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Nach einigen Monaten wanderte Lise Loewenthal nach Palästina aus. Dort kam sie zur Pflege, arbeitete sechs Jahre in einem Kibbuz in Palästina als Kindergärtnerin und Krankenpflegerin. Die Hoffnung auf ein Wiedersehen, auf eine intakte Familie, erfüllte sich nicht. Ihre Eltern hatten sich nicht mehr in Sicherheit bringen können. Sie wurden 1941 nach Riga deportiert und ermordet \r\n\r\nAm 12. Februar 2003 verstarb in Rom als Mitglied des italienischen Schriftstellerverbandes Lise Loewenthal. In ihrer ostwestfälischen Heimat ist sie die Autorin eines einzigen Buches: Shalom, Ruth, Shalom, erschienen 1982 als Übersetzung aus dem Italienischen, zehn Jahre später noch einmal verlegt. 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Ihr Vater Albert Wüst lehrte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg als Professor für landwirtschaftliche Maschinenkunde und Meliorationswesen. In Halle lernte sie auch ihren Ehemann kennen, den sechs Jahre älteren Fritz Litten. \r\n\r\nKurz nachdem er sein Assessor-Examen als Jurist abgelegt hatte, heirateten beide im September 1900. Ihre drei Söhne Hans, Heinz und Rainer kamen innerhalb von sechs Jahren auf die Welt. Bis 1933 interessierte sie sich nicht für Politik, dafür aber umso mehr für die Studien historischer Kunst.\r\n\r\nVon 1928 bis 1933 trat ihr ältester Sohn Hans Litten in Berlin als linker Strafverteidiger groß in Erscheinung. In dem bekannten Berliner Edenpalast-Prozess von 1931 blamierte er in einer Zeugenvernehmung Adolf Hitler als Führer der NSDAP. Drei Jahre später revanchierte sich dieser. Nach dem Reichstagsbrand am 28. Februar 1933 wurde Hans Litten früh morgens verhaftet und über fünf Jahre lang in verschiedenen Konzentrationslagern schwer gefoltert und schikaniert.\r\nAuch in der Familie und dessen Umfeld wurde das politische Wirken von Hans Litten heftig diskutiert. \r\n\r\nBei den unterschiedlichsten Gesprächen, in deren Verlauf Irmgard Litten sich wiederholt für ihren Sohn eingesetzt hat, sammelte sie im Laufe der Zeit die Erfahrungen, die sie später dazu befähigt haben, sich für sein Wohlergehen einsetzen zu können. Nach seiner Verhaftung führte sie einen auch im Ausland anerkannten und viel beachteten Kampf um die Freilassung ihres Sohnes aus der KZ-Haft. \r\n\r\nNach dem Selbstmord von Hans Litten im Konzentrationslager Dachau ging sie über die Schweiz und Paris in die Emigration nach Großbritannien. Dort schrieb sie ihren Bericht über das Schicksal ihres Sohnes und die Zustände in den deutschen Konzentrationslagern. Er wurde 1940 kurz vor der Niederlage Frankreichs unter dem Titel „Die Hölle sieht dich an“ zum ersten Mal auf Deutsch in Paris veröffentlicht. Im gleichen Jahr erschien er unter dem Titel „A mother fights Hitler“ in England und kurz darauf unter dem Titel „Beyond tears“ in den Vereinigten Staaten von Amerika. Im Jahr darauf wurde er zum ersten Mal in Spanisch als „Una madre contra Hitler“ publiziert. In Deutschland wurde ihr Bericht seit 1947 auch unter dem Titel „Eine Mutter kämpft gegen Hitler“ mehrfach veröffentlicht.\r\n\r\nIhren Lebensunterhalt bestritt sie hauptsächlich als Mitarbeiterin des Ministry of Information und als Sprecherin der British Broadcasting Corporation (BBC). Sie wurde Mitglied im „P.E.N. Club in London“. Seit Sommer 1943 war sie Mitglied im „Initiativausschusses für die Einheit der deutschen Emigration“ und der „Freien Deutschen Bewegung“ (FDB). Anfang 1944 trat sie aus der FDB aus, als Protest gegen die Deutschlandpolitik der KPD. 1943 war sie an der Publikation „Der Weg zu einem neuen Deutschland“ („Germany's road to democracy“) beteiligt. Gegen Ende des Krieges bemühte sie sich vor allem um Kriegsgefangene. 