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              <text>Hilda Weiss, geborene Hilde Weiss (* 29. August 1900 in Berlin; † 29. Mai 1981 in Brooklyn, New York) war eine deutsch-amerikanische Soziologin und Sozialistin. Hilda [bis zur US-amerikanischen Emigration: Hilde] Weiss wuchs als Tochter einer säkularisierten jüdischen Familie in Berlin auf. Ihr vermögender promovierter Vater ging keiner Erwerbstätigkeit nach, sondern folgte seinen schriftstellerischen Neigungen.[1] Sie besuchte die Königliche Augustaschule in Berlin und legte dort im Oktober 1919 das Abitur ab. Bis 1927 studierte sie in Berlin, Jena und Frankfurt am Main. Während dieser Zeit arbeitete sie auch bei der Firma Carl Zeiss in Jena und wurde aktives Gewerkschaftsmitglied im Deutschen Metallarbeiter-Verband. 1927 wurde sie an der Universität Frankfurt am Main mit der Dissertation Abbe und Ford. Pläne für die Errichtung sozialer Betriebe promoviert.[2]&#13;
Hilda Weiss war Mitglied der Kommunistischen Partei (1925–1932)[3] und gehörte zur ersten Generation der Doktoranden des Instituts für Sozialforschung, die noch unter der Ägide des Austromarxisten Carl Grünberg promoviert wurde. Zunächst war sie als freie Forschungsmitarbeiterin, dann von 1930 bis 1933 als Forschungsassistentin am Institut für Sozialforschung beschäftigt.[4] Sie trug nicht nur mit einer Studie zu dem großen Institutsprojekt Autorität und Familie bei, sondern bearbeitete auch weitgehend die von Erich Fromm geplante Enquête über Arbeiter und Angestellte, die mit 3300 Fragebögen am „Vorabend des Dritten Reichs“ gestartet wurde.[5]&#13;
Über Paris, wo sie zunächst noch für das Zweigbüro des Instituts tätig war und an der Sorbonne unter der Leitung des französischen Soziologen Célestin Bouglé eine zweite, ausdrücklich soziologische Doktorarbeit verfasst hatte, emigrierte sie im April 1939 nach New York. Während ihrer zweiten Doktorarbeit hatte sie einen von Karl Marx verfassten Fragebogen entdeckt, den sie 1936 in der Zeitschrift für Sozialforschung mit Interpretation und Kommentar abdruckte.[6] Nachdem sie sich in den ersten Emigrationsjahren in den USA mit diversen Lehrtätigkeiten an sog. „Black Colleges“ in den Südstaaten durchgeschlagen hatte, erhielt sie am Brooklyn College Ende 1945 eine Stelle als Instructor für Soziologie, 1963 avancierte sie zum Assistant Professor, eine Position, die sie bis zu ihrer Pensionierung 1970 beibehielt. Anfang 1945 war sie amerikanische Staatsbürgerin geworden.&#13;
Hilda Weiss hat zweimal geheiratet: 1935 Louis Rigaudias, einen „sehr aktiven Vertreter des Trotzkismus in Frankreich“, 1950 den Ingenieur Joseph Parker.&#13;
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              <text>Ruth Weiss (* 26. Juli 1924 in Fürth) ist eine deutsche Wirtschaftsjournalistin und Schriftstellerin. Ruth Weiss wurde 1924 als Ruth Loewenthal in Fürth geboren. 1927 ging die Familie bis 1931 nach Hamburg, anschließend nach Rückersdorf bei Nürnberg und zwei Jahre später zurück nach Fürth. 1936 folgte die Mutter mit den beiden Töchtern dem bereits emigrierten Vater via Hamburg nach Südafrika. In Johannesburg betrieb die Familie Loewenthal ein Lebensmittelgeschäft. Nach der High School arbeitete Ruth Loewenthal zwei Jahre als Angestellte in einem Rechtsanwaltsbüro, bis sie ab 1944 für vier Jahre in der Buchhandlung ihres Mannes, Hans Weiss, beschäftigt war. Ihr Mann schickte sie immer dann zu Auftragsterminen, wenn er sie nicht wahrnehmen wollte. Die erste Recherchereise führt nach Tanganjika. Ihre Berichte über die Verhältnisse in Südafrika finden zunehmend internationale Verbreitung. Die Ehe mit Hans Weiss, der sie vom geplanten Jurastudium abbrachte, zerbricht später.[1][2]&#13;
Nach weiteren vier Jahren in einem Versicherungsbüro zog sie nach London, arbeitete in dem Verlag Elek Books und ging nach zwei Jahren zurück nach Südafrika, nun neben ihrer erneuten Tätigkeit in der Versicherung Assistentin ihres Mannes als Korrespondent für deutsche Medien.&#13;
1960 stieg sie selber in den journalistischen Beruf ein und war für zwei Jahre Business Editor beim Newscheck in Johannesburg, anschließend ging sie bis 1965 zur Financial Mail. 1966 bis 1968 war sie Bürochefin der Financial Mail in Salisbury im damaligen Rhodesien. Von dort aus ging sie wiederum nach London und arbeitete für den The Guardian und den Investors Chronicle. 1971 wurde sie Business Editor bei der Times of Zambia und dortige Korrespondentin der Financial Times. In Sambia freundet sie sich mit Präsident Kenneth Kaunda an.[2]&#13;
