 <?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<itemContainer xmlns="http://omeka.org/schemas/omeka-xml/v5" xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance" xsi:schemaLocation="http://omeka.org/schemas/omeka-xml/v5 http://omeka.org/schemas/omeka-xml/v5/omeka-xml-5-0.xsd" uri="https://usc-vitruvia.es/omeka/items/browse?output=omeka-xml&amp;page=80" accessDate="2026-05-17T16:49:09+00:00">
  <miscellaneousContainer>
    <pagination>
      <pageNumber>80</pageNumber>
      <perPage>10</perPage>
      <totalResults>982</totalResults>
    </pagination>
  </miscellaneousContainer>
  <item itemId="330" public="1" featured="0">
    <fileContainer>
      <file fileId="239">
        <src>https://usc-vitruvia.es/omeka/files/original/9175b43e67997503c40c97579ae9982e.jpg</src>
        <authentication>098fc1c3390c988940716a028329bc14</authentication>
      </file>
    </fileContainer>
    <collection collectionId="8">
      <elementSetContainer>
        <elementSet elementSetId="1">
          <name>Dublin Core</name>
          <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
          <elementContainer>
            <element elementId="50">
              <name>Title</name>
              <description>A name given to the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="2818">
                  <text>&lt;h1&gt;Leben im Widerstand&lt;/h1&gt;</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
          </elementContainer>
        </elementSet>
      </elementSetContainer>
    </collection>
    <itemType itemTypeId="12">
      <name>Person</name>
      <description>An individual.</description>
      <elementContainer>
        <element elementId="103">
          <name>Name</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2668">
              <text>Leonhard, Susanne (geb. Köhler)</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="31">
          <name>Birth Date</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2669">
              <text>1895</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="32">
          <name>Geburtsort</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2670">
              <text>Oschatz, Deutschland</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="33">
          <name>Death Date</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2671">
              <text>1984</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="52">
          <name>Sterbeort</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2672">
              <text>Stuttgart, Deutschland</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="53">
          <name>Family</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2673">
              <text>Susanne Leonhard war eine deutsche Schriftstellerin. Nach dem frühen Tod ihres Vaters 1895 wuchs Susanne bei ihrem Großvater, einem Bankier, auf. Sie besuchte die Bürgerschule, anschließend zwei Jahre lang ein Internat in Leipzig und von 1912 bis 1915 eine Höhere Mädchenbildungsanstalt in Chemnitz, wo sie das Abitur ablegte. Von 1915 bis 1919 studierte sie in Göttingen und Berlin Mathematik und Philosophie. Schon als Studentin war sie politisch links orientiert, bemühte sich in der Organisierung der Freien Studenten und schloss sich 1916 der Liebknecht-Jugend an. Gleichzeitig war sie auch journalistisch tätig und schrieb unter anderem für Die Frau von Minna Cauer. &#13;
&#13;
Von 1919 bis 1920 war sie Redaktionssekretärin der Kommunistischen Räte-Korrespondenz in Berlin.&#13;
Im Jahr 1918 heiratete Susanne Köhler den ebenfalls links orientierten expressionistischen Lyriker und Dramatiker Rudolf Leonhard. Die Ehe wurde schon 1919 wieder geschieden. 1920 ging sie – inzwischen Mitglied der KPD – als Leiterin der Presseabteilung der sowjetischen Botschaft nach Wien, wo sie 1921 den damaligen Sowjetbotschafter Mieczysław Broński (1882–1938) heiratete. Auch diese Ehe hatte keinen Bestand und wurde, weil nur nach sowjetischem Recht geschlossen, später wieder aufgehoben. Rudolf Leonhard, Leonhards erster Ehemann, erkannte die Vaterschaft des 1921 geborenen Sohnes Wolfgang Leonhard an.&#13;
&#13;
Aus dieser Zeit stammt auch die erste größere Arbeit Susanne Leonhards über die Unterirdische Literatur im revolutionären Deutschland des Weltkriegs (1921). Schon 1922 kehrte Leonhard nach Berlin zurück und betätigte sich dort wieder als Journalistin. Sie schrieb vorwiegend für kommunistische Organe, später, nach ihrem wegen ideologischer Differenzen vollzogenen Austritt aus der KPD im Jahre 1925, in der linksbürgerlichen Presse. Daneben gehörte sie in Berlin einem von Karl Korsch initiierten marxistischen Diskussionszirkel an, an welchem u. a. auch Bertolt Brecht und Alfred Döblin teilnahmen.&#13;
&#13;
Nach der Machtübergabe an die Nationalsozialisten 1933 wurde ihr die Aufnahme in die berufsständische NS-Organisation verweigert, wodurch ihre publizistische Tätigkeit vorerst ein Ende fand. Sie verdiente ihren Lebensunterhalt nun unter anderem als Tänzerin, nachdem sie schon in den 1920er Jahren die Wigman-Schule besucht und ein Diplom erworben hatte. Politisch betätigte Leonhard sich in der kommunistischen Widerstandsbewegung, vornehmlich als Kurier.&#13;
&#13;
Im März 1935 reiste Leonhard nach Schweden. Dort erreichte sie die Nachricht drohender Verhaftung, worauf sie mit ihrem Sohn nach Moskau übersiedelte. Hier lebte sie als Sprachlehrerin, wurde jedoch schon 1936 verhaftet und verbrachte zwölf Jahre in Gefangenschaft im Arbeitslager Workuta und in Sibirien. Ihr Sohn war von ihr getrennt worden und wuchs in Moskau auf. Er machte 1945 nach seiner Rückkehr mit der Gruppe Ulbricht in der Sowjetischen Besatzungszone rasch Karriere. 1948 half ihm der spätere DDR-Staatspräsident Wilhelm Pieck, seine Mutter aus Sibirien zu holen. &#13;
&#13;
Im August 1948 kehrte Susanne Leonhard nach Deutschland zurück. Anfangs lebte sie in Ost-Berlin, um dann im Frühjahr 1949 nach West-Deutschland überzusiedeln. Hier wurde sie vom US-Geheimdienst CIC (Counter Intelligence Corps) interniert und bis April 1950 festgehalten. Als weiterhin überzeugte – antistalinistische Sozialistin lehnte sie jedoch eine Arbeit für die US-Spionage ab. Nach ihrer Entlassung aus der Internierung ließ sich Leonhard in Stuttgart nieder. Hier schloss sie sich Anfang der 1950er Jahre der von ihrem Sohn Wolfgang mitgegründeten linkssozialistischen, kurzlebigen Unabhängigen Arbeiterpartei Deutschlands (UAPD) an, die einen Sozialismus nach titoistischem Vorbild anstrebte. &#13;
&#13;
In den 1960er Jahren leitete sie noch den Ortsverein des Deutschen Freidenkerverbandes und arbeitete mit unabhängigen Linkssozialisten wie Fritz Lamm eng zusammen.&#13;
</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
      </elementContainer>
    </itemType>
    <elementSetContainer>
      <elementSet elementSetId="1">
        <name>Dublin Core</name>
        <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
        <elementContainer>
          <element elementId="50">
            <name>Title</name>
            <description>A name given to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="2092">
                <text>Leonhard, Susanne</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
