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              <text>Thea Sternheim war die Tochter des wohlhabenden Schraubenfabrikanten Georg Bauer. Sie wurde katholisch erzogen und besuchte Mädchenpensionate, darunter eines in Brüssel. Bereits als Schülerin begann sie einen Briefwechsel mit Maurice Maeterlinck. Im November 1901 heiratete sie gegen den Willen ihrer Eltern in London den zehn Jahre älteren Arthur Löwenstein, den Vater ihrer ersten Tochter Agnes Löwenstein (1902–1976). 1903 lernte sie Carl Sternheim kennen, der noch verheiratet war. Mit ihm hatte sie die 1905 geborene Tochter Dorothea („Mopsa“) (1905–1954) und den Sohn Klaus (1908–1946). 1906 verließ sie Arthur Löwenstein endgültig; die Ehe wurde 1906 geschieden, das Sorgerecht und die Vermögensverwaltung für beide Töchter erhielt Löwenstein, obwohl die zweite das Kind Sternheims war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Noch während ihrer ersten Ehe begann sie Tagebuch zu führen. Thea Sternheim begann früh, Bilder von Vincent van Gogh zu sammeln und erwarb auch Bilder von Henri Matisse, Pierre-Auguste Renoir und Pablo Picasso. 1907 heiratete sie Carl Sternheim. 1908 bezog sie mit der Familie das von ihr selbst entworfene, vom Architekten Gustav von Cube danach gebaute schlossähnliche Anwesen „Bellemaison“ in Höllriegelskreuth bei München. Von Sternheim entfremdete sie sich wegen dessen sexueller Untreue, seiner Wahnvorstellungen und der Verschwendung ihres Vermögens und entzog ihm schließlich dessen Verwaltung. 1927 wurde sie von Carl Sternheim geschieden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Sie schloss intensive Freundschaften u. a. mit Frans Masereel, André Gide, Gottfried Benn sowie mit dem belgischen Maler Herman-Lucien de Cunsel (1908–1971), ihrem jahrzehntelangen Lebensfreund, sowie zuletzt in Basel mit Peter Geiger. Verschiedene französischsprachige Werke u. a. von André Maurois übersetzte sie ins Deutsche. Noch vor der Machtübergabe an die Nationalsozialisten emigrierte sie 1932 nach Frankreich. Ihre Tagebücher zeigen, dass sie den Gang der politischen Ereignisse schon sehr früh vorausahnte; sie erkannte, worauf die Entwicklung in Deutschland hinauslaufen würde. In Frankreich wurde sie bei Kriegsausbruch 1939 kurzzeitig im Lager Camp de Gurs interniert, konnte aber unter anderem in Gemeinschaft mit Alexandra Ramm-Pfemfert fliehen. In Deutschland wurde ihr Vermögen eingefroren, schließlich lebte sie verarmt in einer kleinen Wohnung in Paris. 1944 wurde ihr die deutsche Staatsangehörigkeit aberkannt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach Kriegsende blieb sie in Frankreich. Dort pflegte sie eine Zeit lang den Kontakt mit der in den 1930er-Jahren nach Paris emigrierten Berliner Gesellschaftsfotografin Frieda Riess. Ihre beiden drogenabhängigen „Sternheim-Kinder“ starben früh: Klaus 1946 in Mexiko und Mopsa, die bis 1945 im KZ Ravensbrück inhaftiert war, starb 1954 an Krebs. Thea Sternheim erhielt für diese Leidenszeit ihrer Tochter im Konzentrationslager eine Wiedergutmachungszahlung, die sie vor der völligen Verarmung bewahrte. 1963 zog sie aus finanziellen und gesundheitlichen Gründen zu der ersten Tochter Agnes, die den Lorca-Übersetzer Enrique Beck geheiratet hatte und unter dem Künstlernamen Inés Leuwen-Beck als Sängerin und Musikdozentin an der Musikhochschule Freiburg i. Br. tätig war, nach Basel. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Außer ihren Tagebüchern schrieb sie den Roman &lt;em&gt;Sackgassen&lt;/em&gt;. Postum wurde ihr Briefwechsel mit Gottfried Benn veröffentlicht, darin sind auch Auszüge aus den Tagebüchern Mopsas enthalten. </text>