1975 bis 1978 lebten Ruth Weiss und ihr Sohn Sascha (* 1965) in Köln, sie war dort Chef vom Dienst der Afrika-Redaktion der Deutschen Welle. Es folgten vier Jahre als Freelancer, abermals in London. Einer der dortigen Schwerpunkte war die Berichterstattung über die Lancaster-House-Gespräche und die Gründung der Journalistengruppe Link-up. 1980 begleitete sie die Unabhängigkeit Simbabwes und organisierte das erste Medienseminar für das dortige Informationsministerium. 1982, kurz nach einer Reise mit Vertretern des Europäischen Parlaments nach Angola, zog Ruth Weiss mit ihrem Sohn nach Harare, um für den Zimbabwe Mass Media Trust und als Ausbilderin für Wirtschaftsjournalisten am Polytechnikum Harare tätig zu sein.&#13;
In den nächsten Jahren folgten freie Aufträge als Journalistin, 1988 die Gründung und Aufbau des Southern African economist[3] in Harare (SADCC Press Trust) und die Arbeit an verschiedenen Büchern und Filmen, verbunden mit Vortragsreisen und Seminaren in Europa zur Situation des südlichen Afrika. 1989 begann sie für den Cold Comfort Farm Trust in Simbabwe mit dem Aufbau eines neuen Forschungszentrums, dem Zimbabwe Institute for Southern Afrika.&#13;
Im Juni 1990 besuchte sie zum ersten Mal seit 1966 Johannesburg. 1992 folgte der Umzug nach England auf die Isle of Wight, 2002 dann ein weiterer Umzug nach Lüdinghausen in Westfalen. Heute lebt sie bei ihrem Sohn in Dänemark.&#13;
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              <text>&lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=wG0c25b2XhE"&gt;Lesung in San Francisco, 1993&lt;/a&gt;</text>
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              <text>&lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=ZIeGrsDSkJ8"&gt;Performance in Wien, 2013&lt;/a&gt;</text>
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              <text>Dora Wentscher (* 6. November 1883 in Berlin; † 3. September 1964 in Erfurt) war eine deutsche Schauspielerin, Bildhauerin und Schriftstellerin. Dora Wentscher wurde 1883 in Berlin als Tochter des Landschaftsmalers Julius Wentscher (1842–1918) geboren. Von 1903 bis 1905 machte sie ein Schauspielstudium und war danach bis 1913 an verschiedenen Bühnen verpflichtet, so etwa 1905 bis 1909 in Trier, 1906 bei den Festspielen im Düsseldorfer Apollo-Theater,[1] 1910/11 beim Märkischen Wandertheater und 1911/12 am Berliner Theater. In den Jahren 1913/14 absolvierte sie eine Ausbildung zur Bildhauerin u. a. bei Arthur Lewin-Funcke und war dann 1925 in den Berliner Adressbüchern als solche verzeichnet.[2] Ein für 1922 angestrebtes Studium am Staatlichen Bauhaus Weimar konnte sie wegen Erkrankung und Pflege ihrer Mutter nicht antreten.[3] Um 1918 hatte sie begonnen, für mehrere Zeitungen wie z. B. die Schaubühne und die Weltbühne auch schriftstellerisch zu arbeiten. Ab 1929 wurde sie Mitglied der KPD und im Bund proletarisch-revolutionärer Schriftsteller.&#13;
1933 emigrierte sie nach Prag und 1935 weiter in die UdSSR, wo sie dann vorwiegend in Moskau als Übersetzerin und ab 1941 auch als Sonderkorrespondentin im Rundfunk wirkte. 1946 kehrte sie nach Deutschland zurück und wohnte in Weimar. Hier wurde sie Mitglied im Deutschen Schriftstellerverband sowie der SED. Sie gehörte zum Freundeskreis der Künstler und Geistesschaffenden, der sich in Weimar um den Schriftsteller Johannes Nohl bildete. Mit Johannes Nohl verheiratete sie sich 1950 in dessen zweiter Ehe. Sie verfasste Erzählungen, Romane, Novellen, Hörspiele und Essays, teils auch autobiographisch. Mehrere Werke sind deutlich antimilitaristisch. Am längsten arbeitete sie an ihrem Lesedrama Heinrich von Kleist. Dora Wentscher verstarb kurz vor ihrem 81. Geburtstag in Erfurt und wurde in Weimar begraben.&#13;
Sie erhielt die Medaille für Kämpfer gegen den Faschismus 1933 bis 1945, sowie 1959 den Vaterländischen Verdienstorden (Bronze).&#13;
