 ["itemContainer",{"xmlns:xsi":"http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance","xsi:schemaLocation":"http://omeka.org/schemas/omeka-xml/v5 http://omeka.org/schemas/omeka-xml/v5/omeka-xml-5-0.xsd","uri":"https://usc-vitruvia.es/omeka/items/browse?output=omeka-json&page=87","accessDate":"2026-05-17T23:38:15+00:00"},["miscellaneousContainer",["pagination",["pageNumber","87"],["perPage","10"],["totalResults","982"]]],["item",{"itemId":"218","public":"1","featured":"0"},["fileContainer",["file",{"fileId":"158"},["src","https://usc-vitruvia.es/omeka/files/original/45bd62a674234c604a01ab70c99fdd18.jpg"],["authentication","4cacb97f2bba173e7c3a0dc842f1cfe2"]]],["collection",{"collectionId":"10"},["elementSetContainer",["elementSet",{"elementSetId":"1"},["name","Dublin Core"],["description","The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/."],["elementContainer",["element",{"elementId":"50"},["name","Title"],["description","A name given to the resource"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"2820"},["text","<h1>Amerika</h1>"]]]],["element",{"elementId":"41"},["name","Description"],["description","An account of the resource"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"2923"},["text","Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Pellentesque pulvinar facilisis auctor. Aliquam dictum egestas turpis vel pharetra. Vestibulum egestas, massa et scelerisque venenatis, odio nunc dapibus ante, nec congue lorem nulla vitae enim. Donec elementum augue vitae sem posuere egestas. Sed bibendum mi vitae cursus sagittis. Donec pretium dui tempor cursus dignissim. Mauris quis egestas neque. Donec sodales gravida nisi ut facilisis. Quisque metus sapien, sodales sed pellentesque a, tempus sed mauris. Morbi bibendum ante tellus, id tristique leo auctor nec.\r\nVestibulum at malesuada diam, ullamcorper tempus diam. Donec ultrices augue ut libero venenatis, at pretium nulla fermentum. "]]]]]]]],["itemType",{"itemTypeId":"12"},["name","Person"],["description","An individual."],["elementContainer",["element",{"elementId":"107"},["name","Pseudonym"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"3858"},["text","Agnes Muth, Silvia Broeck"]]]],["element",{"elementId":"31"},["name","Birth Date"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"3859"},["text","1897"]]]],["element",{"elementId":"32"},["name","Geburtsort"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"3860"},["text","Moskau, Russland"]]]],["element",{"elementId":"33"},["name","Death Date"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"3861"},["text","1982"]]]],["element",{"elementId":"52"},["name","Sterbeort"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"3862"},["text","New York, USA"]]]],["element",{"elementId":"53"},["name","Family"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"3863"},["text","Lili Körber war eine österreichische Schriftstellerin jüdischer Konfession. Lili Körber wurde als Tochter des aus dem galizischen Tarnow stammenden österreichischen Importkaufmanns Ignaz Körber (1864–1944) und dessen polnischer Ehefrau in Moskau geboren, wo ihre Eltern sich 1882 niedergelassen hatten. Sie wuchs mit zwei jüngeren Schwestern, Margarethe (* 1899) und Nina (* 1903) in wohlhabenden Verhältnissen auf. Ihr Vater wurde zu Beginn des Ersten Weltkrieges als Ausländer in Russland inhaftiert. Nach seiner Freilassung musste die Familie 1915 das Land verlassen und übersiedelte über Berlin nach Wien. Lili Körber schloss das Gymnasium in Zürich mit der Matura ab. Sie promovierte 1925 mit einer Dissertation über die Lyrik Franz Werfels zum Dr. phil. an der Universität Frankfurt am Main. <br /><br />Nach Abschluss ihres Studiums kehrte sie nach Wien zurück, wo sie sich, abgesehen von den in dieser Zeit unternommenen Reisen bis zu ihrer Emigration im Jahr 1938 überwiegend aufhielt. Dort war sie ab 1927 journalistisch für die Arbeiter-Zeitung, 1929/30 auch für die Wiener Rote Fahne tätig. Eine 1930 angetretene Russlandreise dehnte sie auf einen fast einjährigen Aufenthalt auf. Ihr Tagebuchroman <em>Eine Frau erlebt den roten Alltag</em>, der 1932 im Rowohlt Verlag erschien und ein Verkaufserfolg wurde, verarbeitete ihre Erfahrungen dort. Im Januar 1933 besuchte sie Berlin und schrieb unter dem Eindruck der heraufziehenden Herrschaft der Nationalsozialisten den Roman <em>Eine Jüdin erlebt das neue Deutschland</em>, der mit dem Selbstmord einer in Mischehe lebenden Jüdin tragisch endet. Das Buch erschien zuerst 1934 in Wien, wurde dort jedoch wegen Blasphemie verboten. 1933 war sie in Wien Mitglied der Vereinigung sozialistischer Schriftsteller geworden. 1935 unternahm sie Reisen nach China und Japan.<br /><br />Am 19. März 1938, kurz nach dem Anschluss Österreichs, emigrierte sie – mit einer kurzen Zwischenstation in Zürich – nach Frankreich. 1941 gelangte sie mit Unterstützung des Emergency Rescue Committee zusammen mit ihrem Lebensgefährten Erich Grave, der zuvor in einem französischen Lager interniert gewesen war, über Spanien und Lissabon in die USA. Dort arbeitete sie unter anderem als Krankenschwester. Im amerikanischen Exil schrieb sie den Roman <em>Ein Amerikaner in Rußland</em>, in dem sie ihre Erfahrungen mit dem Stalinismus thematisiert. Ihr autobiographischer Roman <em>Call me nurse</em> blieb unveröffentlicht.<br /><br /> Lili Körber starb im Alter von 85 Jahren am 11. Oktober 1982 in New York, wo sie seit ihrer Ankunft am 23. Juni 1941 lebte. Ihr literarischer Nachlass befindet sich heute im Exilarchiv der Deutschen Nationalbibliothek."]]]],["element",{"elementId":"96"},["name","Secondary bibliography"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"3864"},["text","<h2><a href=\"https://www.youtube.com/watch?v=oQjQIOiYgag\">Lili Körber und ihre Begegnungen im fermen Osten</a></h2>"]]]]]],["elementSetContainer",["elementSet",{"elementSetId":"1"},["name","Dublin Core"],["description","The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/."],["elementContainer",["element",{"elementId":"50"},["name","Title"],["description","A name given to the resource"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"1073"},["text","Körber, Lili"]]]],["element",{"elementId":"41"},["name","Description"],["description","An account of the resource"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"1074"},["text","Person"]]]],["element",{"elementId":"44"},["name","Language"],["description","A language of the resource"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"1075"},["text","Deutsch"]]]],["element",{"elementId":"51"},["name","Type"],["description","The nature or genre of the resource"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"1076"},["text","Person"]]]]]]]],["item",{"itemId":"216","public":"1","featured":"0"},["fileContainer",["file",{"fileId":"156"},["src","https://usc-vitruvia.es/omeka/files/original/69fb9e69a3ffb651ef3f60265970abb8.jpg"],["authentication","ba871bd8f963ffcdcbcb7411551381d3"]]],["collection",{"collectionId":"5"},["elementSetContainer",["elementSet",{"elementSetId":"1"},["name","Dublin Core"],["description","The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/."],["elementContainer",["element",{"elementId":"50"},["name","Title"],["description","A name given to the resource"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"2797"},["text","<h1>Paaren-und Familienkonstellationen</h1>"]]]]]]]],["itemType",{"itemTypeId":"12"},["name","Person"],["description","An individual."],["elementContainer",["element",{"elementId":"31"},["name","Birth Date"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"3896"},["text","1883"]]]],["element",{"elementId":"32"},["name","Geburtsort"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"3897"},["text","Feldafing, Deutschland"]]]],["element",{"elementId":"33"},["name","Death Date"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"3898"},["text","1980"]]]],["element",{"elementId":"52"},["name","Sterbeort"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"3899"},["text","Kilchberg, Schweiz"]]]],["element",{"elementId":"53"},["name","Family"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"3900"},["text","Katharina Hedwig Mann war die Ehefrau des deutschen Schriftstellers Thomas Mann. Als einzige Tochter des Mathematikprofessors Alfred Pringsheim und der ehemaligen Schauspielerin Hedwig Pringsheim, geb. Dohm, wuchs sie mit vier Brüdern in äußerst wohlhabenden und liberalen Verhältnissen auf.  