1945 erschien ihre Broschüre „All the Germans – are they really guilty?“ bei Victor Gollancz, wo sie sich gegen eine Kollektivschuldthese aussprach und sich für einen antifaschistischen Neuaufbau Deutschlands eingesetzt hat. \r\n\r\n1950 kehrte sie nach Deutschland zurück. Sie lebte vorübergehend in der so genannten Intelligenzsiedlung in Berlin-Schönholz und anschließend bis zu ihrem Tode in Berlin-Köpenick.\r\n"]]]]]],["elementSetContainer",["elementSet",{"elementSetId":"1"},["name","Dublin Core"],["description","The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. 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Ab 1925 war Linke Mitglied der Berliner Jungdemokraten und der DDP. Ihre Tätigkeit als Angestellte der Jungdemokratengeschäftsstelle brachte sie in Kontakt mit vielen Demokratischen Politikern der Reichshauptstadt. 1930 war sie Gründungsmitglied der Radikaldemokratischen Partei. 1932, als das Scheitern einer eigenständigen linksliberalen Partei offensichtlich war, schloss sie sich der SPD an. 1931 unternahm Linke eine Reise nach England. Beim Besuch des Parteitages der Labour Party in Scarborough lernte sie die englische Schriftstellerin Margaret Storm Jameson kennen. Zwei Jahre später, Mitte 1933, folgte sie einer Einladung Storm Jamesons und ging ins Exil nach England. Der Erfolg ihres autobiographischen Schlüsselromans <em>Restless Flags</em> (in der amerikanischen Ausgabe unter dem Titel <em>Restless Days</em>) und ihre englische Übersetzung von Wolfgang Langhoffs Buch <em>Die Moorsoldaten</em> machten sie im Kreis des politischen und literarischen Exils in London bekannt. Hieraus erwuchs ihre lebenslange Freundschaft mit Robert Neumann. Im Mai 1939 verließ Lilo Linke London Richtung Panama. 1945 erwarb sie die Staatsbürgerschaft Ecuadors. Sie starb im April 1963 an Herzversagen auf einem Flug von Athen nach London und wurde am 22. November in Quito beigesetzt."]]]],["element",{"elementId":"103"},["name","Name"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"2716"},["text","Linke, Lilo"]]]]]],["elementSetContainer",["elementSet",{"elementSetId":"1"},["name","Dublin Core"],["description","The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. 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Ruth Lilienstein erhielt hier eine Schulausbildung am Lyzeum unter Leitung von Jakob Loewenberg und wechselte auf eigenen Wunsch unter Protesten der Eltern an die Lichtwarkschule, wo sie Freunde fand, die sie lebenslang begleiteten. Dazu gehörten Ruth Tassoni und NDR-Redakteur Gerhard Lüdtke. Die moderne Erziehung der reformpädagogischen Bildungseinrichtung prägte Ruth Lilienstein nachhaltig. Ab 1928 studierte sie Jura an der Universität Hamburg und der Humboldt-Universität zu Berlin.\r\n\r\nLilienstein, die bereits früh politisch aktiv geworden war und der KPD angehörte, wurde im Frühjahr 1933 aus diesem Grund denunziert. Ihr zuvor aufgenommenes Referendariat konnte sie daher nicht beenden. Der Hamburger Staat entließ sie im Juni 1933 aus dem Staatsdienst. Lilienstein selbst gab an, dass der Grund für die Entlassung eher in ihren politischen Aktivitäten und weniger in ihrer religiösen Zugehörigkeit zu suchen war. Dennoch wurde sie 1934 bei Rudolf Edler an der Hamburger Universität promoviert. Ab dem 5. Oktober 1934 wurde sie auf Betreiben der Hamburger Staatsanwalt steckbrieflich aufgrund vermuteter „Vorbereitung zum Hochverrat“ gesucht.