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              <text>Martina Wied (eigentlich Alexandrine Martina Weisl; * 10. Dezember 1882 in Wien, Österreich-Ungarn als Martina Schnabl; † 25. Jänner 1957 ebenda) war eine österreichische Schriftstellerin. Alexandrine Martina Schnabl war die Tochter des Juristen Josef Schnabl und dessen ebenfalls schriftstellerisch aktiven Frau Jenny Schnabl. Bereits als Schülerin erschienen ihre Gedichte in Zeitschriften wie „Simplicissimus“ oder „Jugend“ unter dem von ihr bevorzugten Pseudonym Wied. Sie studierte in Wien deutsche Philologie, Geschichte, Philosophie und Kunstgeschichte und unternahm Studienreisen nach Polen, Frankreich, England und Italien. 1910 heiratete sie den Chemiker Sigmund Weisl, mit dem sie den Sohn Hanno hatte. Ab 1912 war Martina Weisl Mitarbeiterin des „Brenner“, 1919 erschien ihr erster Gedichtband „Bewegung“, für den sie 1924 den erstmals verliehenen Förderungspreis der Stadt Wien erhielt, gemeinsam mit Robert Musil, Richard Billinger und Otto Stoessl. Sie war auch mit Paul Ernst bekannt. Ihr Mann starb 1930, weshalb sie danach auf ihren Schriftstellerberuf angewiesen war. 1936 erschien „Rauch über St. Florian“ als erster Roman in Buchform. Von 1939 bis 1947 lebte sie im Exil in Großbritannien, wo sie als Mittelschullehrerin tätig war und vier Romane schrieb, die erst später veröffentlicht wurden. 1947 kehrte sie nach Wien zurück. Als erste Frau erhielt sie 1952 den Großen Österreichischen Staatspreis für Literatur.&#13;
Sie war zuerst Lyrikerin, dann trat sie als Essayistin, Literaturkritikerin und schließlich Erzählerin und Dramenautorin an die Öffentlichkeit. In ihren Werken kritisierte sie u. a. die Krise der bürgerlichen Gesellschaft. Als ihr Hauptwerk gilt der umfangreiche Entwicklungsroman „Die Geschichte des reichen Jünglings“ aus dem Jahr 1943 (veröffentlicht 1952), indem unter anderem in der Figur des Revolutionärs Iwanow ein literarisches Porträt von Georg Lukács gezeichnet wird, mit dem Wied in Wien befreundet war.&#13;
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              <text>1928 in Berlin geboren als Kind einer christlichen Mutter und eines jüdischen Vaters; Besuch der jüdischen Mädchenschule von 1934 bis zu deren Schließung 1942; im selben Jahr zur Zwangsarbeit in einer Uniformfabrik verpflichtet; 1943 der Deportation entkommen; in der Laubenkolonie „Einigkeit” in Wittenau untergetaucht; im April 1945 von der Roten Armee befreit; lebt heute als engagierte Zeitzeugin in Berlin.</text>
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              <text>Christa „Kate“ Winsloe (* 23. Dezember 1888 in Darmstadt; † 10. Juni 1944 bei Cluny, Frankreich) war eine deutsch-ungarische Schriftstellerin, Drehbuchautorin, Dramatikerin und Bildhauerin. Junge Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]&#13;
Christa Winsloe wurde als Tochter eines Offiziers 1888 in Darmstadt geboren. Als ihre Mutter starb, war Winsloe erst elf Jahre alt. Da ihr Vater mit ihrer Erziehung überfordert war, schickte er sie 1903 ins Kaiserin-Augusta-Stift nach Potsdam, ein Internat für Offizierstöchter. Die Mädchen wurden dort mit militärischem Drill und sehr strengen Regeln erzogen. Diese Zeit wurde für Christa Winsloe ein Albtraum, der sie für ihr Leben prägte und sich auch in ihrem späteren Werk niederschlägt.[1] Später konnte sie ein Höhere-Töchter-Internat in der Schweiz besuchen.[2]&#13;
Ausbildung und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]&#13;
1909 zog sie nach München, da sie als eine von wenigen Frauen Bildhauerei an der Königlichen Kunstgewerbeschule erlernen wollte. Sie modellierte hauptsächliche Tiere, die sie besonders liebte.[3]&#13;
1913 heiratete sie den ungarischen Zuckerfabrik-Erben, Schriftsteller und Literaturkritiker Baron Lajos Hatvany und zog nach Ungarn. Als der Erste Weltkrieg ausbrach, befanden sich die beiden auf ihrer Hochzeitsreise in Paris und fuhren daraufhin zurück nach Ungarn. Winsloe arbeitete dort weiter als Bildhauerin und hatte Kontakte zu literarischen Kreisen. Dort lernte sie auch die US-amerikanische Auslandskorrespondentin Dorothy Thompson kennen, die später ihre Freundin und Partnerin werden sollte.[4] 1922 trennten sich Winsloe und Hatvany und Winsloe kehrte zurück nach Deutschland, wo sie sich in Berlin niederließ und ein Atelier einrichtete.[5]&#13;