Von Katia Mann erschien 1974 eine bearbeitete erzählte Darstellung ihres Lebens unter dem Titel <em>Meine ungeschriebenen Memoiren</em>. Die Familie Pringsheim war jüdischer Herkunft; Katias Vater bezeichnete sich selbst aber als konfessionslos und ließ alle seine Kinder evangelisch taufen. Dennoch galten er und seine Nachkommen nach den nationalsozialistischen Rassengesetzen als Juden und wurden deshalb verfolgt. Alle Geschwister Katia Pringsheims ergriffen akademische Berufe. Die Villa der Familie galt bis Ende der 1920er Jahre als ein gesellschaftlicher Mittelpunkt Münchens. Zu den Dauergästen gehörten neben bekannten Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft wie Walther Rathenau und Fanny zu Reventlow auch kulturelle Größen wie Else Lasker-Schüler und Hugo von Hofmannsthal. <br /><br />Während ihre Brüder das Gymnasium besuchten, erhielt Katia  Privatunterricht und legte 1901 als erste Frau das Abitur in München ab. Von der Münchener Universität, an der ihr Vater lehrte, wurde ihr auf Antrag die Erlaubnis erteilt, Vorlesungen zu besuchen. Katia Pringsheim gehörte zu den ersten sogenannten aktiven Studentinnen und interessierte sich hauptsächlich für die naturwissenschaftlich-mathematischen Fächer, hörte jedoch auch Vorlesungen in Philosophie. Im Frühjahr 1904 lernte sie durch Vermittlung der gemeinsamen Bekannten Elsa Bernstein den sieben Jahre älteren Thomas Mann kennen. Innerhalb von fünfzehn Jahren wurden sechs Kinder, Erika (1905–1969), Klaus (1906–1949), Golo (1909–1994), Monika (1910–1992), Elisabeth (1918–2002) und Michael (1919–1977) geboren. 1907 hatten sich Thomas Manns Einkünfte bereits so weit verbessert, dass man neben der Stadtwohnung in München ein Wochenendhaus in der Nähe von Bad Tölz bauen konnte. <br /><br />Im Sommer 1911 bekam Katia Mann Lungenbeschwerden und ging 1912 mit der Diagnose „geschlossene Tuberkulose“ zur Kur nach Davos. In den folgenden Jahren wiederholten sich regelmäßig und oft monatelang ihre Sanatoriumsaufenthalte im Hochgebirge. Ihre Briefe aus Davos und Arosa, wo sie im Waldsanatorium einen Teil ihrer Kur verbrachte, inspirierten Mann zu seinem Roman <em>Der Zauberberg</em>. Ihre Kinder blieben währenddessen in München und wurden von Kindermädchen betreut. Den Ersten Weltkrieg erlebte Katia Mann mit ihrer Familie in München. Thomas Mann war für den Kriegsdienst zwar für untauglich erklärt worden, aber seine Einnahmen waren rückläufig. Auch die Nachkriegsjahre wurden mit immerhin nun sechs Kindern aufgrund der allgemeinen Wirtschafts- und Versorgungslage zunächst nicht einfacher. Thomas Manns  Einkommen, insbesondere die Einnahmen aus ausländischen Buchverkäufen, ermöglichten der Familie weiterhin einen vergleichsweise guten Lebensstandard. Katia Mann begleitete Thomas Mann in dieser Zeit regelmäßig auf offiziellen Reisen. <br /><br />Von der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 erfuhr das Ehepaar Mann während einer Erholungsreise in Arosa. Thomas Mann hatte sich mit seinem Appell an die Vernunft, einer Rede, die er 1930 im Berliner Beethovensaal hielt, gegen den Nationalsozialismus gewandt, und auch Erika und Klaus hatten sich noch im Januar 1933 bei der Premiere ihres politischen Kabaretts <em>Die Pfeffermühle</em> als im Sinne der Nationalsozialisten „deutschlandfeindlich“ gezeigt. Um einer Verhaftung zu entgehen, mussten die Ensemblemitglieder untertauchen. Erika und Klaus Mann warnten ihre Eltern brieflich und telefonisch vor einer Rückkehr nach Deutschland. Klaus Mann fuhr am 13. März nach Paris, während Erika die Joseph-Manuskripte ihres Vaters zusammenraffte und in die Schweiz abreiste, wo sie Thomas Mann die aus dem Elternhaus in München geretteten Manuskripte übergab. Das Haus in München wurde noch im selben Jahr beschlagnahmt und gegen Thomas Mann ein Schutzhaftbefehl erlassen. Als Zufluchtsort hatten Thomas und Katia Mann sich zunächst für Sanary-sur-Mer in Südfrankreich entschieden, bis sie sich schließlich für die folgenden fünf Jahre im Schweizer Küsnacht niederließen. <br /><br />Dank Vermögenseinlagen im Ausland war ihre Existenzgrundlage weiterhin gesichert. Thomas Mann nahm 1934 seine Lesereisen wieder auf, und Katia Mann begleitete ihn mehrmals in die USA. 1936 wurde ihnen die deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt. Für das Ehepaar Mann war die Aberkennung ein schwerer Schlag, doch mehr noch setzten Katia Mann familiäre Schwierigkeiten zu: Erika, Klaus und auch Michael hatten bereits zu dieser Zeit Alkohol- und Drogenprobleme, Monika litt an Depressionen und schrieb Katia „fatale“ Briefe wie Thomas Mann in seinem Tagebuch vermerkte. <br /><br />Im März 1938 waren die deutschen Truppen in Österreich einmarschiert. Die Situation jüdischer Flüchtlinge hatte sich auch innerhalb der Schweiz verschärft, und auf ein verkürztes Einbürgerungsverfahren bestand trotz Thomas Manns Prominenz kaum Hoffnung. In dieser unsicheren Lage bot ein von Thomas Manns vermögender Gönnerin Agnes E. Meyer vermittelter Lehrauftrag der Princeton University die Möglichkeit, Europa zu verlassen. Am 17. September 1938 schifften sich Katia und Thomas Mann mit Elisabeth in Southampton auf dem Dampfer Nieuw Amsterdam Richtung USA ein und wurden dort begeistert empfangen. In Molly Shenstone, der Frau des Physikers Allen G. Shenstone, fand Katia Mann die Freundin ihres Lebens. Katia Manns Wunsch, den Ereignissen näher sein zu wollen, begründete sich auch in der Sorge um ihre Eltern, die sich noch in Deutschland aufhielten und erst am 31. Oktober 1939, einen Tag vor der Schließung der Grenzen, in Zürich eintrafen. Seinen Eltern und Elisabeth war Klaus dauerhaft in die USA gefolgt. Erika war die erste der Familie, die 1937 offiziell in die USA eingewandert war. Die übrigen lehnten eine Emigration zunächst ab. Golo kehrte im Sommer 1939 nach Zürich zurück, und Michael ließ sich nach seiner Hochzeit im März 1939 in London nieder. Monika war in Europa geblieben und heiratete ebenfalls im März in London. Nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs bemühte sich Katia Mann, alle Familienmitglieder ins amerikanische Exil in Sicherheit zu bringen. Michael erreichte unbehelligt im Januar 1940 mit dem Schiff Britannic New York, und Erika flog nach einer Kriegsberichterstattung über das massive Bombardement The Blitz für die BBC London im Oktober 1940 in die USA zurück. Golo war noch im Mai 1940 als Kriegsfreiwilliger nach Frankreich gegangen und dort interniert worden. Er erreichte mit Heinrich Mann und dessen Ehefrau Nelly sowie dem Ehepaar Werfel nach einer dramatischen Flucht zu Fuß über die Pyrenäen zunächst Lissabon. Von dort aus schifften sie sich auf die Nea Hellas ein und gingen am 13. Oktober 1940 in New York von Bord. Monikas Schiff, die City of Benares, war in der Nacht zum 18. September mitten auf dem Atlantischen Ozean von einem deutschen U-Boot versenkt worden, wobei ihr Ehemann Jenö Lányi sein Leben verloren hatte. Sie selbst kam als letztes von Katia Manns Kindern am 28. Oktober 1940 in New York an. 1941 starb Katia Manns Vater und ein Jahr später ihre Mutter in Zürich im Exil. Beide Todesnachrichten erhielt sie in Kalifornien, wohin sie im April 1941 gezogen waren. Thomas Mann hatte dort mit der Filmgesellschaft Warner Brothers einen Autorenvertrag abgeschlossen, der ihnen nicht nur die finanzielle Unterstützung ihrer Kinder, sondern auch den Unterhalt in Pacific Palisades ermöglichte.