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              <text>&lt;div style="text-align:justify;"&gt;Yael Gisela Spier Cohen wuchs in einer jüdischen Familie auf, bis diese 1942 nach Theresienstadt und im Herbst 1944 nach Auschwitz deportiert wurde. Dort wurden ihre Eltern sofort von ihr getrennt und in die Gaskammer getrieben. Sie musste Zwangsarbeit leisten. Ihr Bruder verhungerte in Dachau und sie selbst hat nur knapp überlebt. Sie blieb mehrere Monate in Auschwitz-Birkenau und wurde dann zur Zwangsarbeit in einer Flugzeugfabrik in Freiburg in Sachsen eingesetzt.  Gegen Ende des Krieges wurde sie in das Konzentrationslager Mauthausen in Österreich deportiert.  Sie wurde im Mai 1945 von der US-Armee befreit. Sie reiste mit einer Freundin, die sie in einem Displaced Persons Camp kennengelernt hatte, nach Paris.  Sie saßen in einem der ersten Züge, die nach Kriegsende am Gare de l'Est in Paris ankamen. Da sie keine Familie mehr hatte, machte sie sich auf den Weg nach Marseille und bestieg das Schiff Mataroah, das sie nach Palästina brachte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style="text-align:justify;"&gt;Sie lebte in dem Jugenddorf Ben Shemen, trat der Palmach-Armee bei und kämpfte im israelischen Unabhängigkeitskrieg. Sie war eine ausgezeichnete Veteranin des Krieges von 1948. 1951 brachten ihre Tanten und Onkel, denen es gelungen war, vor dem Krieg aus Deutschland zu fliehen, sie nach Washington Heights in New York. Das Schicksal brachte sie 1952 nach Kanada, wo sie eine Stelle als Sekretärin an der hebräischen Schule der Shaar Hashomayim-Synagoge in Montreal erhielt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style="text-align:justify;"&gt;Nach mehreren Jahren in Israel holten sie Verwandte nach New York, von da ging sie nach Kanada, heiratete und bekam drei Kinder dort.  In den 90er Jahren entschloss sich Gisela Spier Cohen, in Deutschland vor allem vor Schulklassen von ihrem Leben zu erzählen.&lt;/div&gt;</text>
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              <text>Trude Simonsohn ist eine überlebende jüdische Auschwitzgefangene und Sozialarbeiterin. Sie wurde als Tochter des Getreide-Kommissionärs Maximilian Gutmann und seiner Ehefrau Theodora Appel geboren. Sie wuchs zweisprachig und als Einzelkind in einem liberalen Elternhaus auf. Sie besuchte in ihrer Heimatstadt eine tschechische Grundschule und das deutsche Gymnasium. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht im Zuge der deutschen Annexion der Tschechoslowakei und der späteren Umwandlung in das Protektorat Böhmen und Mähren wurde ihr als Jüdin eine Berufsausbildung verweigert. Ihr Vater wurde bereits 1939 verhaftet und in das KZ Buchenwald verschleppt und danach im KZ Dachau ermordet. Ihre Mutter wurde später im KZ Auschwitz ermordet. Im Juni 1942 geriet sie, nach dem Attentat auf Reinhard Heydrich, selbst wegen angeblichen Hochverrats und illegaler kommunistischer Tätigkeit in Haft. Sie hatte zionistische Jugendarbeit geleistet und jüdische Jugendliche auf die Ausreise nach Palästina vorbereitet. Nach mehreren Monaten Einzelhaft wurde sie in das Ghetto Theresienstadt gebracht, wo sie den jüdischen Sozialpädagogen und Juristen Berthold Simonsohn kennenlernte, den sie kurz vor der bevorstehenden Deportation nach Auschwitz rituell heiratete. Im Oktober 1944 kamen beide nach Auschwitz. Am 9. Mai 1945 wurde sie durch die Rote Armee im KZ Merzdorf, einem Außenlager des Konzentrationslagers Groß-Rosen, befreit. Ihr Mann überlebte im KZ-Außenlager Kaufering, einer Außenstelle des KZ Dachau. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Krieg arbeitete das Ehepaar Simonsohn für die jüdische Flüchtlingshilfe in der Schweiz. Nach einer Ausbildung zur Krankenpflegerin behandelte sie in einem Sanatorium in Davos Mitglieder der zionistischen Jugendbewegung, die in den Lagern an Tuberkulose erkrankt waren. Ab 1948 widmete sie sich in Zürich der Betreuung traumatisierter Kinder und Jugendlicher, die durch den Holocaust zu Waisen geworden waren. 