Nach ihrer Scheidung 1924 kaufte Winsloe ein großes Haus im Münchner Viertel Schwabing und lebte dort mit ihren Tieren zusammen, die sie modellierte, wobei sie sich den Namen Meisterin des Meerschweinchens eintrug.[6] Sie begann nun auch zu schreiben und veröffentlichte erste Artikel im Berliner Tageblatt, im Magazin Querschnitt, in der Vossischen Zeitung und im Tempo.[7] Sie gehörte der Münchner Bohème an und war unter anderem mit Kurt Wolff, Erich Mühsam, Joachim Ringelnatz und Erika und Klaus Mann befreundet.[8]&#13;
Auch ihr erstes Theaterstück fällt in diese Zeit: das Schauspiel Ritter Nérestan wurde 1930 ein Bühnenerfolg, der kurze Zeit später unter dem Titel Mädchen in Uniform (1931) von Leontine Sagan verfilmt wurde und die Autorin für kurze Zeit weltweit berühmt machte.[9] Außerdem schrieb Winsloe eine Romanfassung dazu unter dem Titel Das Mädchen Manuela und weitere Theaterstücke wie Schicksal nach Wunsch.[10]&#13;
Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten begab sich Winsloe, die seit ihrer Heirat ungarische Staatsbürgerin war, mehr und mehr auf Reisen. Gemeinsam mit Dorothy Thompson, mit der sie eine leidenschaftliche Liebe verband, ging sie erst nach Italien und später in die Vereinigten Staaten.[11] Dort schrieb sie unter anderem für die Saturday Evening Post, den Harper’s Bazaar und das Ladies Home Journal.[12] Unter anderem versuchte sie sich als Drehbuchautorin in Hollywood, wo sie jedoch keinen Erfolg hatte. Schließlich kehrte Christa Winsloe nach Europa zurück, wo sie sich in Südfrankreich niederließ. Hier lebte sie mit ihrer Lebensgefährtin, der Schweizer Übersetzerin Simone Gentet, zusammen.[13]&#13;
Zweiter Weltkrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]&#13;
Kriegsbedingt mussten sie sich Anfang 1944 in Cluny im Tal der Rhone niederlassen. Um der Armut, Einsamkeit und Perspektivlosigkeit in ihrem Exil zu entkommen, hatte Winsloe seit 1942 versucht, ein deutsches Visum zur Durchreise nach Ungarn zu erhalten. Bevor sie die nach langer Wartezeit genehmigte Reise im Sommer 1944 antreten konnte, entführte eine Gruppe Franzosen sie und Gentet in den von der Résistance kontrollierten Wald von Cluny,[14] um sie am 10. Juni 1944 zu erschießen. Der Hintergrund der Tat ist ungeklärt. Klaus Mann meldete in einen Brief aus Paris vom 1. Juli 1945, offenbar in Frankreich kursierende Gerüchte über die Gründe der Hinrichtung wiedergebend, dass in Winsloes Riviera-Haus deutsche Offiziere versteckt gewesen seien.[15] Dann hatte Hilde Walter, eine in der deutschen Emigration in den Vereinigten Staaten anerkannte Journalistin, am 2. Juni 1946 in der „Neuen Volkszeitung“ die Hinrichtung Winsloes unter der Überschrift „Was hat Christa Winsloe getan?“[16] mit allerlei Mutmaßungen gemeldet. Dies veranlasste Thompson, den französischen Botschafter in den Vereinigten Staaten um Aufklärung zu bitten. Er teilte ihr im Dezember 1946 mit, dass Winsloe nicht vom Maquis festgenommen wurde, sondern von einem Mann namens Lambert ermordet wurde, der fälschlich behauptet, er hätte Anordnungen einer Untergrundorganisation ausgeführt. Lambert ist nunmehr im Gefängnis und werde angeklagt wegen vorsätzlichen Mordes. Der amerikanische Autor Peter Kurth ging später der Mordanklage nach. Er erhielt im Juni 1987 aus Frankreich die Namen der drei Mitangeklagten Lamberts und die Auskunft, alle vier Angeklagten seien im Jahre 1948 freigesprochen worden und dass dazu mehr nicht mitgeteilt werden könne.[17] In der 2012 veröffentlichten Biografie zu Christa Winsloes Leben nimmt die Autorin Doris Hermanns Bezug auf die Prozessunterlagen, aus denen hervorgeht, dass es als erwiesen angesehen wurde, dass Winsloe und Gentet keine Spioninnen waren. Die Angeklagten seien 1948 freigesprochen worden mit der Begründung, dass das Verhalten der Frauen Argwohn geweckt habe, dabei handelt es sich aber, so Hermanns, um einen schrecklichen Irrtum.[18]&#13;
Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]&#13;