<br /><br />Als die USA in den Krieg eintraten, meldeten Erika, Klaus und Golo sich trotz Missbilligung Katia Manns freiwillig zur amerikanischen Armee und leisteten bis Kriegsende ihren Dienst in Europa. Im April 1946 wurde Thomas Mann an der Lunge operiert. Ein Krebstumor war bei dem über Siebzigjährigen entfernt worden. Von dem Eingriff erholte er sich so gut, dass sie ein Jahr später auf Vortragsreise nach Europa gehen konnten. Erika kehrte 1948 in ihr Elternhaus zurück, um Thomas Mann als Sekretärin, Biographin, Nachlaßhüterin zu unterstützen. Sie begleitete ihre Eltern auch auf einer weiteren Vortragsreise nach Europa im Jahr 1949, während der in Stockholm die Nachricht eintraf, dass sich Klaus am 21. Mai in Cannes mit Tabletten das Leben genommen hatte. Dem Selbstmord gingen bereits mehrere Versuche voraus. Katia Mann war bereits 1942 an der Gebärmutter operiert worden, und 1950 folgte eine weitere Operation am Unterleib. Erika, durch den Tod ihres Bruders tief erschüttert, glitt weiter in ihre Drogensucht ab. Hinzu kamen 1951, angesichts des veränderten gesellschaftlichen und politischen Klimas der McCarthy-Ära, erste Überlegungen, nach Europa zurückzukehren. Mitte 1952 erreichten Katia und Thomas Mann Zürich und mieteten sich übergangsweise in Erlenbach nahe Küsnacht ein. Während sich in den USA das Interesse an dem Schriftsteller Thomas Mann allmählich verloren hatte, wurde er in der Schweiz, Deutschland und Italien nun wieder mit Ehrungen und Vortragsanfragen überhäuft, die koordiniert werden mussten. Im Juli 1955 klagte Thomas Mann im holländischen Seebad Noordwijk gegenüber Katia erstmals über Schmerzen im Bein. Er starb am 12. August 1955 im Kantonsspital in Zürich an den Folgen von Arteriosklerose. Katia Mann blieb mit Erika, die sich um Thomas Manns Nachlass sowie die literarischen Hinterlassenschaften von Klaus kümmerte, in dem Kilchberger Haus wohnen. Erika begleitete Katia Mann auch zu den seltener gewordenen öffentlichen Auftritten, da sie sich, anders als ihre Tochter, weiterhin lieber im Hintergrund hielt. Gesellschaftlich war es mit Thomas Manns Tod ruhiger um sie geworden. Im November 1962 wurde nach den hierfür erforderlichen zehn Jahren aus der US-Amerikanerin Katia Mann eine Schweizerin.  1969 starb Erika an einem Gehirntumor und wurde im Familiengrab in Kilchberg beigesetzt. Und nach Ehemann und zwei Kindern verlor Katia Mann 1972 mit ihrem Zwillingsbruder einen weiteren wichtigen Menschen. <br /><br />1975 jährte sich der zwanzigste Todestag Thomas Manns, und Katia öffnete nach Ablauf der Sperrfrist seine Tagebücher. Michael übernahm auf Bitten seiner Mutter die Hauptvorbereitungsarbeit der Veröffentlichung. In der Silvesternacht 1976/1977 starb er an einer Kombination von Alkohol mit Barbituraten. Er wurde neben Vater und Schwester bestattet. Vor der inzwischen an Altersdemenz erkrankten Mutter, die damit ihr drittes von sechs Kindern überlebte, wurde sein Tod geheim gehalten. Am 25. April 1980 starb Katia Mann im 97. Lebensjahr. Sie wurde im Kilchberger Familiengrab beerdigt."]]]]]],["elementSetContainer",["elementSet",{"elementSetId":"1"},["name","Dublin Core"],["description","The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/."],["elementContainer",["element",{"elementId":"50"},["name","Title"],["description","A name given to the resource"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"1065"},["text","Mann, Katia (geb. Pringsheim)"]]]]]]]],["item",{"itemId":"210","public":"1","featured":"0"},["fileContainer",["file",{"fileId":"150"},["src","https://usc-vitruvia.es/omeka/files/original/9e3302b47f1b4b3368c3d3b93d1edda5.jpg"],["authentication","5c0c0322df497eea1a58d63a830952ac"]]],["collection",{"collectionId":"5"},["elementSetContainer",["elementSet",{"elementSetId":"1"},["name","Dublin Core"],["description","The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/."],["elementContainer",["element",{"elementId":"50"},["name","Title"],["description","A name given to the resource"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"2797"},["text","<h1>Paaren-und Familienkonstellationen</h1>"]]]]]]]],["itemType",{"itemTypeId":"12"},["name","Person"],["description","An individual."],["elementContainer",["element",{"elementId":"103"},["name","Name"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"1031"},["text","Mahler-Werfel, Alma  ((geb. Alma Margaretha Maria Schindler)"]]]],["element",{"elementId":"31"},["name","Birth Date"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"1032"},["text","1879 "]]]],["element",{"elementId":"32"},["name","Geburtsort"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"1033"},["text","Wien , Österreich"]]]],["element",{"elementId":"33"},["name","Death Date"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"1034"},["text","1964"]]]],["element",{"elementId":"52"},["name","Sterbeort"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"1035"},["text","New York, USA"]]]],["element",{"elementId":"53"},["name","Family"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"1036"},["text","Alma Mahler-Werfel war eine Persönlichkeit der Musik- Kunst- und Literaturszene in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sie war die Tochter des Wiener Landschaftsmalers Emil Jakob Schindler und der zur Sängerin ausgebildeten Anna Sofie Schindler, geborene Bergen, Während Alma Schindlers Schulausbildung offenbar unsystematisch verlief, erhielt sie eine gründliche musikalische Ausbildung. Seit 1895 hatte sie Kompositionsunterricht bei dem blinden Wiener Organisten und Komponisten Josef Labor. \r\n\r\nBei einer Abendgesellschaft von Bertha Zuckerkandl am 7. November 1901 begegnete Alma Schindler dem Komponisten, gefeierten Dirigenten und Direktor der Wiener Hofoper Gustav Mahler. Mahler verliebte sich in die sehr selbstsichere junge Frau und machte ihr einen Heiratsantrag. Alma Schindlers Familie versuchte, ihr auch diese Verbindung auszureden. Der neunzehn Jahre ältere Mahler sei zu alt für sie, er sei verarmt und unheilbar krank. \r\n\r\nDas Zusammenleben mit Mahler verlief anders, als sie es von dem abwechslungsreichen und geselligen Leben in ihrem Elternhaus gewohnt war. Mahler mied Gesellschaften und legte großen Wert auf einen sehr geregelten Tagesablauf, um sein großes Arbeitspensum zu bewältigen. Das Ehepaar hatte zwei Tochter. Maria, die älteste Tochter starb 1907 nach einem sehr heftigen Krankheitsverlauf an Diphtherie. Zur gleichen Zeit wurde dem Komponist eine Herzfehlerdiagnose diagnostiziert, was den Bruch zwischen den Eheleuten verstärkte. Nach der Begegnung mit Walter Gropius stürzte die Ehe in eine Krise.  