    </elementSetContainer>
  </item>
  <item itemId="329" public="1" featured="0">
    <fileContainer>
      <file fileId="240">
        <src>https://usc-vitruvia.es/omeka/files/original/921a84a063a76774f58e0d263bf77e32.jpg</src>
        <authentication>7842137371f93ffac38d2f781f696ccf</authentication>
      </file>
    </fileContainer>
    <collection collectionId="5">
      <elementSetContainer>
        <elementSet elementSetId="1">
          <name>Dublin Core</name>
          <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
          <elementContainer>
            <element elementId="50">
              <name>Title</name>
              <description>A name given to the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="2797">
                  <text>&lt;h1&gt;Paaren-und Familienkonstellationen&lt;/h1&gt;</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
          </elementContainer>
        </elementSet>
      </elementSetContainer>
    </collection>
    <itemType itemTypeId="12">
      <name>Person</name>
      <description>An individual.</description>
      <elementContainer>
        <element elementId="103">
          <name>Name</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2662">
              <text>Lenya, Lotte</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="31">
          <name>Birth Date</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2663">
              <text>1898 </text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="32">
          <name>Geburtsort</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2664">
              <text>Wien, Österreich</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="33">
          <name>Death Date</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2665">
              <text>1981 </text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="52">
          <name>Sterbeort</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2666">
              <text>New York , USA</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="53">
          <name>Family</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2667">
              <text>Lotte Lenya war eine österreichisch-US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin. Sie wuchs in einem Wiener Arbeiterviertel in ärmlichen Verhältnissen auf.  1913 kam sie als 15-Jährige nach Zürich, um bei einer Tante zu leben, die sie aber nicht auf Dauer aufnahm. Dennoch blieb sie in Zürich und wurde zunächst Balletttänzerin, dann Schauspielerin. Bis 1921 lebte sie in Zürich, wo sie gemeinsam mit der fast gleichaltrigen Elisabeth Bergner auf der Bühne stand, eine Garderobe teilte und anschließend nach Berlin ging.&#13;
&#13;
Durch die Freundschaft mit dem Dramatiker Georg Kaiser lernte sie 1924 den jungen Komponisten Kurt Weill kennen. Kurz darauf begannen Weill und Lenya eine Liebesbeziehung. Sie wirkte als Sängerin in der Uraufführung des ersten gemeinsamen Stücks von Kurt Weill und Bertolt Brecht, des Singspiels Mahagonny, 1927 mit. Bei der Uraufführung der Dreigroschenoper, 1928, spielte sie die Rolle der Jenny. Auch in der Verfilmung von G. W. Pabst, 1931, war sie in dieser Rolle zu sehen und wurde durch ihre Interpretation des Lieds von der Seeräuber-Jenny bekannt; auch trat sie als Schauspielerin in Stücken von Wedekind und Feuchtwanger auf. Ein weiterer Erfolg für Lenya wurde die Berliner Aufführung von Mahagonny 1931. 1932 spielte sie in diesem Stück auch in Wien und lernte dort den Tenor Otto Pasetti kennen, der bis 1934 ihr Liebhaber war. Dies führte zur vorübergehenden Trennung von Weill.&#13;
&#13;
1925 bot Georg Kaiser Lenya und Weill seine Wohnung am Luisenplatz 3 in Berlin an; dies war der Beginn ihres gemeinsamen Lebens. 1926 heirateten sie.&#13;
&#13;
Anfang 1933 reichte Lotte Lenya die Scheidung von Kurt Weill ein. Im Juni 1933 trat Lenya gemeinsam mit dem Tenor Otto Pasetti in der Pariser Uraufführung des gesungenen Balletts Die sieben Todsünden von Weill und Brecht auf. Weill emigrierte im gleichen Jahr nach Paris; Lenya konnte Weills Besitztümer teilweise vor der Konfiskation durch das NS-Regime retten. Mit Otto Pasetti lebte sie bis zum Sommer 1934, als die Affäre zu Ende ging, an der französischen Riviera.&#13;
&#13;
Lenya hatte dann eine kurze Liaison mit dem Maler Max Ernst, kehrte jedoch im April 1935 zu Kurt Weill zurück. Sie lebten zunächst in London. Im Sommer 1935 folgte Weill einem Engagement nach Salzburg, von wo aus er Lenya seinen Entschluss mitteilte, in die Vereinigten Staaten zu reisen. Er lud sie ein, mit ihm zu kommen.&#13;
&#13;
1935 verließen Weill und Lenya Europa gemeinsam. Sie erreichten 1935 New York. Im Januar 1937 heirateten sie zum zweiten Mal.&#13;
&#13;
Lenya sang in Nachtclubs in New York, spielte in The Eternal Road, einem Monumentaldrama, zu dem Weill die Musik komponiert hatte, und ging auf Theatertournee quer durch die Vereinigten Staaten, während ihr Mann mit Maxwell Anderson und Ira Gershwin Musicals erarbeitete. Nach einem Misserfolg in Weills Operette The Firebrand of Florence im Jahr 1945 zog sie sich als Schauspielerin weitgehend zurück, da sie wegen ihres Akzents keine weiteren Erfolgschancen sah.&#13;
&#13;
Nach dem Tod Weills, 1950, kümmerte sich Lenya um seinen Nachlass. Ihr zweiter Ehemann, George Davis, überredete sie, auf die Bühne zurückzukehren. Sie spielte erneut die Jenny in der Dreigroschenoper, diesmal am Broadway, in englischer Sprache, und mit ebenso großem Erfolg wie Ende der 1920er Jahre in Berlin. &#13;
&#13;
Mitte der 1950er Jahre kehrte sie zu Auftritten nach Deutschland zurück und nahm unter anderem die Oper Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, die Dreigroschenoper, Die sieben Todsünden und viele Einzelnummern für die Schallplatte auf. Ihre Stimme war, verglichen mit ihren ersten Aufnahmen um 1930, sehr tief ins Altregister gesunken, und sie konnte viele Songs und Lieder für hohe Stimme nicht mehr in der Originalfassung vortragen. &#13;
&#13;
In späteren Jahren machte sich Lotte Lenya auch als Filmschauspielerin in Hollywood einen Namen. Sie spielte an der Seite von Vivien Leigh und Warren Beatty in dem Film Der römische Frühling der Mrs. Stone, für den sie eine Oscar-Nominierung als beste Nebendarstellerin bekam. Besonders bekannt wurde sie in der Rolle der Ex-KGB-Offizierin Rosa Klebb in dem James-Bond-Film Liebesgrüße aus Moskau (1963). Im Theater spielte sie in der Uraufführung des Musicals Cabaret in den 1960er Jahren die Rolle des Fräulein Schneider.&#13;
&#13;
1978 hatte sie ihre letzten Auftritte. Damals war sie bereits an Krebs erkrankt, woran sie drei Jahre später in New York starb. Lotte Lenyas Grab befindet sich neben der letzten Ruhestätte ihres Ehemannes Kurt Weill auf dem Mount Repose Cemetery in Haverstraw, New York.&#13;
</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="96">
          <name>Secondary bibliography</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2950">
              <text>&lt;h4&gt;&lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=iJKkqC8JVXk"&gt;Lotte Lenya singt Surabaya Johnny&lt;/a&gt;&lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=iJKkqC8JVXk" title="Lotte Lenya singt Kurt Weill"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=Ec0clERjQ5A" title="Lotte Lenya singt Seeräuber Jenny"&gt;Lotte Lenya singt Seeräuber Jenny&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/h4&gt;</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