Christa Winsloe schrieb das Theaterstück Ritter Nérestan (Uraufführung in Leipzig 1930, zweite Inszenierung 1931 in Berlin unter dem Titel Gestern und heute[19]) über die lesbische Liebe einer Internatsschülerin zu ihrer Lehrerin, mit dem sie ihre Jugendjahre als Zögling im Kaiserin-Augusta-Stift in Potsdam literarisch aufarbeitete. Das Stück wurde ein solcher Erfolg, dass es bereits 1931 unter dem Titel „Mädchen in Uniform“ verfilmt wurde. Zwar schrieb Winsloe das Drehbuch selbst, aber die Regisseurin Leontine Sagan veränderte das Ende und lenkte den Blick weniger auf die lesbische Beziehungsgeschichte als auf die Kritik am Erziehungssystem der damaligen Zeit. Winsloe verfasste daraufhin 1933 das „Buch zum Film“: In dem Roman Das Mädchen Manuela korrigierte sie das Happy End des Films, unter dessen Titel dann aber trotzdem die späteren Auflagen des Romans erschienen.&#13;
1958 entstand das Remake des Films, ebenfalls mit dem bekannten Titel Mädchen in Uniform, unter der Regie von Géza von Radványi, mit Romy Schneider, Lilli Palmer und Therese Giehse in den Hauptrollen. Bereits zuvor hatte es in Mexiko und in Japan Neuverfilmungen des Stoffes gegeben: Muchachas de uniforme (Mädchen ohne Liebe, 1951) von Alfredo B. Crevenna und Onna no sono (1954) von Keisuke Kinoshita. Christa Reinig schrieb in literarischer Auseinandersetzung mit Winsloes Werk die Erzählungen Mädchen ohne Uniform (1981) und Die ewige Schule (1982).[20]&#13;
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              <text>Eva Wohl, geboren 1919 in Kiel, ist die Tochter des Mathematikers Otto Toeplitz und seiner Frau Erna geborene Henschel. In ihren Lebenserinnerungen beschreibt Eva Wohl ihre zunächst unbeschwerte Kindheit in Kiel und Bonn. Ihr Leben verändert sich dramatisch als die Nationalsozialisten 1933 an die Macht kommen. Schritt für Schritt werden Eltern, Geschwister und sie selbst aus der Gesellschaft ausgeschlossen. Schon im Winter 1933 hat Eva nur noch die Möglichkeit eine jüdische Schule, zunächst in Köln, dann in Berlin und Frankfurt, zu besuchen. Sie schließt sich einer zionistischen Jugendgruppe an, um sich auf die Auswanderung nach Palästina vorzubereiten. Im März 1939, kurz vor dem Abitur, ist ihre letzte Gelegenheit, Deutschland zu verlassen und den Eltern nach Palästina zu folgen. Eva Wohl wird Offizierin in der britischen, nach der Staatsgründung 1948 in der israelischen Armee. Sie heiratet Kurt Wohl, einen engagierten Zionisten aus Frankfurt/Oder. Sie haben drei Kinder. Mit ihrem Bruder, dem bekannten Flötisten Uri Toeplitz, verbindet sie zeitlebens die Liebe zur Musik. Im Februar 2003 starb sie mit 84 Jahren in Haifa.</text>
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              <text>Gretchen Wohlwill (* 27. Februar 1878[1] in Hamburg; † 17. Mai 1962 ebenda) war eine Malerin und Mitglied der Hamburgischen Sezession. Sie gehörte zu den deutschen Schülerinnen der Académie Matisse in Paris und entwickelte einen von der französischen Avantgardekunst geprägten Malstil. Neben der Malerei war die Grafik ein Schwerpunkt ihrer Arbeit. Wegen ihres jüdischen Hintergrunds von den Nationalsozialisten verfolgt, emigrierte sie 1940 nach Portugal. Nach zwölf Jahren im Exil kehrte sie 1952 nach Hamburg zurück. Gretchen Wohlwill wuchs in einem liberalen, angesehenen jüdischen Elternhaus mit vier Geschwistern auf. Sie gehörte keiner Religionsgemeinschaft an. Ihr Vater war der Chemiker und Historiker Emil Wohlwill (1835–1912), ihre Mutter hieß Luise Nathan (1847–1919). Ihr Bruder Friedrich Wohlwill galt als anerkannter Mediziner.[2]&#13;
Nach Abschluss der „Selekta“, einer weiterführenden Schule für Mädchen, besuchte sie ab 1894 die Kunstschule Valeska Röver in Hamburg. Ihre Lehrer waren Ernst Eitner und Arthur Illies. Hier lernte sie den von Alfred Lichtwark geförderten Impressionismus norddeutscher Prägung kennen. 1897 unterbrach sie ihre Malstudien für ein halbes Jahr, um auf eigenen Wunsch „Hausstand zu lernen“. (In ihren Erinnerungen vermerkte sie, dass sie es nie bedauert habe, kochen gelernt zu haben.)&#13;
In den Jahren 1904 und 1905 hielt sie sich in Paris auf, um ihr Studium an der von Martha Stettler (1870–1945) und Alice Dannenberg (1861–1948) in der Rue de la Grande-Chaumière 14 mitbegründeten und geleiteten Académie de la Grande Chaumière, weiterzuführen. Ihre Lehrer waren Lucien Simon und Jacques-Émile Blanche. Bei ihnen lernte sie vorwiegend konventionelles Porträt und Landschaft in den akademisch abgesegneten Brauntönen. Gemeinsam ging man in den Louvre. Kritisch merkte sie fast ein halbes Jahrhundert später in ihren Erinnerungen an, dass sie „das eigentlich wesentliche der derzeitigen Kunstereignisse in Paris“ versäumt habe. Moderne Kunstströmungen waren in der Académie de la Grande Chaumière nicht vorgesehen. Und weiter: „Cézanne, van Gogh gingen uns erst viel später auf. Monet, Sisley, Pissarro etc. entzückten uns wohl, aber wir hatten ein schlechtes Gewissen dabei, denn unsere verehrten Lehrer verspotteten sie.“&#13;