1911, erlag Gustav Mahler seiner Krankheit. Obwohl nach dem Tod von Mahler nichts mehr dagegen gesprochen hätte, Alma Mahlers Beziehung zu Gropius fortzusetzen und zu intensivieren, brach sie die Beziehung zu Gropius ab. \r\n\r\nIn Wien wurde Alma, dank der Witwenpension und des Erbes Mahlers eine wohlhabende Frau mit beträchtlichem Vermögen, heftig umworben. Mit Oskar Kokoschka hatte sie eine Liebesbeziehung, die  erst im ersten Weltkrieg, als Oskar Kokoschka sich freiwillig meldete, langte. Noch während das Verhältnis mit Kokoschka bestand, nahm Alma wieder den Briefkontakt mit Gropius auf. Im Februar 1915 reiste sie in Begleitung von Lilly Lieser nach Berlin, um Gropius aufzusuchen. Die Hochzeit von Walter Gropius und Alma fand am 1915 in Berlin statt. 1920 wurde die Ehe jedoch geschieden. Strittig war lange Zeit zwischen den beiden Ehepartnern das Sorgerecht für die gemeinsame Tochter Manon.\r\n\r\nVon 1919 an lebte Alma mit Werfel zusammen. Werfel war elf Jahre jünger als seine Lebensgefährtin und zu Beginn ihrer Beziehung ein bekannter expressionistischer Lyriker. Im Klima zunehmender politischer Radikalisierung verstärkte sich der bei Alma Mahler schon immer vorhandene Antisemitismus weiter. Sie hatte es zur Bedingung gemacht, dass Werfel vor der Hochzeit aus der jüdischen Religionsgemeinschaft austreten müsse. Werfel war diesem Wunsch gefolgt, trat jedoch wenige Monate später, nämlich am 5. November 1929, ohne Wissen Almas wieder zum Judentum über. Den deutschen Nationalsozialisten stand Alma Mahler positiv gegenüber. Die politischen Auseinandersetzungen nahm sie nicht als Kampf zwischen politischen Ideologien wahr, sondern als Auseinandersetzungen zwischen Juden und Christen. Auch im Österreichischen Bürgerkrieg nach der Parlamentsausschaltung durch Engelbert Dollfuß im Jahre 1934 stand sie eindeutig auf der Seite der Austrofaschisten. Der Spanische Bürgerkrieg war ein weiterer Streitpunkt zwischen den Ehepartnern. Alma Mahler-Werfel vertrat die Seite der Franquisten, während Franz Werfel sich auf die republikanische Seite stellte. \r\n\r\n1935 starb im Alter von nur 18 Jahren Manon Gropius, Alma Mahler-Werfels Tochter mit Walter Gropius, an Kinderlähmung. Die Villa auf der Hohen Warte, in der Manon Gropius gestorben war, wurde von Alma Mahler-Werfel zunehmend als Unglückshaus empfunden. Franz Werfel wohnte nur noch selten dort und zog es vor – vielleicht auch wegen des hohen Alkoholkonsums seiner Frau –, in Hotelzimmern außerhalb von Wien zu arbeiten. Obwohl sich die Beziehung zwischen Franz Werfel und Alma Mahler-Werfel noch nicht wieder gefestigt hatte, brachen sie 1937 zu einer Reise auf, die sie zunächst nach Mailand und dann über Neapel auf die Insel Capri führte. Dort erfuhren sie, dass der Bundeskanzler Kurt von Schuschnigg mit Nazideutschland das Ende von Österreich als selbstständigem Staat einleitete. Alma Mahler-Werfelreiste allein und inkognito nach Wien zurück, wo sie alle Bankkonten auflöste und das Geld  in die Schweiz schmuggeln ließ. Am 12. März 1938, dem Tag, an dem der so genannte Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich vollzogen wurde, verabschiedete sie sich von ihrer Mutter und reiste gemeinsam mit ihrer Tochter, die als „Halbjüdin“ nun bedroht war, über Prag und Budapest nach Mailand, wo Franz Werfel auf sie wartete. Sie ließen sich beide gemeinsam in dem südfranzösischen Fischerdorf Sanary-sur-Mer unweit von Marseille nieder, wo sich bis 1940 auch andere deutsche Emigranten wie Thomas und Heinrich Mann, Lion Feuchtwanger, Bertolt Brecht, Ludwig Marcuse, Franz Hessel und Ernst Bloch zeitweise aufhielten.\r\n\r\nDie Emigration in die Vereinigten Staaten gestaltete sich sehr schwierig. Als sie Sanary-sur-Mer im Juni 1940 verließen, hatte die Wehrmacht bereits Paris besetzt. Das Ehepaar Mahler-Werfel besaß keine Visa für die Ausreise in die Vereinigten Staaten und musste unter anderem im Wallfahrtsort Lourdes fünf Wochen warten, um eine Reisegenehmigung bis nach Marseille zu erhalten. Dass ihnen die Ausreise gelang, verdankten sie dem amerikanischen Journalisten und Quäker Varian Fry. Fry gehörte dem Emergency Rescue Committee an, das vor allem Intellektuelle bei ihrer Flucht aus Frankreich unterstützte. Er brachte die fünfköpfige Gruppe zur französisch-spanischen Grenze. Dort mussten sie zu Fuß einen Gebirgszug überqueren, was vor allem den fast 70-jährigen Heinrich Mann und den übergewichtigen Franz Werfel an ihre physische Leistungsgrenze brachte.\r\n\r\nIn Barcelona organisierte Fry Flugtickets nach Lissabon, von wo aus sie mit dem griechischen Ozeandampfer Nea Hellas nach New York übersetzten. Am 13. Oktober 1940 kamen sie dort an. Das Ehepaar Mahler-Werfel ließ sich in Los Angeles nieder, wo zahlreiche deutsche und österreichische Emigranten lebten. \r\n\r\nMit der Veröffentlichung Das Lied von Bernadette, wurde Werfel ein erfolgreicher Schriftsteller in den USA. Am 26. August 1945 erlag er einem schweren Herzinfarkt.  Nach einem kurzen Aufenthalt in Wien übersiedelte Alma Mahler-Werfel 1951 nach New York, wo sie im Alter von 85 Jahren starb."]]]],["element",{"elementId":"54"},["name","Studium"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"1037"},["text","Hauslehrer, Musik- und Komposition bei Zemlinsky"]]]],["element",{"elementId":"34"},["name","Occupation"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"1038"},["text","Ehefrau, Muse, Salondame, Schriftstellerin. "]]]],["element",{"elementId":"104"},["name","Biographischer Link"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"1039"},["text","Mein Leben "]]]],["element",{"elementId":"96"},["name","Secondary bibliography"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"1040"},["text","<h2 style=\"text-align:left;\"><a href=\"https://www.youtube.com/watch?v=swuAohVmc9k\">Dokumentar über Alma Mahler-Werfel</a></h2>"]]]],["element",{"elementId":"106"},["name","Relationships"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"2760"},["text","Leonard Bernstein, Benjamin Britten, Franz Theodor Csokor, Eugen d’Albert, Lion Feuchtwanger, Wilhelm Furtwängler, Gerhart Hauptmann, Hugo von Hofmannsthal, Max Reinhardt, Ernst Lubitsch, Carl Zuckmayer, Eugene Ormandy, Maurice Ravel, Otto Klemperer, Hans Pfitzner, Heinrich Mann, Thomas Mann, Alban Berg, Erich Maria Remarque, Friedrich Torberg, Franz Schreker, Bruno Walter, Richard Strauss, Igor Strawinsky, Arnold Schönberg, Erich Zeisl"]]]]]],["elementSetContainer",["elementSet",{"elementSetId":"1"},["name","Dublin Core"],["description","The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/."],["elementContainer",["element",{"elementId":"50"},["name","Title"],["description","A name given to the resource"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"1027"},["text","Mahler-Werfel, Alma "]]]],["element",{"elementId":"41"},["name","Description"],["description","An account of the resource"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"1028"},["text","Person "]]]],["element",{"elementId":"44"},["name","Language"],["description","A language of the resource"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"1029"},["text","Deutsch "]]]],["element",{"elementId":"51"},["name","Type"],["description","The nature or genre of the resource"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"1030"},["text","Person "]]]]]]]],["item",{"itemId":"209","public":"1","featured":"0"},["itemType",{"itemTypeId":"18"},["name","Migration"],["description","Migratory history of a person"]],["elementSetContainer",["elementSet",{"elementSetId":"1"},["name","Dublin Core"],["description","The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/."],["elementContainer",["element",{"elementId":"50"},["name","Title"],["description","A name given to the resource"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"1023"},["text","Happel, Clara"]]]],["element",{"elementId":"41"},["name","Description"],["description","An account of the resource"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"1024"},["text","Person"]]]],["element",{"elementId":"44"},["name","Language"],["description","A language of the resource"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"1025"},["text","Deutsch"]]]],["element",{"elementId":"51"},["name","Type"],["description","The nature or genre of the resource"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"1026"},["text","Person"]]]]]]]],["item",{"itemId":"207","public":"1","featured":"0"},["fileContainer",["file",{"fileId":"147"},["src","https://usc-vitruvia.es/omeka/files/original/9cfc25755f5b4c57dd4667a06f325cc9.jpg"],["authentication","f02c7c52a1629ee63a703fbbf34f985c"]]],["collection",{"collectionId":"6"},["elementSetContainer",["elementSet",{"elementSetId":"1"},["name","Dublin Core"],["description","The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/."],["elementContainer",["element",{"elementId":"50"},["name","Title"],["description","A name given to the resource"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"2806"},["text","<h1>Als Künstlerin im Exil</h1>"]]]]]]]],["itemType",{"itemTypeId":"12"},["name","Person"],["description","An individual."],["elementContainer",["element",{"elementId":"103"},["name","Name"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"1011"},["text","Zuckerkandl-Szeps, Berta"]]]],["element",{"elementId":"31"},["name","Birth Date"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"1012"},["text","1864"]]]],["element",{"elementId":"32"},["name","Geburtsort"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"1013"},["text","Wien, Österreich-Ungarn"]]]],["element",{"elementId":"33"},["name","Death Date"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"1014"},["text","1945"]]]],["element",{"elementId":"52"},["name","Sterbeort"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"1015"},["text","Paris, Frankreich "]]]],["element",{"elementId":"53"},["name","Family"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"1016"},["text","Berta Zuckerkandl-Szeps (* 13. April 1864 als Bertha Szeps in Wien, Kaisertum Österreich; † 16. Oktober 1945 in Paris) war eine jüdische österreichische Schriftstellerin, Journalistin, Kritikerin und Salonnière. Berta Szeps (sie schrieb ihren Vornamen später immer ohne h, in Frankreich aber Berthe) wuchs als Tochter des liberalen Zeitungsverlegers Moritz Szeps, der das Neue Wiener Tagblatt leitete, und seiner Frau in Wien auf und wurde durch Hauslehrer unterrichtet. Als Begleiterin ihres Vaters und gelegentlich auch als Schriftführerin oder als geheime Botin nahm sie schon als Teenager an seinen Gesprächen und Kontakten mit in- und ausländischen Prominenten teil und hatte daher schon früh einen sehr weit gespannten Bekannten- und Freundeskreis. Sie heiratete am 15. April 1886 den damals in Graz als Universitätsprofessor tätigen Anatomen Emil Zuckerkandl und zog zu ihm nach Graz, bis er 1888 die Professur in Wien erhielt. <br />Berta Zuckerkandl führte in Wien vom Ende des 19. Jahrhunderts bis 1938 einen literarischen Salon, zunächst in einer von ihrem Mann auf ihren Wunsch angekauften Villa in der Nußwaldgasse in Döbling, seit 1892 der 19. Wiener Gemeindebezirk, von 1917 an im Stadtzentrum, dem 1. Bezirk, im Palais Lieben-Auspitz (Eingang Oppolzergasse) beim Burgtheater, wo sich heute eine Gedenktafel befindet. In diesem Salon verkehrte die künstlerische und wissenschaftliche Elite des Landes, darunter Johann Strauss (Sohn), Gustav Klimt, Arthur Schnitzler, Max Reinhardt und Franz Theodor Csokor. Alma Mahler-Werfel lernte hier 1901 Gustav Mahler kennen. Zu den von Berta Zuckerkandl protegierten Künstlern gehörten unter anderen Anton Kolig und Sebastian Isepp vom Nötscher Kreis. Besonders verbunden war sie mit der Secession und der Wiener Werkstätte, beide mit ihrem Zuspruch und ihrer publizistischen Unterstützung entstanden. Zuckerkandls ältere Schwester Sophie (1862–1937) war mit Paul Clemenceau, dem Bruder des späteren französischen Ministerpräsidenten Georges Clemenceau, verheiratet. Sophie und Berta hatten die Clemenceaus im Rahmen der Bestrebungen ihres Vaters, die Verbindungen zwischen Österreich-Ungarn und Frankreich zu stärken, kennengelernt.<br /> Bei ihren häufigen Besuchen in Paris lernte Berta im Salon ihrer Schwester unter anderem Auguste Rodin und Maurice Ravel kennen. Auf Grund dieser guten Verbindungen nach Frankreich war sie während des Ersten Weltkriegs, 1917, in die erfolglos gebliebenen Bemühungen Kaiser Karls I. und seiner Gattin Zita um einen Separatfrieden eingebunden (Sixtus-Affäre). Als Journalistin für die Bereiche Theater und Kunst arbeitete Zuckerkandl für die Wiener Allgemeine Zeitung und das Neue Wiener Journal. Sie war Vorkämpferin für die Secession, die Wiener Werkstätte und Mitbegründerin der Salzburger Festspiele. In ihrem Salon fand die erste öffentliche Lesung von Hofmannsthals Jedermann statt. Sie übersetzte auch mehrere Theaterstücke aus dem Französischen, so von Marcel Achard, Jean Anouilh, Jacques Bousquet und Paul Géraldy. Österreichische Politiker der Zwischenkriegszeit, die Frankreich als Siegermacht des Ersten Weltkriegs um Unterstützung bzw. um Investitionen französischer Geldgeber in das arm gewordene Österreich bitten wollten, nahmen mehrmals Berta Zuckerkandls sehr gute Kontakte in Paris in Anspruch. Deshalb war sie mit Bundeskanzler Ignaz Seipel ebenso in Verbindung wie später mit Engelbert Dollfuß. <br />Als das Deutsche Reich Österreich 1938 anschloss, musste Berta Zuckerkandl als Jüdin fliehen. Der französische Autor Paul Géraldy kam nach Wien und half Zuckerkandl bei ihrer Flucht nach Paris. Dort hatte sie engen Kontakt zu anderen vertriebenen Österreichern wie beispielsweise Franz Werfel. Als Trägerin des Ordens der Ehrenlegion war sie von der Internierung in Frankreich ausgenommen und konnte im Frühjahr 1940 zu ihrem schon früher ausgewanderten Sohn Fritz nach Algier übersiedeln. Nach der Eroberung Algiers durch die Alliierten arbeitete sie bei einem Rundfunksender der Alliierten an Radiosendungen mit, in denen sie die Österreicher zum Widerstand gegen die Nationalsozialisten aufrief. Die Ausreise in die USA gelang ihr nicht. Aus dem Jahr 1945 sind Briefe an Franz Theodor Csokor erhalten, in denen sie ihm für die Zukunft in Österreich alles Gute wünscht, aber bezweifelt, ihre Heimatstadt noch einmal zu sehen. Sie kehrte 1945, bereits schwer krank, nach Paris zurück und starb dort noch im selben Jahr. Zuckerkandls Grab befindet sich auf dem Friedhof Père Lachaise in Paris. Im Jahr 2009 wurde in Wien-Alsergrund (9. Bezirk) der Bertha-Zuckerkandl-Weg nach ihr benannt, ein Fuß- und Radweg auf dem ehemaligen Verbindungsbogen der Stadtbahn, parallel zum Donaukanal und zur Spittelauer Lände. Zusätzlich wurde eine Erläuterungstafel zur Straßennamen-Verkehrstafel angebracht. 