\r\n\r\nRuth Lilienstein gelang die Flucht in die Niederlande, wo sie eine Anstellung in einer Weberei fand. Später arbeitete sie als Sekretärin. Dank einer Scheinehe mit dem Schweizer Architekten Oskar Stock erhielt Lilienstein die Schweizer Staatsbürgerschaft samt Schweizer Pass, sie wurde Bürgerin von Mastrils. Dies ermöglichte ihr weitere Aktivitäten im Widerstand, darunter illegale Kurierfahrten nach Deutschland. In Holland arbeitete sie an dem Buch Die Rechtslage deutscher Staatsangehöriger im Ausland mit. Auf dem Titel des 1937 in Haarlem veröffentlichten Werks konnte ihr Name aufgrund der ausgeschriebenen Fahndung jedoch nicht genannt werden. Nachdem das Deutsche Reich Holland im Rahmen des Westfeldzugs besetzt hatte, versuchte Lilienstein, die als Sekretärin des Schweizer Konsuls arbeitete, erfolglos aus Holland zu fliehen. Lilienstein ging in den Untergrund, tarnte sich als Hausmädchen und verbrachte die Zeit bis Kriegsende bei einer calvinistischen Arbeiterfamilie.\r\n\r\nNach Kriegsende verließ Lilienstein Holland zunächst nicht, besuchte jedoch mehrfach Hamburg. Dort machte sie Bekanntschaft mit Heinz Liepman (eigentlich Liepmann), der hier seit seiner Rückkehr aus dem amerikanischen Exil lebte. Im Juni 1949 heiratete sie den Schriftsteller und Journalisten. 1950 eröffnete das Ehepaar eine Literaturagentur in Hamburg, deren Leitung Ruth Liepman schnell übernahm. In Hamburg schlossen Ruth und Heinz Liepman Freundschaft mit Gisela und Alfred Andersch, Ida Ehre, Heinrich Maria Ledig-Rowohlt, Hilde und Eugen Claassen, Elsbeth Weichmann und deren Ehemann Herbert und Günter Weisenborn und dessen Gattin Joy Weisenborn. \r\n\r\n1961 zog Ruth Liepman mit ihrem Ehemann nach Zürich. Heinz Liepman verstarb im Juni 1966 in Aragone im Tessin. Ruth Liepman nahm daraufhin zwei Geschäftspartnerinnen in die „Liepman AG“ auf. Die Agentur betreute über mehrere Jahrzehnte zahlreiche renommierte deutsche und internationale Autoren wie Norman Mailer, Vladimir Nabokov oder Stephen King. Liepman sah es dabei als wichtig an, durch die Vermittlung von Literatur der Völkerverständigung dienen zu können. 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Sie war im Bereich der Frauenbildung tätig und Mitbegründerin des Deutschen Ärztinnenbundes und der Freiburger Ortsgruppe des Deutschen Akademikerinnenbundes. Else Liefmann wurde als Tochter des Kaufmannes Semmy Liefmann in Hamburg geboren. Hier verbrachte sie auch mit ihrer Familie ihre ersten Lebensjahre. Else wurde, wie ihre Geschwister, evangelisch getauft, nachdem die Eltern zum evangelischen Glauben konvertiert waren. Die Mutter zog nach dem Tod des Vaters mit den Kindern nach Freiburg. Im bürgerlichen Stadtteil Wiehre kaufte sie 1894 eine Villa.  Elses ältester Bruder Robert wurde Professor für Nationalökonomie an der Universität Freiburg, die jüngste Schwester Martha studierte Kunstgeschichte.\r\n\r\nElse Liefmann arbeitete zunächst als Grundschullehrerin und studierte dann Medizin. Im Jahr 1915 eröffnete sie eine Praxis für Säuglings- und Kinderkrankheiten sowie für „Ärztliche Erziehungsberatung“. In den folgenden Jahren engagierte sie sich auf vielfältige Weise. Sie arbeitete mit der Universitätskinderklinik zusammen, engagierte sich als Stadtverordnete für die liberale Deutsche Demokratische Partei, arbeitete mit der Mütterberatung, mit Kinder- und Jugendhorten zusammen und war im Bereich der Frauenbildung tätig. Sie war Mitbegründerin des „Deutschen Ärztinnenbundes“ in Berlin und Gründerin der Freiburger Ortsgruppe des „Deutschen Akademikerinnenbundes“.