorganisation HICEM organisierte für sie einen Transfer in die Internationale Zone von Tanger, wo Richard Charas 1941 starb. Alice Charas schlug sich in Tanger mit Gelegenheitsarbeiten und als Kartenlegerin durch. 1943 heiratete sie den staatenlosen Polen Stany Penkala. Alice Penkala ließ sich nach Kriegsende im Jahr 1946 in Tourrettes-sur-Loup bei Nizza nieder.<br /><br />Penkala schrieb circa 40 Romane und an die 1000 Kurzgeschichten. Daneben war sie auch als literarische Übersetzerin tätig. Im Jahr 1958 erhielt sie wieder die österreichische Staatsbürgerschaft und besuchte erstmals wieder Wien und Baden, blieb aber an der Cote d'Azur wohnen, wo sie auch starb. Die Literaturwissenschaftlerin Christa Scheuer-Weyl verwaltete ihren Nachlass. Pseudonyme Sebastian Abendstern; Robert Anton; Ali Baby; Berta Bruckner; Anneliese Meinert; Alois Piringer; Rak; Raker; Sebastian; Walfisch; Wastl."]]]]]],["elementSetContainer",["elementSet",{"elementSetId":"1"},["name","Dublin Core"],["description","The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/."],["elementContainer",["element",{"elementId":"50"},["name","Title"],["description","A name given to the resource"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"2166"},["text","Penkala, Alice (geb. 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Emil Milan wurde zu ihrem Mentor und unterstützte auch ihre Neigung zum Volksmärchen. <br /><br /></div>\n<div style=\"text-align:justify;\">Den entscheidenden Anstoß für ihren weiteren Lebensweg gab 1917/18 die Begegnung mit dem Verleger Eugen Diederichs. Lisa Tetzner begann, als Märchenerzählerin durch die Dörfer Mittel- und Süddeutschlands zu ziehen. Eugen Diederichs brachte auch ihr erstes Buch <em>Vom Märchenerzählen im Volke</em> heraus. 1919 lernte Lisa Tetzner auf einer ihrer Wanderungen in Thüringen den KPD-Politiker und Arbeiterschriftsteller Kurt Kläber kennen. 1921 wurde sie aufgrund einer rechtsseitigen Hüftgelenkentzündung bettlägerig. Die Entzündung heilte zwar wieder aus, führte jedoch zu einer dauernden Versteifung. 1924 heiratete sie Kurt Kläber. Ab 1928 begann sie, eigene Kinderbücher zu schreiben.<br /><br /></div>\n<div style=\"text-align:justify;\">1933 emigrierte sie mit ihrem Mann, der wegen seiner politischen Auffassung mit den Nationalsozialisten in Konflikt geriet, nach Carona (Schweiz) in die Nachbarschaft ihres Freundes Hermann Hesse, wo auch Bert Brecht zeitweise bei ihnen weilte, bevor er nach Dänemark ging. Tetzners Bücher wurden in der Folge in Deutschland verboten. 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Ungewöhnlich für eine jüdische „höhere Tochter“ ihrer Zeit, besuchte sie die Soziale Frauenschule von Alice Salomon in Berlin. Zeitgleich arbeitete sie in Kinderhorten und der Lehrstellenvermittlung. Sie holte das Abitur nach und studierte ab 1919 Geschichte, Soziologie und Philosophie in Berlin, München, Heidelberg und Frankfurt am Main, wo sie 1923 über den Paulskirchen-Abgeordneten Carl Vogt in Geschichte promovierte.<br /><br />1928 heiratete sie den Architekten Heinz Reifenberg; aus der Ehe ging ein Sohn hervor. Freiberuflich arbeitete sie bis 1933 als Journalistin für diverse Zeitungen und schrieb u. a. Gerichtsreportagen und Berichte für den <em>Berliner Börsen-Courier</em>, die <em>Vossische Zeitung</em> und die Kulturzeitschrift <em>Die Weltbühne</em>. Nach dem Zweiten Weltkrieg versuchte sie nur noch kurz, ihre Reportagetätigkeit wieder aufzunehmen. Ihr zweiter Roman <em>Effingers</em>, 1931 begonnen und erst 1951 erschienen, schildert das Schicksal einer jüdischen Familie in Berlin von 1878 bis 1948. Im Kriminalgericht <em>Moabit</em> erlebte sie den ersten Prozess gegen Adolf Hitler, der zusammen mit Goebbels wegen eines Pressevergehens angeklagt war. Die daraus folgende Reportage und andere Artikel über die völkische Bewegung und die Nazis veranlassten die Nazis, sie auf ihre Gegnerliste zu