2012 kaufte die Österreichische Nationalbibliothek von Berta Zuckerkandls in den Vereinigten Staaten lebendem Enkel Emile Zuckerkandl sein persönliches Archiv mit den Autografen berühmter Persönlichkeiten, wie sie bei seiner Großmutter aus und ein gingen, mit vielen Briefen an Berta Zuckerkandl und mit ihrem Bericht über ihre Flucht von Frankreich nach Algier. 2013 haben Theresia Klugsberger und Ruth Pleyer diesen Bericht unter dem Titel<em> Flucht! Von Bourges nach Algier</em> im Sommer 1940. im Czernin Verlag in Wien herausgegeben. 2014 und 2016 erwarb die Österreichische Nationalbibliothek weitere Teile aus dem Nachlass von Berta Zuckerkandl, unter anderem unveröffentlichte Briefe von Raoul Aslan, Joseph Roth und Ödön von Horváth."]]]],["element",{"elementId":"54"},["name","Studium"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"1017"},["text","Privatlehrer"]]]],["element",{"elementId":"34"},["name","Occupation"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"1018"},["text","Journalistin, Saloniere, Schriftstellerin "]]]]]],["elementSetContainer",["elementSet",{"elementSetId":"1"},["name","Dublin Core"],["description","The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/."],["elementContainer",["element",{"elementId":"50"},["name","Title"],["description","A name given to the resource"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"1007"},["text","Zuckerkandl-Szeps, Berta "]]]]]]]],["item",{"itemId":"205","public":"1","featured":"0"},["fileContainer",["file",{"fileId":"145"},["src","https://usc-vitruvia.es/omeka/files/original/2c8ab66f4019654296ec9d96206a4049.jpg"],["authentication","325fada356b18639ac3edaf661c33ef6"]]],["collection",{"collectionId":"5"},["elementSetContainer",["elementSet",{"elementSetId":"1"},["name","Dublin Core"],["description","The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/."],["elementContainer",["element",{"elementId":"50"},["name","Title"],["description","A name given to the resource"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"2797"},["text","<h1>Paaren-und Familienkonstellationen</h1>"]]]]]]]],["itemType",{"itemTypeId":"12"},["name","Person"],["description","An individual."],["elementContainer",["element",{"elementId":"103"},["name","Name"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"954"},["text","Herdan-Zuckmayer, Alice "]]]],["element",{"elementId":"31"},["name","Birth Date"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"955"},["text","1901"]]]],["element",{"elementId":"32"},["name","Geburtsort"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"956"},["text","Wien, Österreich "]]]],["element",{"elementId":"33"},["name","Death Date"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"957"},["text","1991"]]]],["element",{"elementId":"52"},["name","Sterbeort"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"958"},["text","Kanton Wallis, Schweiz "]]]],["element",{"elementId":"53"},["name","Family"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"959"},["text","Alice Herdan-Zuckmayer war eine österreichische Schriftstellerin. Sie war in zweiter Ehe mit Carl Zuckmayer verheiratet. Alice Henriette Alberte Herdan wurde als Tochter des Juristen Dr. Maurice Herdan und der Schauspielerin am Wiener Burgtheater Claire Liesenberg geboren. Ihr Vater stammte aus einer wohlhabenden jüdischen Familie in Bukarest, konvertierte aber am 23. September 1897 in Wien zum evangelischen Glauben. Die 1897 geschlossene Ehe ihrer Eltern wurde bereits wenige Jahre später wieder geschieden. Alice Herdan besuchte das Mädchenrealgymnasium der Schulreformerin Eugenie Schwarzwald. 1919 lernte sie durch Schwarzwalds Vermittlung Karl Frank kennen, den sie heiratete. Das Ehepaar siedelte nach Berlin und bald darauf nach München über, wo der Kommunist Frank eine Haftstrafe abzusitzen hatte. Die gemeinsame Tochter Michaela kam dort zur Welt. Bald darauf zog Alice Frank mit dem Kind wieder nach Berlin und gründete mit zwei Schulfreundinnen, Elisabeth Neumann und Helene Weigel, eine Wohngemeinschaft. Sie arbeitete als Schauspielerin und als Bürokraft. So lernte sie Carl Zuckmayer kennen, der sie zum Abtippen seiner Manuskripte engagierte und den sie 1925 heiratete. Im Jahr darauf kam die Tochter Maria Winnetou zur Welt. Das Ehepaar lebte bis 1933 noch mehrheitlich in Berlin, wo Alice Herdan-Zuckmayer, nachdem sie das Abitur nachgeholt hatte, mit einem Medizinstudium begonnen hatte. <br /><br />Nach der Machtübernahme durch die Nazis musste das Ehepaar Zuckmayer Deutschland verlassen und ließ sich in Henndorf nieder. Nach dem „Anschluss“ 1938 musste die Familie auch Österreich verlassen, lebte ein Jahr in der Schweiz und emigrierte dann in die USA. Die Kriegs- und Nachkriegsjahre verbrachte Alice Herdan-Zuckmayer mit ihrem Mann großenteils auf einer Farm in Vermont."]]]],["element",{"elementId":"97"},["name","Migration aus"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"983"},["text","Henndorf, Salzburg"]]]],["element",{"elementId":"98"},["name","Migration nach"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"985"},["text","Chardonne am Genfersee"]],["elementText",{"elementTextId":"986"},["text","New York - Vermont"]]]],["element",{"elementId":"99"},["name","Migrationsjahr"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"987"},["text","1938"]],["elementText",{"elementTextId":"988"},["text","1939 - 1941"]]]],["element",{"elementId":"100"},["name","Migrationsgrund"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"989"},["text","Anschluss Österreich\r\nAusbürgerung aus Österreich und Deutschland"]]]]]],["elementSetContainer",["elementSet",{"elementSetId":"1"},["name","Dublin Core"],["description","The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/."],["elementContainer",["element",{"elementId":"50"},["name","Title"],["description","A name given to the resource"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"950"},["text","Herdan-Zuckmayer, Alice"]]]]]]]],["item",{"itemId":"204","public":"1","featured":"0"},["itemType",{"itemTypeId":"18"},["name","Migration"],["description","Migratory history of a person"],["elementContainer",["element",{"elementId":"97"},["name","Migration aus"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"966"},["text","Hamburg, Deutschland"]]]],["element",{"elementId":"98"},["name","Migration nach"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"967"},["text","Mallorca und Italien"]]]],["element",{"elementId":"99"},["name","Migrationsjahr"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"968"},["text","1933 \r\n"]]]],["element",{"elementId":"100"},["name","Migrationsgrund"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"969"},["text"," Politische und religiöse Verfolgung"]]]],["element",{"elementId":"103"},["name","Name"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"970"},["text","Brill, Marte"]]]],["element",{"elementId":"31"},["name","Birth Date"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"971"},["text","1894"]]]],["element",{"elementId":"32"},["name","Geburtsort"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"972"},["text","Köln"]]]],["element",{"elementId":"33"},["name","Death Date"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"973"},["text","1969"]]]],["element",{"elementId":"52"},["name","Sterbeort"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"974"},["text","Sao Paulo"]]]],["element",{"elementId":"53"},["name","Family"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"975"},["text","Tochter von der Schriftstellerin und Frauenrechtlerin Bertha Leiser. \r\nVerheiratet mit dem Maler Erich Brill, 1920 geschieden. \r\nMutter von der Malerin und Fotografin Alice Brill"]]]],["element",{"elementId":"54"},["name","Studium"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"976"},["text","Literatur und Staatswissenschaft in Heidelberg. 