1950 zog das Ehepaar zunächst nach Hamburg und 1955 nach Frankfurt am Main, wo Trude Simonsohn im Vorstand der Jüdischen Gemeinde für Sozialarbeit und Erziehungsberatung Verantwortung übernahm. Von 1989 bis 2001 war sie Gemeinderatsvorsitzende.Seit etwa 1975 berichtet sie regelmäßig als Zeitzeugin (gemeinsam mit Irmgard Heydorn) über ihre Erlebnisse im „Dritten Reich“ an Schulen und in Vereinen und Institutionen. Die Filmemacherin Carmen-Renate Köper drehte 1995 für den Hessischen Rundfunk das Filmportrait Trude Simonsohn – Warum hab ich überlebt?, der Filmemacher Peter de Leuw drehte mit Kameramann Martin Böttner den Film Trude Simonsohn. Ein Leben mit tiefen Abgründen.</text>
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              <text>Lotte Schwarz wuchs in einer sozialdemokratischen Arbeiterfamilie auf. Sie engagierte sich bei der Frauenbewegung und den antistalinistischen Roten Kämpfern. 1934 emigrierte sie in die Schweiz, wo sie zunächst als Dienstmädchen arbeitete. Von 1938 bis 1948 war sie Bibliothekarin im Schweizerischen Sozialarchiv in Zürich, danach freiberuflich als Werbetexterin und Autorin tätig. 1934 musste sie nach Zürich emigrieren. Als der Krieg zu Ende ging, bekam Lotte Schwarz in Zürich ihr erstes Kind. Für die Flüchtlinge, die im Sozialarchiv eine temporäre Heimat fanden, war sie weit mehr als nur eine Bibliothekarin, da sie mit Rat und Tat half. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lotte Schwarz’ Roman &lt;em&gt;Die Brille des Nissim Nachgeist. Die Emigranten pension Comi in Zürich 1921 - 1942&lt;/em&gt; wurde erst 2018 veröffentlicht und ist ein einzigartiges Zeugnis der Bedingungen des Exils. Er handelt von der Emigrantenpension Comi an der Zürcher Ekkehardstrasse – eine Arche Noah für die Verfolgten. Ein Freund vermittelte Lotte Schwarz den Kontakt zur Zürcher Emigrantenpension Comi. Dort bekam sie eine Stelle als Zimmermädchen. In ihrem kürzlich wiederentdeckten Roman setzte sie den Besitzern und Gästen der Pension ein schillerndes Denkmal.</text>
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              <text>Margarete Schütte-Lihotzky war eine der ersten Frauen, die in Österreich Architektur studierten und wahrscheinlich die erste Frau, die den Beruf in Österreich umfassend ausübte. Sie lebte und arbeitete einige Jahre in Deutschland und der Sowjetunion.  Margarete Lihotzky entstammte einer bürgerlichen Wiener Familie. Grete Lihotzky studierte von 1915 bis 1919 an der k.k. Kunstgewerbeschule. Sie studierte Architektur bei Oskar Strnad und Baukonstruktion bei Heinrich Tessenow. Anfang 1921 arbeitete sie gemeinsam mit Adolf Loos für die Siedlung Friedensstadt am Lainzer Tiergarten. Anschließend plante sie mit Architekt Ernst Egli die Steinhäuser für die Siedlung „Eden“ in Wien 14. Sie beschäftigte sich mit Fragen des Wohnens und der Rationalisierung der Hauswirtschaft und verfasste ihren ersten Artikel. Ab 1922 arbeitete sie im Baubüro des Österreichischen Verbandes für Siedlungs- und Kleingartenwesen. Sie entwarf Siedlerhütten, Siedlerhäuser, entwickelte „Kernhaustypen“, gründete die „Warentreuhand“, eine Beratungsstelle für Wohnungseinrichtung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Ernst May hatte Lihotzky als Mitarbeiterin von Loos kennengelernt und engagierte sie 1926 an die Typisierungsabteilung, wo der neue Wohnungsbau mit der „Frankfurter Küche“ entwickelt wurde. Diese gilt heute als Prototyp der modernen Einbauküche. Grete Lihotzky entwarf das „Labor einer Hausfrau“, das auf den Grundlagen der „Griff- und Schrittersparnis“ auf minimalem Raum ein Maximum an Ausstattung bietet, um den Frauen die Arbeit zu erleichtern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Als