\r\n\r\nDas Jahr 1933 bildete einen herben Einschnitt in das Leben Else Liefmanns. Aufgrund der Nürnberger Rassengesetze wurde Else Liefmann die Kassenzulassung entzogen und sie musste ihre Praxis aufgeben. Infolge der nationalsozialistischen Gesetze zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums verlor der Bruder Robert 1933 seinen Lehrstuhl an der Universität. Am 22. Oktober 1940 deportierte die Gestapo die Geschwister Else, Robert und Martha in das südfranzösische Lager Gurs. Die Familie wurde enteignet, das Haus „arisiert“. Die Gestapo nutzte das Haus in der Goethestraße. Robert starb infolge der schrecklichen Bedingungen im Konzentrationslager. Martha gelang die Ausreise, Else gelang die Flucht in die Schweiz. In Zürich verbrachten sie die letzten Jahre ihres Lebens. Martha starb 1952, Else 1970.\r\n\r\nNach Kriegsende wurde das Haus von der französischen Besatzungsmacht beschlagnahmt und diente der Militärpolizei als Stützpunkt. Später ging es an das Land Baden-Württemberg, das dort von 1949 bis 2000 ein Polizeirevier einrichtete. Im Zuge eines Restitutionsverfahrens gelang es Else Liefmann, das geraubte Haus in der Goethestraße zurückerhalten. Allerdings wollte sie nicht mehr in Deutschland leben. \r\n\r\n1954 kehrte sie noch einmal für einen Besuch nach Freiburg zurück. Sie regte an, dass 1962 auf dem Gelände der ehemaligen Synagoge eine Gedenktafel errichtet wurde. Heute wird das Liefmann-Haus als Gästehaus von der Universität Freiburg genutzt. 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Sie verlobte sich mit dem Militärattaché der englischen Gesandtschaft in München, Ralph Harding Peto, musste sich aber aus Rücksicht auf die Familie von ihm wieder trennen. Im Jahr 1904 heiratete Arco-Zinneberg den Gutsbesitzer und Diplomaten Karl Max Fürst Lichnowsky. Das Paar lebte mit den drei Kindern, darunter eine Tochter, auf den Schlössern Grätz und Kuchelna. 1911 verreisten sie nach Ägypten. Zwischen 1912 und 1914 wurde ihr Ehemann als deutscher Botschafter nach London berufen. Nach dem Ersten Weltkrieg hatte die Familie wechselnde Aufenthalte in Berlin, München und der damaligen Tschechoslowakei. 1928 verstarb Fürst Lichnowsky, sie zog nach Cap-d’Ail in Südfrankreich. Bereits in München unterhielt Lichnowsky enge Kontakte mit Schriftstellern wie Carl Sternheim und Frank Wedekind. Eine besondere Freundschaft verband sie mit dem Wiener Schriftsteller und Herausgeber der Literaturzeitschrift <em>Die Fackel</em>, Karl Kraus, mit dem sie seit 1915 bekannt war, eine langjährige Korrespondenz pflegte. Auch der Theaterregisseur Max Reinhardt und der Verleger Kurt Wolff gehörten zu ihrem Freundeskreis. <br /><br />In Wolffs Verlag erschienen ihre ersten, deutlich vom Expressionismus beeinflussten Werke. Während der NS-Zeit weigerte sich Lichnowsky, der Reichsschrifttumskammer beizutreten, ihre Werke wurden daraufhin verboten. 1937 heiratete Lichnowsky ihren Jugendfreund, den britischen Major Harding Peto. Als sie 1939 einen Besuch in Deutschland machte, wurde die englische Staatsbürgerin interniert und unter Polizeiaufsicht gestellt, getrennt von ihrem zweiten Ehemann, den sie nicht mehr sehen sollte, da er am 3. September 1945 verstarb. Die Zeit des Hausarrests nutzte sie, um das sprach- und stilkritische Buch <em>Worte über Wörter</em> zu verfassen, in dem sie u. a. Äußerungen Adolf Hitlers der Lächerlichkeit preisgab. Für Lichnowsky zeigte sich bereits in der Sprache die Barbarei der Nationalsozialisten. Verleger Peter Suhrkamp war 1939 jedoch außerstande, ihr Buch zu veröffentlichen. Dies erfolgte erst 1949 im Wiener Bergland Verlag. Auch <em>Gespräche in Sybaris</em>, erschienen 1946, rechnet mit dem NS-Staat ab.