1917 Abschluss mit einer Doktorarbeit zur indischen Baumwollwirtschaft"]]]],["element",{"elementId":"34"},["name","Occupation"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"977"},["text","Reisejournalistin, Schriftstellerin, Übersetzerin"]]]],["element",{"elementId":"106"},["name","Relationships"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"978"},["text"," Freundschaft mit der Malerin Hilde Weber, die auch nach Brasilien emigrierte"]]]],["element",{"elementId":"108"},["name","Edition"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"979"},["text","Brill, Marte (2003). Der Schmelztiegel. Frankfurt am Main: Büchergilde."]]]],["element",{"elementId":"109"},["name","Material"],["description","Links"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"980"},["text","Buch. Roman"]]]],["element",{"elementId":"1"},["name","Text"],["description","Any textual data included in the document"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"981"},["text","Brill, Marte (2003). Der Schmelztiegel. Frankfurt am Main: Büchergilde."]]]],["element",{"elementId":"104"},["name","Biographischer Link"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"982"},["text","https://de.wikipedia.org/wiki/Marte_Brill\r\n\r\nhttps://mallorcamagazin.com/nachrichten/kultur/2018/01/07/59245/marte-brill-und-der-sommer-des-exils-auf-mallorca.html"]]]]]],["elementSetContainer",["elementSet",{"elementSetId":"1"},["name","Dublin Core"],["description","The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/."],["elementContainer",["element",{"elementId":"50"},["name","Title"],["description","A name given to the resource"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"949"},["text","Brill, Marte"]]]],["element",{"elementId":"41"},["name","Description"],["description","An account of the resource"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"963"},["text","Person"]]]],["element",{"elementId":"44"},["name","Language"],["description","A language of the resource"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"964"},["text","Deutsch"]]]],["element",{"elementId":"51"},["name","Type"],["description","The nature or genre of the resource"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"965"},["text","Person"]]]]]]]],["item",{"itemId":"203","public":"1","featured":"0"},["fileContainer",["file",{"fileId":"143"},["src","https://usc-vitruvia.es/omeka/files/original/0c999effe32d2115b38a2f14f7a4d398.jpg"],["authentication","d99a4e46b3b180a0ebe99fe9530b85d6"]]],["collection",{"collectionId":"6"},["elementSetContainer",["elementSet",{"elementSetId":"1"},["name","Dublin Core"],["description","The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/."],["elementContainer",["element",{"elementId":"50"},["name","Title"],["description","A name given to the resource"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"2806"},["text","<h1>Als Künstlerin im Exil</h1>"]]]]]]]],["itemType",{"itemTypeId":"12"},["name","Person"],["description","An individual."],["elementContainer",["element",{"elementId":"103"},["name","Name"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"948"},["text","Klinckerfuss, Margarethe"]]]],["element",{"elementId":"31"},["name","Birth Date"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"3822"},["text","1877"]]]],["element",{"elementId":"32"},["name","Geburtsort"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"3823"},["text","Stuttgart, Deutschland"]]]],["element",{"elementId":"33"},["name","Death Date"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"3824"},["text","1959"]]]],["element",{"elementId":"52"},["name","Sterbeort"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"3825"},["text","Stuttgart, Deutschland"]]]],["element",{"elementId":"53"},["name","Family"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"3826"},["text","Margarete Klinckerfuß war eine deutsche Pianistin. Sie war die Tochter des Instrumentenhändlers Apollo Klinckerfuß (1840–1924) aus dessen Ehe mit der Pianistin Johanna Klinckerfuß geb. Schultz (1855–1924) und hatte drei Brüder und eine Schwester. Ihr Bruder Bernhard Klinckerfuß (1881–1940) wurde Maler. Von 1888 bis 1896 studierte sie Klavier am Stuttgarter Konservatorium. Etwa 1912 trat sie dem Johanniterorden bei und nahm am Ersten Weltkrieg als Johanniterschwester teil. Nach 1933 äußerte sie sich mehrfach kritisch über den Nationalsozialismus und wurde deshalb 1937 von der Gestapo verhaftet und in die psychiatrische Klinik Christophsbad in Göppingen eingewiesen. Nach 1945 arbeitete sie dort als Musiktherapeutin.\r\n\r\nWertvoll ist ihre 1947 veröffentlichte Autobiographie, die Erinnerungen an zahlreiche bedeutende Künstler enthält, darunter an Johannes Brahms, Ferruccio Busoni, Wilhelm Furtwängler, Edvard Grieg, Wilhelm Kempff, Carl Spitteler, Marchese Silvio della Valle di Casanova, Justus Hermann Wetzel und Hugo Wolf. Zuletzt lebte sie wieder in ihrer Heimatstadt Stuttgart. Ein Teil von ihrem Nachlass kam an das Deutsche Literaturarchiv in Marbach, insbesondere Aufzeichnungen über Busoni und Wolf sowie Briefe. Mehrere Bücher aus ihrem Besitz befinden sich in der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart.\r\n"]]]]]],["elementSetContainer",["elementSet",{"elementSetId":"1"},["name","Dublin Core"],["description","The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/."],["elementContainer",["element",{"elementId":"50"},["name","Title"],["description","A name given to the resource"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"944"},["text","Klinckerfuss, Margarethe"]]]]]]]],["item",{"itemId":"202","public":"1","featured":"0"},["fileContainer",["file",{"fileId":"142"},["src","https://usc-vitruvia.es/omeka/files/original/f4f155e55d901a7f7045e3504d01ad1a.jpg"],["authentication","817822b756c69a55e8ec645dd85e26da"]]],["collection",{"collectionId":"1"},["elementSetContainer",["elementSet",{"elementSetId":"1"},["name","Dublin Core"],["description","The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/."],["elementContainer",["element",{"elementId":"50"},["name","Title"],["description","A name given to the resource"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"2196"},["text","<h1>Shoah-Überlebende</h1>"]]]]]]]],["itemType",{"itemTypeId":"12"},["name","Person"],["description","An individual."],["elementContainer",["element",{"elementId":"103"},["name","Name"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"942"},["text","Klieneberger-Nobel, Emmy"]]]],["element",{"elementId":"31"},["name","Birth Date"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"3813"},["text","1882"]]]],["element",{"elementId":"32"},["name","Geburtsort"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"3814"},["text","Frankfurt/M, Deutschland"]]]],["element",{"elementId":"33"},["name","Death Date"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"3815"},["text","1985"]]]],["element",{"elementId":"52"},["name","Sterbeort"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"3816"},["text","London, Grossbritannien"]]]],["element",{"elementId":"53"},["name","Family"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"3817"},["text","Emmy