1909/10 reiste sie noch einmal in die französische Kunstmetropole, um bei Henri Matisse an der sogenannten Académie Matisse zu studieren. Die „Académie“ bestand aus einer Gruppe vorwiegend ausländischer Schüler und Schülerinnen, denen Matisse in einem alten Klostergebäude Korrekturen gab. Zur gleichen Zeit fanden sich dort auch die Hamburger Maler Friedrich Ahlers-Hestermann und Franz Nölken ein. Wohlwill bewunderte damals ohne Hemmnisse durch Autoritäten die französische Avantgarde, insbesondere Matisse und Cézanne, deren Rezeption ihr späteres Werk beeinflussen sollten.&#13;
Kunsterzieherin und freie Künstlerin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]&#13;
Zurück in Deutschland bereitete sie sich im Selbststudium auf das Zeichenlehrerinnen-Examen in Berlin vor. Ihr Ziel war es, als Frau in der Kunst finanziell auf eigenen Füßen zu stehen. Dies gelang ihr durch die Anstellung als Kunsterzieherin an der Emilie-Wüstenfeld-Schule in Hamburg (Eimsbüttel) ab 1910. Da sich das Unterrichtspensum auf drei Tage in der Woche erstreckte, blieb ihr Zeit für eigene freie künstlerische Arbeit.&#13;
Seit 1912 beteiligte sich Wohlwill an Hamburger Ausstellungen. 1919 gründete sie gemeinsam mit Kollegen wie Anita Rée die Hamburgische Sezession und stellte bis zu deren Auflösung in der Frühzeit des Nationalsozialismus 1933 mit der Gruppe aus. 1920 trat sie der Hamburgischen Künstlerschaft bei und 1921 dem Deutschen Künstlerbund. Sie unternahm Studienreisen nach London (1920), mit Alma del Banco 1922 nach Italien und im folgenden Jahr nach Frankreich mit Ida Schilling. 1926 verbrachte sie einige Zeit im Künstlerort Ascona.&#13;
Zurück in Deutschland bereitete sie sich im Selbststudium auf das Zeichenlehrerinnen-Examen in Berlin vor. Ihr Ziel war es, als Frau in der Kunst finanziell auf eigenen Füßen zu stehen. Dies gelang ihr durch die Anstellung als Kunsterzieherin an der Emilie-Wüstenfeld-Schule in Hamburg (Eimsbüttel) ab 1910. Da sich das Unterrichtspensum auf drei Tage in der Woche erstreckte, blieb ihr Zeit für eigene freie künstlerische Arbeit.&#13;
Seit 1912 beteiligte sich Wohlwill an Hamburger Ausstellungen. 1919 gründete sie gemeinsam mit Kollegen wie Anita Rée die Hamburgische Sezession und stellte bis zu deren Auflösung in der Frühzeit des Nationalsozialismus 1933 mit der Gruppe aus. 1920 trat sie der Hamburgischen Künstlerschaft bei und 1921 dem Deutschen Künstlerbund. Sie unternahm Studienreisen nach London (1920), mit Alma del Banco 1922 nach Italien und im folgenden Jahr nach Frankreich mit Ida Schilling. 1926 verbrachte sie einige Zeit im Künstlerort Ascona.&#13;
Freundschaft mit Bargheer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]&#13;
Die Freundschaft mit dem Maler Eduard Bargheer (1901–1979) ab 1927 war für sie sowohl in persönlicher als auch in künstlerischer Hinsicht bedeutsam. Es entstand ein lebenslanger kollegialer Austausch, der jedoch durch die Jahre der Emigration unterbrochen wurde. Bis etwa Mitte der 1930er Jahre unternahm sie mit Bargheer eine Reihe von Studienreisen nach Holland, Belgien, England, Italien und Paris sowie nach Dänemark.&#13;
Durch Wohlwills Fürsprache wurde Bargheer 1928 in die Hamburgische Sezession aufgenommen. Im selben Jahr zog sie mit ihrer Schwester, der Musiklehrerin und Pianistin Sophie Wohlwill, zusammen in eine Wohnung (Flemingstraße 3). Ihr Atelier in der Magdalenenstraße 12 entwickelte sich in den zwanziger Jahren zum Treffpunkt der Sezessionskünstler und anderer Künstlerfreunde.&#13;
Berufliche Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]&#13;
In den zwanziger und frühen dreißiger Jahren waren Werke Wohlwills in zahlreichen Ausstellungen vertreten. 1932 bekam sie ihre erste Einzelausstellung im Hamburger Kunstverein. 1931 hatte sie von Oberbaudirektor Fritz Schumacher den Auftrag für ein Wandgemälde in ihrer Schule erhalten. Gute Kritiken in der Presse erleichterten ihr die Akquirierung von Auftragsporträts. Sie hatte sich mittlerweile einen Namen gemacht und war eine bekannte Hamburger Künstlerin geworden.&#13;