die politische und wirtschaftliche Situation in der Weimarer Republik sich verschlechterte, nahm Ernst May, den sie heiratete, mit einer Gruppe von Experten 1930 eine Berufung nach Moskau an. Dabei war Margarete Schütte-Lihotzky als Expertin für Kinderbauten. Die Brigade May war beauftragt, an der Umsetzung des ersten Fünfjahresplanes Stalins für die Sowjetunion mitzuwirken, indem sie sozialistische Städte plante. Die Planzahl sah 200.000 Einwohner in den nächsten Jahren vor, von denen die Mehrheit in der Stahlindustrie arbeiten sollte. Hier entwarf sie u. a. den Kindergarten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1933 stellte Schütte-Lihotzky ihre Arbeit bei der Weltausstellung in Chicago aus. 1934 unternahm sie Studien- und Vortragsreisen nach Japan und China. Bis 1937 blieb Schütte-Lihotzky in der Sowjetunion. 1937 verließ das Ehepaar Schütte die Sowjetunion und reiste nach Paris. 1938 übersiedelte Schütte-Lihotzky mit ihrem Ehemann nach Istanbul, wo sie die Möglichkeit hatten, an der „Akademie der Schönen Künste“ zu unterrichten und zu arbeiten. Am Vorabend des Zweiten Weltkrieges war Istanbul ein sicherer Ort für emigrierte Europäer, darunter Künstler und Architekten wie Bruno Taut und Clemens Holzmeister. In Istanbul traf Schütte-Lihotzky auch Herbert Eichholzer, einen österreichischen Architekten, der bemüht war, eine kommunistische Widerstandsgruppe gegen das Naziregime zu organisieren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schütte-Lihotzky trat 1939 der österreichischen kommunistischen Partei (KPÖ) bei und reiste im Dezember 1940 nach Wien, um mit der österreichischen kommunistischen Widerstandsbewegung in geheime Verbindung zu treten. Obwohl für Schütte-Lihotzky die Todesstrafe beantragt war, verurteilte sie der 2. Senat am 22. September 1942 zu 15 Jahren Zuchthaus. Schütte-Lihotzky kam ins Frauenzuchthaus nach Aichach, Bayern, aus dem sie 1945 von kanadischen Truppen befreit wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Krieg arbeitete sie zuerst in Sofia (Bulgarien); 1947 kehrten sie und ihr Mann Wilhelm Schütte nach Wien zurück, wo sie jedoch wegen ihrer politischen Ansichten – sie blieb Kommunistin – kaum öffentliche Aufträge erhielt. 1951 trennte sie sich von ihrem Ehemann Wilhelm Schütte. Sie plante zahlreiche Ausstellungen, arbeitete an Privataufträgen, für internationale Organisationen und für die Frauen- und Friedensbewegung. Sie unternahm Studienreisen, war publizistisch tätig und arbeitete als Beraterin für die Volksrepublik China, Kuba und die DDR. Sehr spät wurden ihre Werke in Österreich öffentlich anerkannt. Bei der Aufarbeitung ihres Nachlasses wurde ein unveröffentlichtes Manuskript gefunden. Dieser Text erschien 2004 als Buch unter dem Titel &lt;em&gt;Warum ich Architektin wurde&lt;/em&gt;. Der Nachlass Margarete Schütte-Lihotzkys wurde auf Wunsch der Architektin dem Archiv der Universität für Angewandte Kunst Wien übergeben und ist dort für Studienzwecke zugänglich.</text>
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              <text>Hanna Schramm war eine deutsche Pädagogin, Verfolgte des NS-Regimes, Emigrantin und Internierte im Camp de Gurs. Nach ihrer Befreiung aus diesem Lager blieb sie in Frankreich und lebte nach dem Zweiten Weltkrieg in Paris. Sie arbeitete als Journalistin und Autorin und wurde bekannt durch ihr Buch &lt;em&gt;Menschen in Gurs&lt;/em&gt;. Schramm unterrichtete als Gewerbeoberlehrerin ungelernte Arbeiterinnen an einer Berufsschule. Seit 1926 war sie Mitglied in der SPD. Im Frühjahr 1934 wurde sie Opfer des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums: Wegen ›politischer Unzuverlässigkeit‹ wurde sie aus dem Schuldienst entlassen. Ende des gleichen Jahres emigrierte sie nach Paris und schloss sich dort dem Verband deutscher