<br /><br />Von ihren Besitzungen in Schlesien vertrieben, ließ sich Lichnowsky im Sommer 1946 in London nieder. 1953 verlieh ihr die Gesellschaft zur Förderung des deutschen Schrifttums den Preis für Dichtung. Im Jahr 1954 erhielt sie den Literaturpreis der Stadt München, außerdem gehörte sie der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung als Mitglied an. Lichnowsky verstarb am 4. 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Maria Ley war die Tochter des aus Ungarn stammenden Wiener Stadtbaumeisters Edmund von Czada (1861–1920) und der böhmischen Pianistin Frederike Brunswick de Corrompa (geb. Schuldes, 1876–1916) aus Bodenbach. Maria Ley erhielt in Wien eine Ausbildung als Tänzerin im Stil der Fanny Elßler. In den 1920er Jahren trat sie in Wien, Paris, an der Côte d’Azur, in Berlin und in den Vereinigten Staaten auf. Zwischen 1924 und 1929 arbeitete sie mit Max Reinhardt zusammen. Sie promovierte 1934 an der Pariser Sorbonne und war Verfasserin von Gedichten, Romanen und Theaterstücken.\r\n\r\nLey war drei Mal verheiratet, in erster Ehe in den frühen 1920er Jahren mit dem aus Tschechien stammenden österreichischen Offizier Robert Emanuel Bauer, in zweiter Ehe ab April 1928 mit Frank Gerhard Deutsch (1899–1934), dem Sohn des Industriellen und Mitbegründers der AEG Felix Deutsch und der Lilly Kahn aus Berlin. Ihre dritte Ehe ging sie im April 1937 in Neuilly-sur-Seine mit dem deutschen Regisseur und Vertreter des politischen Theaters Erwin Piscator (1893–1966) ein.\r\n\r\nNach der Emigration in die Vereinigten Staaten zum Jahreswechsel 1938/39 war sie Professorin an der New Yorker New School for Social Research. Mit Erwin Piscator gründete sie 1940 an der New School den Dramatic Workshop; Schüler waren unter anderem Harry Belafonte, Tony Curtis, Marlon Brando, Tony Randall und Walter Matthau. Nach Piscators Fortgang aus den Vereinigten Staaten 1951 übernahm sie zeitweilig die Leitung des Workshops und war noch in hohem Alter als Gastdozentin an mehreren US-Hochschulen tätig.\r\n\r\nAus persönlichen und beruflichen Gründen folgte sie ihrem Mann in den 1950er Jahren nicht nach Deutschland, blieb aber eng mit ihm verbunden und besuchte ihn regelmäßig. 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Sie wurde als Tochter des Kaufmanns und Fabrikanten Josef Lehmann (1853–1911) und seiner Ehefrau Flora geb. Lauchheimer (1867–1940) in Stuttgart geboren. Sie hatte zwei Schwestern und wuchs in einem gutbürgerlichen, vom liberalen Judentum geprägten Elternhaus auf. Durch die Schwester ihrer Mutter war sie eine Kusine des Soziologen Max Horkheimer. Nach der Schulzeit am Königin-Katharina-Stift verbrachte sie ein Jahr in einem Schweizer Internat in Lutry bei Lausanne. Im Jahr 1913 heiratete sie Gustav Horace Lepman (1877–1922), den Sohn eines deutschstämmigen Amerikaners und Teilhaber einer Bettfedernfabrik in Feuerbach. Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor (Anne-Marie geb. 1918, Günther geb. 1921). Gustav Lepman kämpfte während des Ersten Weltkriegs als deutscher Offizier in Frankreich. Er überlebte den Krieg, starb jedoch 1922 an den Folgen seiner Kriegsverletzungen. Er hinterließ eine Lebensversicherung von 100.000 Reichsmark, die durch die Inflation jedoch schnell an Wert verlor. <br /><br />Lepman, die sich bereits als Jugendliche mit dem Schreiben begonnen hatte, fing als erste weibliche Redakteurin beim liberalen <em>Stuttgarter Neuen Tagblatt</em> an. Sie schrieb gesellschaftspolitische Beiträge und etablierte 1927 die Beilage „Die Frau in Haus, Beruf und Gesellschaft“. Daneben veröffentlichte sie ihr erstes Kinderbuch (<em>Der verschlafene Sonntag</em>, 1927) und ein Theaterstück für Kinder (<em>Der singende Pfennig</em>, 1929). Sie trat der Deutschen Demokratischen Partei (DDP) bei, in der sie führend in der Frauengruppe tätig war. 1929 kandidierte sie an der Seite von Theodor Heuss erfolglos für den Deutschen Reichstag. <br /><br />Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 verlor Jella Lepman als Jüdin ihre Festanstellung. Bis 1935 wurde sie noch als freie Mitarbeiterin beschäftigt. 1936 emigrierte sie mit ihren beiden Kindern über Italien nach England, wo sie acht Jahre als staatenlose Einwanderin leben sollte. Während ihre Kinder in Internaten untergebracht waren, schlug sie sich mit journalistischen und schriftstellerischen Arbeiten durch. Sie arbeitete als Sekretärin für Anita Warburg, die in London die Emigrationsabteilung der jüdischen Hilfsorganisation Woburn House leitete und Kindertransporte organisierte. Im Auftrag von Olga Schnitzler kopierte Lepman 1938 an der Cambridge University Library Manuskripte aus Arthur Schnitzlers Nachlass. Später arbeitete sie für die BBC und den US-amerikanischen Sender ABSIE (American Broadcasting Station in Europe). <br /><br />1943 veröffentlichte sie unter dem Pseudonym Katherine Thomas das Buch <em>Women in Nazi Germany</em>, das den Alltag von Frauen und die politische Entwicklung in Deutschland seit dem Ersten Weltkrieg beschreibt. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 kehrte sie als Beraterin der US-Armee für Frauen- und Jugendfragen im Rahmen des „Reeducation“-Programms der amerikanischen Militärregierung nach Deutschland zurück, wo sie zunächst in Bad Homburg, dann in München wohnte. Da sie überzeugt war, dass man beim Wiederaufbau Deutschlands die Hoffnung vor allem in die Kinder zu setzen habe und dass Bücher das beste Mittel seien, um die deutschen Kinder zu Weltoffenheit, Toleranz und Friedensliebe zu erziehen, konzentrierte sie einen erheblichen Teil ihrer Arbeit auf die Förderung der Kinder- und Jugendliteratur. <br /><br />Sie organisierte 1946 die internationale Ausstellung „Das Jugendbuch“, die im Haus der Kunst in München eröffnet wurde und anschließend an vielen Orten, u. a. in der Württembergischen Landesbibliothek, im Frankfurter Städel und im US Information Center in Berlin zu sehen war. Von 1946 bis 1948 war sie stellvertretende Chefredakteurin der Illustrierten Heute, die von der US-Militärregierung herausgegeben wurde. 1948 gründete sie die „Vereinigung der Freunde der Internationalen Jugendbibliothek“, der u. a. Erich Kästner und Hildegard (Hamm-)Brücher angehörten und die zum Träger der Internationalen Jugendbibliothek wurde. 1951 organisierte sie den internationalen Kongress „International Understanding through Children’s Books“ und regte dabei ein Internationales Kuratorium für das Jugendbuch an, das 1953 in Zürich als International Board on Books for Young People (IBBY) gegründet wurde. Weiterhin initiierte sie 1956 den Hans-Christian-Andersen-Preis und gründete die Zeitschrift „Bookbird“. Anschließend zog sie nach Zürich, wo enge Freunde lebten. 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