      </elementContainer>
    </itemType>
    <elementSetContainer>
      <elementSet elementSetId="1">
        <name>Dublin Core</name>
        <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
        <elementContainer>
          <element elementId="50">
            <name>Title</name>
            <description>A name given to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="2091">
                <text>Lenya, Lotte</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
    </elementSetContainer>
  </item>
  <item itemId="328" public="1" featured="0">
    <fileContainer>
      <file fileId="241">
        <src>https://usc-vitruvia.es/omeka/files/original/578faeaa2741d2b3a5069d19f978768e.jpg</src>
        <authentication>c45de8795b0c74e5b35b5e97a83e6cf6</authentication>
      </file>
    </fileContainer>
    <collection collectionId="8">
      <elementSetContainer>
        <elementSet elementSetId="1">
          <name>Dublin Core</name>
          <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
          <elementContainer>
            <element elementId="50">
              <name>Title</name>
              <description>A name given to the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="2818">
                  <text>&lt;h1&gt;Leben im Widerstand&lt;/h1&gt;</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
          </elementContainer>
        </elementSet>
      </elementSetContainer>
    </collection>
    <itemType itemTypeId="12">
      <name>Person</name>
      <description>An individual.</description>
      <elementContainer>
        <element elementId="103">
          <name>Name</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2656">
              <text>Leitner, Maria</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="31">
          <name>Birth Date</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2657">
              <text>1892</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="32">
          <name>Geburtsort</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2658">
              <text>Varaždin, Ungarn</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="33">
          <name>Death Date</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2659">
              <text>1942</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="52">
          <name>Sterbeort</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2660">
              <text>Marseille, Frankreich</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="53">
          <name>Family</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2661">
              <text>Maria Leitner war eine deutschsprachige ungarische Journalistin und Schriftstellerin. Sie war die Tochter von Leopold Leitner, einem Baustoffhändler, und dessen Frau, geborener Olga Kaiser. Sie hatte zwei Brüder und wuchs in einer zweisprachigen jüdischen Umgebung in Budapest auf. Dort besuchte sie von 1902 bis 1910 die ‚Ungarische Königliche Höhere Mädchenschule‘. Sie studierte danach in Wien und Berlin Kunstgeschichte und absolvierte ein Praktikum in der Berliner Galerie von Paul Cassirer, woraus die Übersetzung von William Hogarths Aufzeichnungen (1914) ins Deutsche resultierte. &#13;
&#13;
Ab 1913 arbeitete sie bei der Budapester Boulevardzeitung Az Est (Der Abend). Nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges berichtete sie u. a. als Korrespondentin für Budapester Zeitungen aus Stockholm. Während des Krieges schlossen sich große Teile der revolutionär gesinnten ungarischen Jugend der antimilitaristischen Bewegung an. Maria Leitner und ihre Brüder Johann, (1895–1925) und Max (1892–1942?), beteiligten sich aktiv beim sozialistisch-pazifistisch ausgerichteten Galilei-Zirkel. Mitgerissen von der revolutionären Begeisterung traten die Brüder 1919 der Kommunistischen Partei Ungarns bei und Maria Leitner solidarisierte sich mit ihnen. Mit dem Fall der Räterepublik unter Béla Kun mussten alle drei ihr Heimatland für immer verlassen. Sie emigrierten nach Wien und Berlin.&#13;
&#13;
Von Wien aus reiste Maria Leitner im Sommer 1920 als Beobachterin für Ungarn zum II. Kongress der KJI nach Moskau. Bei diesem Treffen lernte sie Willi Münzenberg kennen, der zu dieser Zeit dem Exekutivkomitee der KJI angehörte. Anschließend arbeitete sie beim Verlag der Jugendinternationale in Berlin u. a. als Übersetzerin. 1923 erschien die von ihr übersetzte, herausgegebene und mit einem Nachwort versehene Sammlung Tibetanische Märchen im Axel Juncker Verlag Berlin und die englisch-ungarische Übersetzung von Jack Londons Roman Die eiserne Ferse in der ungarischen Arbeiterzeitung Új Előre in New York.&#13;
&#13;
1925 reiste sie im Auftrag des Ullstein Verlages in die USA. Drei Jahre lang durchquerte sie den amerikanischen Kontinent von New York über Massachusetts, Pennsylvania, Virginia, Georgia, Alabama, Florida, bis hin zu Venezuela, Britisch- und Französisch-Guayana und den karibischen Inseln Haïti, Curaçao, sowie Aruba. Sie nahm 80 verschiedene Stellen an, um aus eigener Erfahrung über die Arbeitsbedingungen der Menschen zu berichten. Sie arbeitete als Dienstmädchen und Zigarrendreherin, besuchte Zuchthäuser und südamerikanische Diamantenminen. Im Mittelpunkt ihrer sozialkritischen Reportagen stand das Amerika der kleinen Leute auf der Kehrseite des American Dream.&#13;
&#13;
Zurück in Berlin veröffentlichte Maria Leitner 1929 zum zehnten Jahrestag des Falles der Ungarischen Räterepublik die Novelle Sandkorn im Sturm in der Welt am Abend. In der Erzählung schilderte sie die tragischen Erlebnisse einer Dorfgemeinschaft zu der Zeit, als die Konterrevolution die Räterepublik zerschlug.&#13;
1930 trat die Schriftstellerin in den Bund proletarisch-revolutionärer Schriftsteller ein, zu dessen Mitgliedern auch Bertolt Brecht, Johannes R. Becher, Andor Gábor, Erich Mühsam, Erich Weinert und Anna Seghers gehörten. Im gleichen Jahr erschien ihr erster sozialkritischer Roman ‚Hotel Amerika‘ im Neuen Deutschen Verlag. Eingebettet in eine Kriminalhandlung, wird die Geschichte des irischen Wäschemädchens Shirley O’Brien thematisiert, parallel zu den sozialen Missständen für die Arbeiterinnen und Arbeiter in einem New Yorker Luxushotel. Hotel Amerika fand einen großen Leserkreis und erschien auch in spanischer und polnischer Übersetzung. 1933 kam das Buch auf die Liste der zu verbrennenden Bücher.&#13;
&#13;
Ihre Sozialreportagen aus Amerika hat Maria Leitner in der Reportagesammlung Eine Frau reist durch die Welt zusammengefasst, die 1932 im Berliner Agis-Verlag erschien und sofort starke Beachtung fanden. 1934 wurde das Buch ins Polnische übersetzt und zwei Jahre später in der Sowjetunion wiederholt als Sprachübungstext herausgegeben.&#13;
&#13;
Im Rahmen antifaschistischer Aktionen ging Maria Leitner 1932 auf Entdeckungsfahrt durch Deutschland und berichtete für die Welt am Abend und die Arbeiter-Illustrierte-Zeitung über die soziale und politische Situation in kleinen Städten und Dörfern, in denen bereits die Nationalsozialisten die Politik bestimmten. In der Reportage Im Krug eines Hitler Dorfes, suchte sie beispielsweise Antworten darauf, wie es der NSDAP bei den Reichstagswahlen im Juli 1932 gelingen konnte, in den abgelegenen Dörfern die Mehrheit der Stimmen zu gewinnen.&#13;