Künstlerische Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]&#13;
In ihrer freien Arbeit experimentierte Wohlwill mit Stilinnovationen der künstlerischen Avantgarde vor allem im Bereich des Stilllebens und malte zahlreiche Landschaften, die geprägt sind von der Gegenüberstellung kubischer Häuserformen und üppig wuchernder Natur. Ihre harmonische Farbkomposition orientierte sich an Henri Matisse und Paul Cézanne, wobei die Palette eher gedämpfte Töne aufwies. Während noch Anfang der zwanziger Jahre ihr Stil geprägt war von kubisch-expressiven Formen wandte sie sich später der Neuen Sachlichkeit zu. 1930 arbeitete sie im neu entwickelten Stil der Hamburgischen Sezession, einer flächig angelegten Malweise mit linearen Elementen.&#13;
Persona non grata[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]&#13;
Bereits in der Weimarer Republik war Wohlwill als moderne Künstlerin sowie als aus einer jüdischen Familie stammende Deutsche Anfeindungen in der nationalistischen Presse ausgesetzt gewesen. Als die NSDAP die Macht übernommen hatte, wurde sie am 25. April 1933 gezwungen, aus der Hamburgischen Künstlerschaft auszutreten. Im Sommer desselben Jahres entließ man sie aus dem Schuldienst. Die Künstlerin zog sich daraufhin in das damals noch dörfliche Hamburg-Finkenwerder zurück und erteilte Privatunterricht. Dort ließ sie sich ein Atelier im rechten Winkel als Anbau zum Atelier von Bargheer neben dessen Nesskate bauen.[3] Sie zog sich ganz auf ihre Malerei zurück. 1936 schloss man sie zusätzlich aus der Reichskammer der Bildenden Künste aus und verbot ihr zu malen. Ary Bergen übermalte Wohlwills Wandbilder in der Emilie-Wüstenfeld-Schule mit Nazi-Motiven. Im selben Jahr unternahmen sie und Bargheer per Motorrad eine Reise nach Dänemark, außerdem reiste sie nach Lissabon, wo ihr Bruder Friedrich Wohlwill, vor der NS-Zeit Pathologe an der Universitätsklinik Eppendorf, und dessen Familie bereits im Exil lebten. 1938 reiste sie ebenfalls zu ihren Verwandten nach Portugal.&#13;
Emigration und Exil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]&#13;
Nach langem Zögern und nachdem sie ihr erstes Ausreisevisum hatte verfallen lassen, emigrierte Gretchen Wohlwill am 15. März 1940 nach Portugal, um der Deportation in ein KZ zu entgehen. Dort lebte sie in spärlichsten Einkommensverhältnissen von Stoffmalerei, Taschennähen und deutschem Sprachunterricht. Die Nationalsozialisten hatten die 62-Jährige vor ihrer Ausreise all ihrer Rücklagen beraubt. Anfang 1941 wurde auch noch ihr Transportlift (eine Art Mini-Container) im Hamburger Hafen aufgebrochen und der Inhalt, darunter 120 Bilder, in Hamburg verkauft. Durch die materiellen Entbehrungen in Portugal und auch durch das Gefühl der Isolation wurde sie im Exil häufig von Krankheiten heimgesucht.&#13;
Die Kriegsjahre in Lissabon bezeichnete sie rückblickend als die schwerste Zeit ihres Lebens. Anfangs lebte sie mit im Hause ihres Bruders, was für die immer auf ihre Unabhängigkeit bedachte Künstlerin keine einfache Situation war. Später konnte sie eine eigene einfache Wohnung beziehen, jedoch nicht künstlerisch arbeiten.&#13;
Erst nach 1945 kam sie wieder zum Malen, und es stellten sich künstlerische Erfolge und Anerkennung ein, wie etwa der portugiesische Kunstpreis „Prêmio Francisco da Holanda“ (1948 und 1952). Finanziell änderte dies für die Künstlerin jedoch wenig, nur durfte sie die Häuser ihrer Schüler nun durch den Vordereingang betreten statt den Dienstboteneingang benutzen zu müssen.&#13;
Auch wenn „Land, das Klima und die Stadt Lisboa“ ihr nach eigenen Angaben immer fremd geblieben waren, hatten die Jahre in Portugal Einfluss auf Wohlwills Farbpalette genommen. Das südliche Licht hellte ihre Farben auf, sie wurden leuchtend und bunt. Mit lebendigen, kraftvollen Motiven schilderte sie ihre portugiesische Umwelt.&#13;
Rückkehr nach Hamburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]&#13;