Lehreremigranten an. Da sie noch keine Arbeitserlaubnis besaß, musste sie sich mit Schwarzarbeit als Stenotypistin durchschlagen. Nach dem Erhalt der Arbeitserlaubnis konnte Schramm ab 1937 als Deutschrepetitorin an einer Mädchenschule in Besançon arbeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wurde sie wegen Spionageverdacht verhaftet und verbrachte drei Monate in Untersuchungshaft. Nach ihrer Haftentlassung erfolgte bald die Internierung in verschiedenen kleineren Lagern, bevor sie dann vom 9. Juni 1940 bis zum 25. November 1941 im Camp de Gurs interniert wurde. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hanna Schramms Befreiung aus dem Lager beruhte auf einem Zufall. Die Leiterin des Sozialdienstes im Lager hatte Hanna Schramm und deren Kameradin Anneliese Eisenstaedt im Sommer 1941 auf eine Liste von 40 Personen gesetzt, für deren Entlassung aus Gurs sich Abbé Glasberg, Alexandre Glasberg (1902–1989), einsetzen wollte. Dieser erhielt tatsächlich die Erlaubnis des Vichy-Regimes und konnte daraufhin die 40 Personen in ein ehemaliges Hotel in dem winzigen Dorf Chansaye bei Lyon unterbringen. Aus dessen Lebenslauf ergibt sich, dass 1943 Teile der Gruppe oder gar alle vor den Deutschen fliehen mussten. Sie konnten in dem ebenfalls von Abbé Glasberg bedtreuten Centre Cazaubon untertauchen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Hanna Schramm kehrte nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs nach Paris zurück, wo sie als Journalistin und Autorin arbeitete. Von 1954 bis 1955 arbeitete sie als Sekretärin bei der United Restitution Organization.</text>
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              <text>Paula Schlier war eine deutsche Schriftstellerin. Ihr Erstlingswerk &lt;em&gt;Petras Aufzeichnungen oder Konzept einer Jugend nach dem Diktat der Zeit&lt;/em&gt; (1926) gilt als eines der ersten Bücher der Neuen Sachlichkeit mit dem Thema der „Neuen Frau“ und ist eines der ersten Werke des investigativen Journalismus in deutscher Sprache. Darüber hinaus bezieht Schlier bereits hier deutlich Stellung gegen den Nationalsozialismus. Ihr zweites Buch &lt;em&gt;Chorónoz. Ein Buch der Wirklichkeit in Träumen&lt;/em&gt; erschien 1928 im renommierten Kurt-Wolff-Verlag, es enthält Traum-Texte, die dem Surrealismus nahe scheinen. 1932 wandte sie sich auch literarisch dem Katholizismus zu. Sie war Mitarbeiterin der von Ludwig von Ficker herausgegebenen österreichischen Zeitschrift &lt;em&gt;Der Brenner&lt;/em&gt;, in der auch viele ihrer religiösen Dichtungen erschienen sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Paula Schlier war das ältere Kind des Militärarztes Heinrich Schlier und seiner Frau Pauline, geb. Puls. Anders als ihr Bruder durfte sie kein Gymnasium besuchen, sondern erhielt ihre Ausbildung an der Höheren Töchterschule Gnadental in Ingolstadt. Bereits 1915 meldete sie sich als freiwillige Kriegspflegerin beim bayerischen Roten Kreuz. 1921 ging sie nach München, wo sie als Stenotypistin arbeitete. Sie erlebte den Hitler-Ludendorff-Putschversuch in München 1923 mit. Sie zeichnete alles auf, was sie hörte und sah. Diese Aufzeichnungen erschienen 1926 als Kapitel in Schliers Erstlingswerk &lt;em&gt;Petras Aufzeichnungen oder Konzept einer Jugend nach dem Diktat der Zeit&lt;/em&gt;. Der Völkische Beobachter besprach dieses Buch vernichtend. Abseits davon waren die Reaktionen durchwegs positiv, etliche sogar begeistert. Schlier beschreibt in ihrem Buch das Leben von jungen Frauen ihrer Zeit: als Pflegerinnen im Kriegslazarett 1916, als Stenotypistinnen zwischen Hoffnung und Hunger nach 1918, als Leidtragende der Hyperinflation und der politischen Radikalisierung in Bayern 1923. Bereits in Petras Aufzeichnungen ist die spirituelle und ethische Suche der Autorin deutlich. Unter dem Einfluss von Ludwig Ficker, dem Herausgeber der Zeitschrift &lt;em&gt;Der Brenner&lt;/em&gt; und Verleger des Brenner-Verlags, wandelte sich Schliers Schreibstil und sie wandte sich dem Katholizismus zu. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schlier konvertierte 1932 in Innsbruck. Eine Folge von Schliers deutlicher Stellungnahme gegen den Nationalsozialismus – sie änderte ihre politische Haltung auch nach ihrer Konversion zum Katholizismus 1932 nicht – war ihre Verhaftung durch die Gestapo 1942. Ein Psychiatrie-Aufenthalt bewahrte sie vor dem KZ Dachau. Schlier konnte aus der Psychiatrie Eglfing-Haar fliehen und sich bis zum Kriegsende verstecken. Nach 1945 wurde ihre Haft bestätigt, sie gewann einen Prozess gegen den bayerischen Staat wegen Haftentschädigung. Paula Schliers Nachlass wird im Forschungsinstitut Brenner-Archiv der Universität Innsbruck aufbewahrt. </text>
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              <text>&lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=Os5WHPreUNk"&gt;Virtuelle Führung. Brenners Archiv&lt;/a&gt; 1&lt;br /&gt;&lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=E7f3hLGYvAU"&gt;Virtuelle Führung. Brenners Archiv 2&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=BARQXajLoOA"&gt;Virtuelle Führung. Brenner Archiv 3&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="https://www.uibk.ac.at/brenner-archiv/publikationen/links/online/petras_aufzeichnungen_materialien.html"&gt;Leseprobe und Materialien&lt;/a&gt;</text>
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              <text>Maria Martha Saran, zeitweise verheiratete Hodann, war eine deutsch-britische Publizistin und das siebte von zehn Kindern einer Architektenfamilie. Ihr Vater war der Architekt Richard Saran. Nach fünf Jahren in Königsberg/Ostpreußen und fünf Jahren in Wiesbaden ließ sich die Familie 1907 in Berlin nieder. 1919 heiratete Maria Saran den Arzt Max Hodann; am 13. Juli 1926 wurde die Ehe wieder geschieden. Saran begann 1918 ein Medizinstudium, das sie jedoch abbrach, um sich, zusammen mit Max Hodann, im Internationalen Jugendbund (IJB) zu engagieren. Zugleich wollte Maria Saran dadurch hauptberuflich in der Erwachsenenbildung und Sozialarbeit tätig werden. 1918 wurde sie Mitglied der USPD, trat später der SPD bei. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1933 emigrierte sie über Frankreich und Dänemark nach Großbritannien wo sie in der Socialist Vanguard Group (SVG), der britischen Sektion des ISK mitarbeitete. Außerdem half Mary Saran 1933 Minna Specht dabei, mit den Schülerinnen und Schülern des Landerziehungsheims Walkemühle nach Dänemark zu emigrieren. Ab 1941 war Mary Saran Redakteurin des „Socialist Commentary“. 1945 blieb sie in Großbritannien und gab in der Nachfolge von Willi Eichler bis 1947 “Europe speaks” heraus. Danach übte sie eine freie publizistische Tätigkeit aus, war Mitarbeiterin der UNESCO und ab 1954 Frauensekretärin der Sozialistischen Internationalen.</text>
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              <text>Anna Seghers war eine deutsche Schriftstellerin. Sie war das einzige Kind des Mainzer Kunst- und Antiquitätenhändlers Isidor Reiling und seiner Frau Hedwig (geb. Fuld). Ihr Großvater mütterlicherseits war der Frankfurter Rechtsanwalt Salomon Fuld. Sie besuchte ab 1907 eine Privatschule, dann ab 1910 die Höhere Mädchenschule in Mainz. Im Ersten Weltkrieg leistete sie Kriegshilfsdienste. 1920 absolvierte sie das Abitur. Anschließend studierte sie in Köln und Heidelberg Geschichte, Kunstgeschichte und Sinologie. 1924 promovierte sie an der Universität Heidelberg mit einer Dissertation über Jude und Judentum im Werk Rembrandts. 