&#13;
Die Probleme der Frauen lagen Maria Leitner stets besonders am Herzen. Im Januar und Februar 1933 erschien die Artikelfolge Frauen im Sturm der Zeit, worin die Reporterin das schwere Leben von acht Berlinerinnen schildert.&#13;
&#13;
Bis 1933 veröffentlichte sie Beiträge in verschiedenen, nicht nur linken, Presseorganen der Weimarer Republik. Nach der nationalsozialistischen Machtergreifung im Januar 1933 lebte Maria Leitner noch eine Zeitlang illegal in Deutschland, bevor sie ins Exil ging. Ihr Weg führte sie über Prag und das Saarland 1934 nach Paris, wo sie sich bis April 1940 aufhielt. Nachweislich kehrte sie mehrfach illegal nach Deutschland zurück und berichtete u. a. über die geheimen Kriegsvorbereitungen. Diese Reportagen erschienen 1936 bis 1939 in der Moskauer Exilzeitschrift Das Wort, der Pariser Tageszeitung und in der Prager Zeitschrift Die Neue Weltbühne. Durch ihre Publikationen vermittelte sie dem Ausland wesentliche Tatsachen über die Verhältnisse im nationalsozialistischen Deutschland. In ihrem 1937 in der Pariser Tageszeitung als Fortsetzungsdruck erschienenen Roman Elisabeth ein Hitlermädchen erzählt sie die Liebesgeschichte einer Berliner Schuhverkäuferin zu einem SA-Mann, der zum Offizier avanciert. Die Protagonistin Elisabeth, erlebt das alltägliche Schicksal eines jungen Mädchens im Dritten Reich, sie ist Mitglied des Bundes Deutscher Mädel und wird zum Arbeitsdienst geschickt. Der Roman kann dem in der Weimarer Republik weit verbreiteten Genre des Angestelltenromans zugeordnet werden und stellt gleichzeitig ein Pendant zu den Jugendromanen nationalsozialistischer Prägung dar, indem sie Methoden der versuchten Manipulierung junger Menschen durch die NS-Propaganda und -organisationen aufzeigt.&#13;
&#13;
Im Mai 1940 wurde Maria Leitner von den französischen Behörden zusammen mit anderen deutschen Exilanten im Lager Camp de Gurs in den französischen Pyrenäen interniert. Ihr gelang die Flucht über Toulouse nach Marseille, wo sie in extrem ärmlichen Verhältnissen im Untergrund lebte. Sie versuchte vergeblich, durch Vermittlung der Hilfsorganisationen „American Guild for German Cultural Freedom“, des Emergency Rescue Committees (ERC) von Varian Fry sowie des amerikanischen Schriftstellers Theodore Dreiser ein Visum für die Vereinigten Staaten zu erlangen. Am 4. März 1941 schrieb sie ihren vermutlich letzten Hilferuf. Im Frühjahr 1941 wurde sie noch einmal von Luise Kraushaar in Toulouse sowie von Anna Seghers und Alexander Abusch in Marseille gesehen. Jetzt ist belegbar, dass die Mitarbeiter des Emergency Rescue Committee und der American Guild for Cultural Freedom bis zuletzt bemüht waren, ein Visum für sie zu beschaffen. Sie starb am 14. März 1942 in Marseille an körperlicher Erschöpfung.&#13;
</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
      </elementContainer>
    </itemType>
    <elementSetContainer>
      <elementSet elementSetId="1">
        <name>Dublin Core</name>
        <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
        <elementContainer>
          <element elementId="50">
            <name>Title</name>
            <description>A name given to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="2090">
                <text>Leitner, Maria</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
    </elementSetContainer>
  </item>
  <item itemId="327" public="1" featured="0">
    <fileContainer>
      <file fileId="242">
        <src>https://usc-vitruvia.es/omeka/files/original/e1b70e1bfdb18608918593f2e20c0f34.jpg</src>
        <authentication>1cdb19ac644b2f2a694e0d029d2f9477</authentication>
      </file>
    </fileContainer>
    <collection collectionId="6">
      <elementSetContainer>
        <elementSet elementSetId="1">
          <name>Dublin Core</name>
          <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
          <elementContainer>
            <element elementId="50">
              <name>Title</name>
              <description>A name given to the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="2806">
                  <text>&lt;h1&gt;Als Künstlerin im Exil&lt;/h1&gt;</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
          </elementContainer>
        </elementSet>
      </elementSetContainer>
    </collection>
    <itemType itemTypeId="12">
      <name>Person</name>
      <description>An individual.</description>
      <elementContainer>
        <element elementId="103">
          <name>Name</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2650">
              <text>Lehmann, Charlotte</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="31">
          <name>Birth Date</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2651">
              <text>1888</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="32">
          <name>Geburtsort</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2652">
              <text>Perleberg, Deutschland</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="33">
          <name>Death Date</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2653">
              <text>1976</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="52">
          <name>Sterbeort</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2654">
              <text>Santa Barbara, USA&#13;
</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="53">
          <name>Family</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2655">
              <text>Charlotte Lehmann war eine deutschamerikanische Opernsängerin. Sie gehörte neben Erna Berger, Elisabeth Grümmer, Hilde Güden, Martha Mödl und Elisabeth Schwarzkopf zu den herausragenden deutschen Sopranistinnen des 20. Jahrhunderts und war auch als Schriftstellerin und Dichterin bekannt.&#13;
&#13;
Lotte Lehmann in der preußischen Provinz Brandenburg geboren und wuchs in dem Haushalt eines kleinen Beamten auf. Ihr Vater sang im Perleberger Gesangverein. Schon als Schülerin trat Lotte Lehmann in der Aula ihrer Schule auf. Sie bewies Willensstärke und Zielstrebigkeit in ihrem Wunsch, Sängerin zu werden. In dem Gutsbesitzer Konrad Gans Edler Herr zu Putlitz, einem ausgewiesenen Freund der Musik und der Künste, fand die junge Lotte Lehmann einen wichtigen Förderer. Sie bestand die Aufnahmeprüfung an der Berliner Königlichen Hochschule für Musik. Später wechselte sie auf die private Gesangsschule der Etelka Gerster, jener berühmten Koloratursopranistin, die Verdi persönlich noch protegiert hatte. &#13;
&#13;
Nach dem Studium bei Mathilda Mallinger in Berlin begann Lehmann ihre Bühnenlaufbahn als Sängerin im Herbst 1910 an der Hamburger Oper. 1914 wurde Lehmann zum gefeierten und geliebten Star der Wiener Hof- und später der Staatsoper. Während des langjährigen Engagements in Wien bis 1938 wuchs sie zur weltbekannten Wagner- und Strauss-Sängerin heran. Sie gastierte in Salzburg, Paris, London, Buenos Aires, Chicago, San Francisco und New York City.&#13;
&#13;