1952 kehrte Wohlwill mit 75 Jahren, teils aus materieller Not, teils aus Sehnsucht nach den alten Freunden, nach Hamburg zurück. Von den 64 während der NS-Zeit emigrierten Künstlern kamen außer ihr lediglich drei weitere in die Hansestadt zurück, nämlich Clara Blumfeld, Arie Goral und Arnold Fiedler. Die Aussicht auf eine Zukunft mit den wenigen Familienmitgliedern, die die Nazi-Barbarei überlebt hatten, die Nähe des alten Freundes Bargheer und eine bescheidene Lehrerinnen-Rente begünstigten für Wohlwill die Wiederannäherung an Hamburg. Die Kulturbehörde vermittelte ihr 1953 eine Wohnung in den neuen Grindel-Hochhäusern, und Wohlwill nahm die Freundschaft mit Willem Grimm und anderen früheren Sezessions-Kollegen wieder auf. Sie wurde auch wieder künstlerisch tätig. An eine Bekannte schrieb sie 1959: „Zur Unterbrechung des Malens zeichne ich jetzt einmal wöchentlich Akt, ein gutes Modell; ich genieße es sehr, habe es seit Jahren nicht getan.“&#13;
1959 ernannte sie der Berufsverband bildender Künstler in Hamburg zum Ehrenmitglied. Kurz vor Gretchen Wohlwills Tod malte ihre Kollegin Else Weber ein großformatiges Porträt von ihr, das die Künstlerin in ihrem Atelier zeigt, umgeben von Bildern. Das Porträt befindet sich in Privatbesitz. Gretchen Wohlwill starb am 17. Mai 1962 in Hamburg.&#13;
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              <text>Victoria Wolff, geborene Trude Victoria Victor[1] (* 10. Dezember 1903 in Heilbronn; † 16. September 1992 in Los Angeles), war eine US-amerikanische Schriftstellerin und Drehbuchautorin deutscher Herkunft. Sie selbst gab häufig 1908 als Geburtsjahr an.[ Victoria Wolff wuchs als Tochter des jüdischen Lederfabrikanten Jacob Victor (1869–1918)[3] in Heilbronn auf, wo Albert Einstein, der ein entfernter Verwandter war, kurzzeitig Nachhilfe in Mathematik zu geben versuchte.[4] Dort machte sie 1922 als erstes Mädchen am Realgymnasium das Abitur. In den 1920er Jahren begann ihre journalistische Karriere mit Reportagen für die lokale Neckar-Zeitung. Später folgen dann auch die Frankfurter Zeitung, die Kölnische Zeitung, das Stuttgarter Neue Tagblatt und Die Dame, schließlich Kurzgeschichten für den Süddeutschen Rundfunk.[5]&#13;
Ab 1932 erschienen die ersten Romane der Schriftstellerin, die mittlerweile mit dem Textilfabrikanten Dr. Alfred Max Wolf verheiratet war und zwei Kinder hatte. Aufgrund des Publikationsverbotes nach der nationalsozialistischen Machtergreifung emigrierte sie am 1. April 1933 mit ihren Kindern nach Ascona. Über Nizza und Lissabon gelang ihr schließlich 1941 die Einreise in die USA. 1945 wurde sie geschieden; 1949 heiratete sie den Berliner Arzt Dr. Erich Wolff. Dieser soll gesagt haben: „Nach mir kannst Du niemand mehr heiraten, denn einen Wolf mit drei ‚f‘ gibt es nicht!“.&#13;
Zwischen 1949 und 1985 war Victoria Wolff häufig in Heilbronn zu Gast. Das ehemalige Realgymnasium, an dem sie ihr Abitur abgelegt hatte, heißt heute Robert-Mayer-Gymnasium und vergibt seit 2002 den Victoria-Wolff-Preis für überdurchschnittliche Leistungen in den Bereichen Kunst, Musik, Literatur und Theater. Ihre Tochter Julie Amador war im Jahr 2002 bei der ersten Preisverleihung in Heilbronn anwesend.&#13;
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              <text>Hedda Zinner war eine deutsche Schriftstellerin, Schauspielerin, Kabarettistin, Rezitatorin, Journalistin, Regisseurin und Rundfunkleiterin. Sie wurde als Tochter eines Beamten geboren und besuchte 1923 bis 1925 die Schauspielakademie. Engagements führten sie nach Stuttgart, Baden-Baden, Breslau und Zwickau. Sie heiratete 1928 den Schriftsteller und Journalisten Fritz Erpenbeck. Ab 1929 lebte sie in Berlin, wurde KPD-Mitglied, arbeitete als Schriftstellerin und Rezitatorin. Bei politischen Kundgebungen trug sie eigene Gedichte vor.&#13;
&#13;
Ab 1930 publizierte sie politisch-satirische und gesellschaftskritische Gedichte. 1933 emigrierte sie zunächst nach Wien und dann nach Prag, wo sie das politische Kabarett „Studio 1934“ gründete und leitete. Ab 1935 lebte sie mit ihrem Mann in Moskau in der Sowjetunion. Sie arbeitete als Hörspielautorin und Kommentatorin für Radio Moskau und für verschiedene Literaturzeitschriften. 1945 kehrte sie nach Berlin zurück, wo sie während der Teilung der Stadt im östlichen Teil in Berlin-Pankow lebte. Sie wurde Spielleiterin im Hause des Rundfunks (seit 1946) und wirkte bis zu ihrem Tode 1994 als Schriftstellerin. </text>
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