1925 heiratete sie den aus einer jüdischen Familie stammenden ungarischen Soziologen László Radványi, der sich von da an Johann Lorenz Schmidt nannte. Mit ihm hatte sie zwei Kinder. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Ehepaar zog nach Berlin, wo es von 1925 bis 1933 wohnte. 1926 wurde der Sohn Peter geboren. 1924 hat die junge Autorin ihre erste Erzählung &lt;em&gt;Die Toten auf der Insel Djal&lt;/em&gt; in der Frankfurter Zeitung veröffentlicht. Die Erzählung &lt;em&gt;Grubetsch&lt;/em&gt; erschien 1927 unter dem Künstlernamen Seghers. 1928 wurde Tochter Ruth geboren. In diesem Jahr erschien auch Seghers’ erstes Buch &lt;em&gt;Aufstand der Fischer von St. Barbara&lt;/em&gt; unter dem Pseudonym Anna Seghers. Für ihr Erstlingswerk erhielt sie auf Vorschlag von Hans Henny Jahnn noch im selben Jahr den Kleist-Preis. Ebenfalls 1928 trat sie der KPD bei und im folgenden Jahr war sie Gründungsmitglied des Bundes proletarisch-revolutionärer Schriftsteller. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1930 reiste sie erstmals in die Sowjetunion. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde Anna Seghers kurzzeitig von der Gestapo verhaftet; ihre Bücher wurden in Deutschland verboten und verbrannt. Wenig später konnte sie in die Schweiz fliehen, von wo aus sie sich nach Paris begab. Im Exil arbeitete sie an Zeitschriften deutscher Emigranten mit. Nach dem Beginn des Zweiten Weltkriegs und dem Einmarsch deutscher Truppen in Paris wurde Seghers’ Mann in Südfrankreich im Lager Le Vernet interniert. Anna Seghers gelang mit ihren Kindern die Flucht aus dem besetzten Paris in den von Philippe Pétain regierten Teil Südfrankreichs. Dort bemühte sie sich in Marseille um die Freilassung ihres Mannes sowie um Möglichkeiten zur Ausreise. Erfolg hatten ihre Bemühungen schließlich beim von Gilberto Bosques geleiteten mexikanischen Generalkonsulat, wo Flüchtlingen großzügig Einreisegenehmigungen ausgestellt wurden. Diese Zeit bildete den Hintergrund des Romans &lt;em&gt;Transit&lt;/em&gt; (1944). Im März 1941 gelang es Anna Seghers, mit ihrer Familie von Marseille aus über Martinique, New York, Veracruz nach Mexiko-Stadt auszuwandern. Ihr Mann fand dort Anstellung, erst an der Arbeiter-Universität, später auch an der Nationaluniversität. Anna Seghers gründete den antifaschistischen Heinrich-Heine-Klub, dessen Präsidentin sie wurde. Gemeinsam mit Ludwig Renn rief sie die Bewegung Freies Deutschland ins Leben und gab deren gleichnamige Zeitschrift heraus. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1942 erschien ihr Roman &lt;em&gt;Das siebte Kreuz. &lt;/em&gt;Im Juni 1943 erlitt Anna Seghers bei einem Verkehrsunfall schwere Verletzungen, die einen langen Krankenhausaufenthalt notwendig machten. 1947 verließ Seghers Mexiko und kehrte nach Berlin zurück, wo sie anfangs als Mitglied der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands in West-Berlin lebte. Auf dem Ersten Deutschen Schriftstellerkongress im Oktober 1947 hielt sie eine viel beachtete Rede über das Exil und den Freiheitsbegriff. In diesem Jahr wurde ihr der Georg-Büchner-Preis verliehen. 1950 zog sie nach Ost-Berlin und wurde zum Mitglied des Weltfriedensrates und zum Gründungsmitglied der Deutschen Akademie der Künste berufen. Im Jahr 1951 erhielt sie den Nationalpreis der DDR und unternahm eine Reise in die Volksrepublik China. 1952 wurde sie Präsidentin des Schriftstellerverbandes der DDR und blieb es bis 1978.</text>
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              <text>&lt;h2&gt;&lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=wMgik0UzpBE"&gt;Reich-Ranicki über Anna Seghers&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;</text>
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        <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
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