Da sie nach 1933 nicht der Forderung Hermann Görings folgte, sich als weltberühmte Sängerin in den NS-Kunstbetrieb einzureihen, wurden ihr Auftritte während der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland unmöglich gemacht. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich emigrierte sie, wie viele andere Künstler, in die Vereinigten Staaten, wo sie unter anderem auch als Regisseurin wirkte. Von 1938 bis 1951 wurde die Metropolitan Opera in New York der Mittelpunkt ihres Künstlerlebens. 1951 verkündete sie während eines Konzerts in der New Yorker Town Hall das Ende ihrer Bühnenkarriere. Danach arbeitete sie als Gesangslehrerin zuerst in New York und später in Santa Barbara, Kalifornien. &#13;
&#13;
1963 erhielt Lotte Lehmann den Ehrenring der Stadt Wien, 1964 das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland. Im August 1976 verstarb sie in Santa Barbara und wurde 1977 auf dem Wiener Zentralfriedhof in einem Ehrengrab der Stadt Wien beigesetzt. Damit ging ihr Wunsch in Erfüllung, in Wien ihre letzte Ruhestätte zu finden, wo sie die glücklichste Zeit ihres Lebens verbracht hatte. </text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="96">
          <name>Secondary bibliography</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2952">
              <text>&lt;h4&gt;&lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=DCgf9j_xwEc"&gt;Lotte Lehman Portrait&lt;/a&gt;&lt;/h4&gt;</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
      </elementContainer>
    </itemType>
    <elementSetContainer>
      <elementSet elementSetId="1">
        <name>Dublin Core</name>
        <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
        <elementContainer>
          <element elementId="50">
            <name>Title</name>
            <description>A name given to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="2089">
                <text>Lehmann, Lotte</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
    </elementSetContainer>
  </item>
  <item itemId="326" public="1" featured="0">
    <fileContainer>
      <file fileId="243">
        <src>https://usc-vitruvia.es/omeka/files/original/72863127eadc29bb28b190eb48517032.jpg</src>
        <authentication>df7d688c35e25346ccbe3fb515dbb4e7</authentication>
      </file>
    </fileContainer>
    <collection collectionId="1">
      <elementSetContainer>
        <elementSet elementSetId="1">
          <name>Dublin Core</name>
          <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
          <elementContainer>
            <element elementId="50">
              <name>Title</name>
              <description>A name given to the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="2196">
                  <text>&lt;h1&gt;Shoah-Überlebende&lt;/h1&gt;</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
          </elementContainer>
        </elementSet>
      </elementSetContainer>
    </collection>
    <itemType itemTypeId="12">
      <name>Person</name>
      <description>An individual.</description>
      <elementContainer>
        <element elementId="103">
          <name>Name</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2088">
              <text>Lederer, Joe</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="31">
          <name>Birth Date</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2645">
              <text>1904</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="32">
          <name>Geburtsort</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2646">
              <text>Wien, Österreich</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="33">
          <name>Death Date</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2647">
              <text>1987</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="52">
          <name>Sterbeort</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2648">
              <text>München, Deutschland</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="53">
          <name>Family</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2649">
              <text>Joe Lederer war eine österreichische Journalistin und Schriftstellerin. Sie besuchte in Wien die Privatschule von Eugenie Schwarzwald, wechselte aber nach dem Tod ihres Vaters auf eine öffentliche Handelsschule. Nebenbei nahm sie privat Schauspielunterricht beim Burgschauspieler Karl Forest. Nachdem sie die Matura erreicht hatte, war sie im Büro des Bankhauses Pollak tätig. Als Lederer durch den Konkurs ihres Arbeitgebers den Arbeitsplatz verlor, engagierten sie Hugo Bettauer und Rudolf Olden als Sekretärin ihrer Zeitschrift Bettauers Wochenschrift &lt;em&gt;Probleme des Lebens&lt;/em&gt;. Diese Zeitschrift war nicht unumstritten und wurde gerade aus konservativen Kreisen immer wieder angegriffen. Das Ganze eskalierte, als am 26. März 1925 der Zahntechniker Otto Rothstock in die Redaktion eindrang und Bettauer erschoss. Rudolf Olden verschaffte Lederer, die nach diesem Ereignis kündigen wollte, eine Stelle als Privatsekretärin bei seinem Bruder, dem Schriftsteller Balder Olden. Ab 1926 lebte Lederer als Privatsekretärin Balder Oldens in Berlin und konnte dort zwei Jahre später mit ihrem Roman &lt;em&gt;Das Mädchen George&lt;/em&gt; debütieren. Differenzen um Lederers Geburtsjahr stammen aus dieser Zeit. Neben ihrem Roman und Novellen, die nun in rascher Folge erschienen, schrieb sie auch für den Film. Gleich nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten versuchte Lederer ihr wirtschaftliches Auskommen zu sichern. Am 8. September 1933 wurde sie, trotz jüdischen Glaubens, Mitglied der Reichsschrifttumskammer. Im darauffolgenden Jahr durfte noch ein kleiner Roman erscheinen, im Juli 1935 wurde ihr gesamtes literarisches Werk verboten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lederer emigrierte 1934 nach Shanghai und arbeitete dort als Kindermädchen. Doch nachdem sie sich mit Tuberkulose angesteckt hatte, kehrte sie im Laufe des Jahres 1935 nach Wien zurück. Abwechselnd lebte sie in Wien und in Positano (Italien), um ihre Krankheit auszukurieren. Obwohl 1936 der Wiener Weltbild-Verlag die Rechte an ihren Büchern übernommen hatte, ging es ihr wirtschaftlich nicht gut. Allerdings schätzte Lederer ihre Lage auch falsch ein, da sie 1939 Hilfe ihrer Kollegin Annemarie Selinko ablehnte. Nach vielen vergeblichen Versuchen bekam Lederer 1939 ein Domestic permit, das ihr die Einreise nach Großbritannien erlaubte, um dort zu arbeiten. Bis 1943 war sie als Stubenmädchen im Hause des Industriellen Gordon Turner tätig. In dessen Haus traf sie u. a. ihre Kollegen Hilde Spiel, Stéphane Roussel und Peter de Mendelssohn wieder. 1944 fand sie eine Anstellung als Sekretärin und Übersetzerin beim Foreign Office in London und war hier bis 1952 tätig. 1946 wurde ihr die britische Staatsbürgerschaft verliehen. Nach Kriegsende blieb sie noch einige Jahre in London und kehrte 1956 nach Deutschland zurück. Sie ließ sich in München als freie Schriftstellerin nieder und wurde vom Verleger Kurt Desch unter Vertrag genommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; 1973 gehörte Lederer dann auch zu den Opfern des sogenannten Deschskandals, bei dem Desch in den 1970er Jahren viele seiner Autoren – so auch Lederer – um die ihnen zustehenden Tantiemen gebracht hatte. Somit blieben auch jetzt ihre finanziellen Probleme schier unlösbar. Deshalb arbeitete sie streckenweise als Lektorin für verschiedene Zeitungen und schrieb auch einige Drehbücher fürs Fernsehen. Daneben übersetzte sie einiges (meistenteils noch unveröffentlicht) aus dem Englischen und begann ihre Autobiographie (ebenfalls unveröffentlicht) zu schreiben. Im Alter von 82 Jahren starb Joe Lederer fast vergessen am 30. Januar 1987 in München in einem Krankenhaus und wurde auf dem Münchener Waldfriedhof beigesetzt.</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