Klieneberger-Nobel war eine deutsch-britische Mikrobiologin jüdischer Abstammung. Die jüdische Religion spielte im Leben der Familie jedoch keine bedeutende Rolle. Ihre Eltern, die ihre beiden Töchter taufen ließen, waren aus der jüdischen Gemeinde ausgetreten, strebten eine Assimilation in die deutsche Gesellschaft an und bezeichneten sich als freireligiös. Der Vater, der als Weinhändler tätig war, hatte zudem seinen Vornamen von „Abraham“ zu „Adolf“ ändern lassen. <br /><br />Emmy Klieneberger-Nobel absolvierte nach dem Schulbesuch in ihrer Geburtsstadt dort zunächst auch das Lehrerinnenseminar, das sie 1911 abschloss. Zwei Jahre später erwarb sie ebenfalls in Frankfurt das Abitur und begann im gleichen Jahr ein Studium der Botanik und Zoologie, der Mathematik sowie der Physik an der Universität Göttingen. Sie setzte sie ihr Studium an der neugegründeten Universität Frankfurt fort, an der sie 1917 in Botanik promovierte. Sie wirkte ab 1922 am Städtischen Hygienischen Universitätsinstitut in Frankfurt und, nachdem sie als erste Frau an der Universität Frankfurt habilitert worden war, ab 1930 auch als Universitätsdozentin.<br /><br />1933 wurde ihr aufgrund ihrer jüdischen Abstammung die Lehrbefugnis entzogen. Sie konnte nach London emigrieren, wo sie bis 1962 am Lister Institute of Preventive Medicine tätig war. Ihr Bruder Carl Klieneberger, der bis 1933 als Chefarzt und Leiter der internistischen Abteilung des Städtischen Krankenhauses in Zittau tätig war, nahm sich aufgrund des zunehmenden Antisemitismus kurz vor der Aberkennung seiner Approbation 1938 das Leben, ebenso wie 1941 ihre Mutter und ihre Schwester.  Ihrem Bruder Otto Klieneberger, der Oberarzt an der Universitätsnervenklinik in Königsberg war, half sie bei der Ausreise aus Deutschland über Großbritannien nach Südamerika. Sie verblieb, unterbrochen von einer kurzen Tätigkeit am Hygienischen Universitätsinstitut der Stadt Zürich im Jahr 1947, bis zu ihrer Emeritierung 1962 am Lister Institute."]]]]]],["elementSetContainer",["elementSet",{"elementSetId":"1"},["name","Dublin Core"],["description","The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/."],["elementContainer",["element",{"elementId":"50"},["name","Title"],["description","A name given to the resource"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"938"},["text","Klieneberger-Nobel, Emmy"]]]],["element",{"elementId":"41"},["name","Description"],["description","An account of the resource"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"939"},["text","Person"]]]],["element",{"elementId":"44"},["name","Language"],["description","A language of the resource"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"940"},["text","Deutsch"]]]],["element",{"elementId":"51"},["name","Type"],["description","The nature or genre of the resource"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"941"},["text","Person"]]]]]]]],["item",{"itemId":"200","public":"1","featured":"0"},["fileContainer",["file",{"fileId":"141"},["src","https://usc-vitruvia.es/omeka/files/original/a8801a2344ef36d70998e6569a0ed380.jpg"],["authentication","2607850ab710e56648d64141dab1a092"]]],["collection",{"collectionId":"14"},["elementSetContainer",["elementSet",{"elementSetId":"1"},["name","Dublin Core"],["description","The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/."],["elementContainer",["element",{"elementId":"50"},["name","Title"],["description","A name given to the resource"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"3339"},["text","<h1>Kinder- und Jugendliteratur</h1>"]]]]]]]],["itemType",{"itemTypeId":"12"},["name","Person"],["description","An individual."],["elementContainer",["element",{"elementId":"103"},["name","Name"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"933"},["text","Kerr, Anna-Judith"]]]],["element",{"elementId":"31"},["name","Birth Date"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"3780"},["text","1923"]]]],["element",{"elementId":"32"},["name","Geburtsort"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"3781"},["text","Berlin, Deutschland"]]]],["element",{"elementId":"33"},["name","Death Date"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"3782"},["text","2019"]]]],["element",{"elementId":"52"},["name","Sterbeort"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"3783"},["text","London, Grossbritanien"]]]],["element",{"elementId":"53"},["name","Family"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"3784"},["text","Judith Kerr war eine britische Illustratorin und Schriftstellerin deutscher Herkunft. In Deutschland wurde sie vor allem durch die Jugendbücher bekannt, in denen sie die Geschichte der Flucht ihrer jüdischen Familie aus dem nationalsozialistischen Deutschland und das Leben im Exil beschreibt. Judith Kerr war die Tochter des Theaterkritikers Alfred Kerr und dessen Frau Julia, geborene Weißmann. Im Jahr 1933 floh die Familie Kerr, da sie in Deutschland verfolgt wurde, über die Schweiz nach Frankreich, wo Judith zwei Jahre die Schule besuchte und Französisch lernte. <br /><br />1935 zog die Familie nach England, wo sie in London wohnte. Kerr besuchte die Central School of Arts and Crafts. Während des Zweiten Weltkriegs arbeitete sie beim Roten Kreuz. Nach dem Krieg war Kerr als Redakteurin und Lektorin für den Sender BBC tätig, wo sie ihren Mann, den britischen Fernsehautor Nigel Kneale, kennenlernte, mit dem sie von 1954 bis zu seinem Tod im Jahr 2006 verheiratet war. Gleichzeitig illustrierte sie als freiberufliche Malerin und Textdesignerin zahlreiche Kinderbücher, darunter das von ihr selbst verfasste <em>Ein Tiger kommt zum Tee</em>. <br /><br />Im Jahr 1971 veröffentlichte Kerr <em>Als Hitler das rosa Kaninchen stahl</em>. Hier wie in den beiden folgenden Büchern <em>Warten bis der Frieden kommt</em> (1975) und <em>Eine Art Familientreffen</em> (1979) beschrieb sie die Flucht ihrer Familie aus dem nationalsozialistischen Deutschland. Neben diesen drei Romanen veröffentlichte Kerr in England weitere Erzählungen, vor allem aber von ihr selbst illustrierte Bilderbücher, darunter 17 Bände mit Geschichten über den Kater Mog. Zu ihren Lebzeiten wurden Kerrs Bücher in 25 Sprachen übersetzt und in insgesamt über zehn Millionen Exemplaren verkauft."]]]],["element",{"elementId":"96"},["name","Secondary bibliography"],["description"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"4495"},["text","<a href=\"https://www.youtube.com/watch?v=a01WjdmeXbo\">Gespräch mit Judith-Anna Kerr </a>"]]]]]],["elementSetContainer",["elementSet",{"elementSetId":"1"},["name","Dublin Core"],["description","The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/."],["elementContainer",["element",{"elementId":"50"},["name","Title"],["description","A name given to the resource"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"929"},["text","Kerr, Anna-Judith"]]]],["element",{"elementId":"41"},["name","Description"],["description","An account of the resource"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"930"},["text","Person"]]]],["element",{"elementId":"44"},["name","Language"],["description","A language of the resource"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"931"},["text","Englisch"]]]],["element",{"elementId":"51"},["name","Type"],["description","The nature or genre of the resource"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"932"},["text","Person"]]]]]]]]]