setzen. <br /><br />Am 5. März 1933 überfiel die SA die Tergits Wohnung in Berlin-Tiergarten. Die SA scheiterte an der mit Eisenbeschlägen verstärkten Tür. Sie floh mit ihrem Sohn und verbrachte den Rest ihres Lebens im Exil. Ihr Mann bekam einen Architekturauftrag in Palästina und emigrierte daraufhin ebenfalls. Nach einem Aufenthalt in Prag folgten Gabriele Tergit und der Sohn ihrem Mann im November 1933 nach. 1938 siedelten sie nach London über."]]]],["element",{"elementId":"107"},["name","Pseudonym"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"4275"},["text","Elise Reifenberg, Christian Thomasius"]]]],["element",{"elementId":"31"},["name","Birth Date"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"4276"},["text","1894"]]]],["element",{"elementId":"32"},["name","Geburtsort"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"4277"},["text","Berlin, Deutschland"]]]],["element",{"elementId":"33"},["name","Death Date"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"4278"},["text","1982"]]]],["element",{"elementId":"52"},["name","Sterbeort"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"4279"},["text","London, Grossbritannien"]]]]]],["elementSetContainer",["elementSet",{"elementSetId":"1"},["name","Dublin Core"],["description","The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. 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Mit 16 Jahren beschloss Gerta von Ubisch, Physik zu studieren, machte aber zunächst eine Haushaltslehre in einem Pfarrhaushalt, absolvierte ab 1900 sogenannte „Realkurse“ und bestand 1904 das Abitur. Anschließend ging sie für ein Semester an die Universität Heidelberg, war ein Jahr in Freiburg im Breisgau und kehrte dann nach Berlin zurück, wo sie Lise Meitner traf. In Straßburg promovierte sie bei Ludwig Jost. Anschließend entdeckte sie aber ihr Interesse für die Botanik. Während des Ersten Weltkrieges verdiente sie sich ihren Unterhalt als Saatzuchtleiterin. 1918 ging sie wieder für einige Jahre nach Berlin an das Pflanzenphysiologische Institut zu Baur, anschließend nach Heidelberg und wurde dort 1921 wissenschaftliche Assistentin für Pflanzenphysiologie bei Jost. 1923 habilitierte sich von Ubisch bei ihrem Lehrer, dem Botaniker Ludwig Jost, über Vererbungslehre. Sie war die Erste, die sich 1923 in Heidelberg habilitierte und der sich damit der Weg zu Lehre und Forschung an der dortigen Universität öffnete. 1929 erhielt sie ihre Ernennung zur außerordentlichen Professorin für Botanik. <br /><br />Aufgrund ihrer jüdischen Vorfahren wurde ihr 1933 der Lehrauftrag von den Nationalsozialisten entzogen. Ihr wurde die Stelle gekündigt, sie durfte dann aber – aufgrund der Intervention von Personen wie Jost und Baur – noch bis 1934 lehren, ihre Vorlesungen wurden aber durch den Boykott der nationalsozialistischen Studenten verhindert. Auf Einladung des Akademikerinnenverbandes ging sie in die Niederlande nach Utrecht. 1935 emigrierte sie nach Brasilien. Die 1955 von Gerta von Ubisch verfassten Lebenserinnerungen, die als maschinenschriftliches Typoskript in der Universitätsbibliothek Heidelberg liegen, wurden 2011 in edierter Form veröffentlicht."]]]],["element",{"elementId":"31"},["name","Birth Date"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"4292"},["text","1882"]]]],["element",{"elementId":"32"},["name","Geburtsort"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"4293"},["text","Metz, Deutschland"]]]],["element",{"elementId":"33"},["name","Death Date"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"4294"},["text","1965"]]]],["element",{"elementId":"52"},["name","Sterbeort"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"4295"},["text","Heidelberg, Deutschland"]]]]]],["elementSetContainer",["elementSet",{"elementSetId":"1"},["name","Dublin Core"],["description","The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. 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