      </elementContainer>
    </itemType>
    <elementSetContainer>
      <elementSet elementSetId="1">
        <name>Dublin Core</name>
        <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
        <elementContainer>
          <element elementId="50">
            <name>Title</name>
            <description>A name given to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="2087">
                <text>Lederer, Joe</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
    </elementSetContainer>
  </item>
  <item itemId="325" public="1" featured="0">
    <fileContainer>
      <file fileId="372">
        <src>https://usc-vitruvia.es/omeka/files/original/c34e60e6df3eadf3db740e07f2a8cea8.jpg</src>
        <authentication>677325abd1ba6e992043a4b849d1a5a4</authentication>
      </file>
    </fileContainer>
    <collection collectionId="1">
      <elementSetContainer>
        <elementSet elementSetId="1">
          <name>Dublin Core</name>
          <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
          <elementContainer>
            <element elementId="50">
              <name>Title</name>
              <description>A name given to the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="2196">
                  <text>&lt;h1&gt;Shoah-Überlebende&lt;/h1&gt;</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
          </elementContainer>
        </elementSet>
      </elementSetContainer>
    </collection>
    <itemType itemTypeId="12">
      <name>Person</name>
      <description>An individual.</description>
      <elementContainer>
        <element elementId="103">
          <name>Name</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2086">
              <text>Lazar, Maria</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="107">
          <name>Pseudonym</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2639">
              <text>Esther Grenen</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="31">
          <name>Birth Date</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2640">
              <text>1895</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="32">
          <name>Geburtsort</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2641">
              <text>Wien, Österreich</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="33">
          <name>Death Date</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2642">
              <text>1948</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="52">
          <name>Sterbeort</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2643">
              <text>Stockholm, Schweden</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="53">
          <name>Family</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2644">
              <text>Maria Lazar war eine österreichisch-jüdische Schriftstellerin. Lazar war das jüngste von acht Kindern einer vermögenden jüdischen Wiener Familie. Ihre ältere Schwester Auguste Lazar war ebenfalls Schriftstellerin. Sie besuchte in Wien die bekannte Schwarzwaldschule, eine Gemeinschaftsschule mit reformpädagogischem Ansatz, an der ihr Interesse an literarischer Arbeit gefördert wurde. Hier traf sie mit zahlreichen prominenten Persönlichkeiten der damaligen Wiener Kulturszene zusammen, darunter Adolf Loos, Elias Canetti, Hermann Broch und Egon Friedell. Oskar Kokoschka porträtierte die junge Künstlerin hier 1916 in seinem Bild "Dame mit Papagei". Nach dem Ende der Schulzeit arbeitete sie als Lehrerin an einem zu den Schwarzwaldschulen gehörenden Landerziehungsheim am Semmering. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1920 veröffentlichte sie mit &lt;em&gt;Die Vergiftung&lt;/em&gt; ihren ersten Roman, ein Jahr später kam es zur Uraufführung ihres Einakters &lt;em&gt;Der Henker&lt;/em&gt; an der Neuen Wiener Bühne. Beide Werke waren kein Erfolg und wurden von Publikum und Kritik nicht angenommen. Die Familie Lazar las den Text als Schlüsselroman. Die untragbare Familiensituation, die im Roman anhand der vergeblichen Ausbruchsversuche der Protagonistin Ruth geschildert wird, sah die Familie als einen direkten Angriff auf sich selbst. Auch ihre ältere Schwester Auguste Lazar legte im Rückblick eine biographische Lesart des Textes. 1923 heiratete Maria Lazar den Journalisten Friedrich Strindberg, das Paar trennte sich 1927 wieder. Beide hatten eine 1924 geborene Tochter. Lazar arbeitete in den 1920ern vorwiegend als Übersetzerin und übersetzte Werke aus dem Dänischen, Englischen und Französischen. Erst ab 1930 veröffentlichte sie wieder eigene Werke, diesmal unter dem nordischen Pseudonym Esther Grenen. Die Romane &lt;em&gt;Der Fall Rist&lt;/em&gt; aus dem Jahr 1930 und &lt;em&gt;Veritas verhext die Stadt&lt;/em&gt; aus dem Jahr 1931 waren erfolgreich. 1933 wurde ihr den Gaskrieg behandelndes politisches Schauspiel &lt;em&gt;Nebel von Dybern&lt;/em&gt; in Stettin uraufgeführt, aber bald von den Nationalsozialisten vom Spielplan abgesetzt. Zusammen mit Bertolt Brecht und Helene Weigel folgte sie im Sommer 1933 einer Einladung der Schriftstellerin Karin Michaëlis und ging ins Exil auf die dänische Insel Thurø. Dort arbeitete sie weiter literarisch, hatte aber mit ihren Werken relativ wenig Erfolg. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein erster Exilroman mit dem Titel &lt;em&gt;Leben verboten&lt;/em&gt; erschien 1934 in London unter dem englischen Titel &lt;em&gt;No right to live&lt;/em&gt;. 1937 erschien der Roman &lt;em&gt;Die Eingeborenen von Maria Blut&lt;/em&gt; in der bekannten, in Moskau erscheinenden Exilzeitschrift &lt;em&gt;Das Wort&lt;/em&gt;, die von Brecht, Lion Feuchtwanger und Willi Bredel herausgegeben wurde. Der Roman, der als ihr Hauptwerk gelten kann, schildert das Heranreifen des Nazismus in Österreich. Vergeblich bot sie es österreichischen wie Schweizer Verlagen an. Ein Schweizer Verleger schrieb ihr einen begeisterten Brief darüber, doch könne er die Herausgabe nicht riskieren. Ihre Schwester Auguste Lazar gab den Roman 1958, zehn Jahre nach dem Tod Maria Lazars, in der DDR heraus. Während der Jahre ihres Exils schrieb Lazar zahlreiche Beiträge für skandinavische und Schweizer Zeitungen und lebte unter anderem von Übersetzungen literarischer Werke aus dem Dänischen und Schwedischen ins Deutsche. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1939 zog sie, durch die Heirat mit Strindberg schwedische Staatsbürgerin geworden, mit ihrer Tochter Judith Lazar nach Schweden. Nachdem bei ihr eine unheilbare Knochenkrankheit diagnostiziert worden war, beendete sie am 30. März 1948 in Stockholm ihr Leben durch Suizid.</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
      </elementContainer>
    </itemType>
    <elementSetContainer>
      <elementSet elementSetId="1">
        <name>Dublin Core</name>
        <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
        <elementContainer>
          <element elementId="50">
            <name>Title</name>
            <description>A name given to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="2085">
                <text>Lazar, Maria</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
    </elementSetContainer>
  </item>
  <item itemId="324" public="1" featured="0">
    <fileContainer>
      <file fileId="245">
        <src>https://usc-vitruvia.es/omeka/files/original/23cd4a969d5a83a3ab276ff9fe1ec219.jpg</src>
        <authentication>a6d64e82c1d2ff0c15c58f81bb91b448</authentication>
      </file>
    </fileContainer>
    <collection collectionId="1">
      <elementSetContainer>
        <elementSet elementSetId="1">
          <name>Dublin Core</name>
          <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
          <elementContainer>
            <element elementId="50">
              <name>Title</name>
              <description>A name given to the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="2196">
                  <text>&lt;h1&gt;Shoah-Überlebende&lt;/h1&gt;</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
          </elementContainer>
        </elementSet>
      </elementSetContainer>
    </collection>
    <itemType itemTypeId="12">
      <name>Person</name>
      <description>An individual.</description>
      <elementContainer>
        <element elementId="31">
          <name>Birth Date</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2636">
              <text>1925</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="32">
          <name>Geburtsort</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2637">
              <text>Breslau</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="53">
          <name>Family</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2638">
              <text>Anita Lasker-Wallfisch ist eine deutsch-britische Cellistin und eine der letzten bekannten Überlebenden des Mädchenorchesters von Auschwitz. Anita Lasker ist die jüngste von drei Töchtern des deutschen Rechtsanwalts Alfons Lasker und dessen Ehefrau Edith, einer Violinistin.&#13;
&#13;
Die Dichterin Else Lasker-Schüler war die erste Ehefrau von Anitas Onkel Bertold Lasker. Ein weiterer Onkel war der US-amerikanische Schach-Meister Edward Lasker. Die Familie war deutsch-jüdischer Herkunft, assimiliert, bildungsbürgerlich und nicht religiös. Anita hatte seit 1938 Cello-Unterricht bei Leo Rostal in Berlin, einem älteren Bruder von Max Rostal.&#13;
&#13;
Ende 1939 gelang es den Eltern, die älteste Schwester Marianne als Begleiterin eines Kindertransports nach England in Sicherheit zu bringen. Die beiden jüngeren Schwestern Renate und Anita mussten in Breslau bleiben. 1942 wurden die Eltern nach Izbica deportiert und ermordet. Die Töchter kamen in ein Waisenhaus und mussten Zwangsarbeit in einer Papierfabrik leisten. Die zwei jungen Mädchen versuchten, mit Hilfe eigenhändig gefälschter Pässe sowie der Unterstützung durch Werner Krumme und dessen mit ihnen verwandter Ehefrau Ruth nach Frankreich zu entkommen, wurden aber schon am Bahnhof verhaftet und am 5. Juni 1943 wegen Urkundenfälschung zu Zuchthausstrafen verurteilt.&#13;
&#13;
Anita wurde im Dezember 1943 nach Auschwitz deportiert. Als verurteilte Kriminelle war sie ein Karteihäftling, wurde mit einem Gefangenentransport in das Lager gebracht und entging so der bei Sammeltransporten mit Juden üblichen Massenselektion, bei der die meisten sofort in die Gaskammern geschickt und dort ermordet wurden. Sie bekam die Häftlingsnummer 69388. Unmittelbar nach ihrer Ankunft wurde im Lager bekannt, dass sie Cello spielen konnte. Man gab ihr ein mit nur drei Saiten bestücktes Instrument und ließ sie in dem bislang nur aus Violinisten und Mandolinenspielern bestehenden Häftlingsorchester unter der Leitung von Alma Rosé mitspielen. &#13;
&#13;
Später wurde auch Anitas ältere Schwester Renate nach Auschwitz deportiert. Die Schwestern fanden einander und überlebten trotz einer Typhus-Infektion die Haft. Im November 1944 wurden sie ins Konzentrationslager Bergen-Belsen transportiert, wo die Zustände wesentlich schlechter waren. Am 15. April 1945 befreiten britische Truppen das Lager. Sie war Zeugin im Bergen-Belsen-Prozess, der Mitte November 1945 endete. Ihr gelang es, zunächst nach Belgien und 1946 nach Großbritannien auszuwandern. Sie wurde Mitbegründerin des Londoner English Chamber Orchestra und spielte dort bis um die Jahrtausendwende als Cellistin. &#13;
&#13;
Lasker heiratete den Pianisten Peter Wallfisch (1924–1993), der ebenfalls aus Breslau stammte und als Professor am Royal College of Music in London lehrte. Seitdem trägt sie den Familiennamen Lasker-Wallfisch. Aus der Ehe gingen der Sohn Raphael Wallfisch (* 1953), ein bekannter Cellist, und die Tochter Maya Lasker-Wallfisch (geb. 1958) hervor. Auch ihre Enkel Benjamin, Joanna und Simon Wallfisch sind Musiker.&#13;
1994 besuchte Anita Lasker-Wallfisch zum ersten Mal seit ihrer Emigration wieder Deutschland. In den folgenden Jahren unternahm sie viele Vortragsreisen, besuchte immer wieder Deutschland, wo sie insbesondere an Schulen von ihrem Schicksal und dem anderer Opfer des Nationalsozialismus und des Holocaust berichtete. Immer wieder erzählte sie ihre Lebensgeschichte in Oral History-Interviews, so 2006 für das Online-Archiv Zwangsarbeit 1939–1945. Auf diesem Interview basiert der Kurzfilm Anita Lasker-Wallfisch. Musikerin – Jüdin – Überlebende in der Online-Anwendung Lernen mit Interview: Zwangsarbeit 1939–1945.&#13;
&#13;
In dem im Jahre 2014 ausgestrahlten Dokumentationsfilm Night will fall – Hitchcocks Lehrfilm für die Deutschen berichtete sie über ihre Erlebnisse im KZ Bergen-Belsen. Heute lebt Anita Lasker-Wallfisch in London.&#13;
</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="96">
          <name>Secondary bibliography</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2955">
              <text>&lt;h4&gt;&lt;a href="https://www.rcm.ac.uk/singingasong/interviewees/anitalasker-wallfisch/"&gt;Interview mit Anita Lasker-Wallfisch&lt;/a&gt;&lt;/h4&gt;</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="33">
          <name>Death Date</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2956">
              <text>--</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="52">
          <name>Sterbeort</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2957">
              <text>--</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
      </elementContainer>
    </itemType>
    <elementSetContainer>
      <elementSet elementSetId="1">
        <name>Dublin Core</name>
        <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
        <elementContainer>
          <element elementId="50">
            <name>Title</name>
            <description>A name given to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="2084">
                <text>Lasker-Wallfisch, Anita</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
    </elementSetContainer>
  </item>
  <item itemId="323" public="1" featured="0">
    <fileContainer>
      <file fileId="246">
        <src>https://usc-vitruvia.es/omeka/files/original/7b837c8c950586d023b36d3a5ff73b8e.jpeg</src>
        <authentication>7d06521e41baa69b039569c7142a774e</authentication>
      </file>
    </fileContainer>
    <itemType itemTypeId="12">
      <name>Person</name>
      <description>An individual.</description>
      <elementContainer>
        <element elementId="31">
          <name>Birth Date</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2630">
              <text>1899</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="32">
          <name>Geburtsort</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2631">
              <text>Breslau</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="33">
          <name>Death Date</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2632">
              <text>1987</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="52">
          <name>Sterbeort</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2633">
              <text>Darmstadt</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="53">
          <name>Family</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2634">
              <text>Ilse Langner war die Tochter von Erdmann Langner, einem Pädagogen, und seiner Frau Helene. Im Alter von 14 Jahren erschien ihr erster Gedichtband  „Tautropfen“. Sie ging früh eine erste Ehe ein. In Berlin veröffentlichte sie erste journalistische Arbeiten, unter anderem von einer Reise 1928 in die Sowjetunion im Auftrag des Scherl-Verlags. Im selben Jahr wurde sie Mitglied des P.E.N.-Zentrums Deutschland. In zweiter Ehe heiratete sie 1929 den Fabrikanten Werner Siebert († 1954).&#13;
&#13;
1929 erschien ihr erstes Drama „Frau Emma kämpft im Hinterland“, ein Antikriegsstück, durch das sie bekannt wurde. Es wurde am Berliner Theater unter den Linden uraufgeführt. Ihren größten Erfolg hatte sie mit dem Drama „Die Heilige aus USA“, das die Biographie der Gründerin der Christian Science-Bewegung, Mary Baker-Eddy, behandelt. Die Uraufführung durch Max Reinhardt 1931 am Theater am Kurfürstendamm brachte ihr weite Beachtung. 1933 unternahm sie eine Weltreise, die sie auch in die Länder Südostasiens führte. Ihre Erlebnisse verarbeitete sie in einer umfangreichen Reiseprosa, die sie nach dem Zweiten Weltkrieg auch in den Frankfurter Heften veröffentlichte. Ihre pazifistischen Stücke durften in der Zeit des Nationalsozialismus nicht aufgeführt werden. Ihr Peking-Roman „Die purpurne Stadt“ erschien 1937 und wurde bald nach dem Erscheinen verboten, allerdings 1944 beim Suhrkamp Verlag noch einmal gedruckt. 1949 schrieb sie innerhalb von drei Monaten sieben Dramen, darunter „Heimkehr“, das Erwin Piscator in New York inszenieren wollte.&#13;
Nachdem er in den USA in Verdacht geraten war, dem Kommunismus nahezustehen, kehrte er nach Deutschland zurück und brachte es 1952 als Hörspiel heraus.&#13;
&#13;
1952 wurde Ilse Langner Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. 1963 zog sie nach Darmstadt. Sie unternahm weitere Reisen, darunter nach Japan, Thailand und Indonesien sowie 1966/1967 eine Vortragsreise um die Erde im Auftrag des Goethe-Instituts. 1968 vertrat sie die deutschen Schriftsteller in Mexiko bei der Kulturolympiade. 1975 bereiste sie auch Afrika. Ihr Nachlass befindet sich im Deutschen Literaturarchiv Marbach.&#13;
&#13;
</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
      </elementContainer>
    </itemType>
    <elementSetContainer>
      <elementSet elementSetId="1">
        <name>Dublin Core</name>
        <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
        <elementContainer>
          <element elementId="50">
            <name>Title</name>
            <description>A name given to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="2083">
                <text>Langner, Ilse</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
    </elementSetContainer>
  </item>
  <item itemId="322" public="1" featured="0">
    <fileContainer>
      <file fileId="247">
        <src>https://usc-vitruvia.es/omeka/files/original/89767c52e4361f07d72f69d0a5c95791.jpg</src>
        <authentication>ac455ce864abdad383da778827a80690</authentication>
      </file>
    </fileContainer>
    <collection collectionId="5">
      <elementSetContainer>
        <elementSet elementSetId="1">
          <name>Dublin Core</name>
          <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
          <elementContainer>
            <element elementId="50">
              <name>Title</name>
              <description>A name given to the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="2797">
                  <text>&lt;h1&gt;Paaren-und Familienkonstellationen&lt;/h1&gt;</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
          </elementContainer>
        </elementSet>
      </elementSetContainer>
    </collection>
    <itemType itemTypeId="12">
      <name>Person</name>
      <description>An individual.</description>
      <elementContainer>
        <element elementId="103">
          <name>Name</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2082">
              <text>Langgässer, Elisabeth</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="31">
          <name>Birth Date</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2625">
              <text>1899</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="32">
          <name>Geburtsort</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2626">
              <text>Alzey, Deutschland</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="33">
          <name>Death Date</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2627">
              <text>1950</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="52">
          <name>Sterbeort</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2628">
              <text>Karlsruhe, Deutschland</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="53">
          <name>Family</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2629">
              <text>Elisabeth Langgässer war eine deutsche Schriftstellerin. Elisabeth Langgässer gehörte zu den christlich orientierten Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Eines ihrer Hauptthemen war der Konflikt zwischen dem satanischen triebhaften Leben und dem Göttlichen. Sie stand damit in der Tradition der christlichen Mystikerinnen. Bekannt wurde Langgässer vor allem durch ihre Lyrik sowie ihre Erzählungen und Kurzgeschichten.&#13;
&#13;
Elisabeth Langgässer war die Tochter des katholischen Baurats jüdischer Herkunft Eduard Langgässer und dessen Ehefrau Eugenie, geb. Dienst. 1909 zog die Familie von Alzey nach Darmstadt, wo Elisabeth ab dem 5. Juli 1909 die Viktoriaschule besuchte, eine höhere Mädchenschule mit angeschlossenem Lehrerinnenseminar. Von 1919 bis 1928 arbeitete sie als Volksschullehrerin in Seligenstadt und Griesheim. &#13;
&#13;
1924 erschien ihr erster Gedichtband Der Wendekreis des Lammes. Am 1. Januar 1929 gebar sie als ledige Mutter ihre Tochter Cordelia, deren Vater der Staatsrechtler Hermann Heller war. Im Frühjahr übersiedelte sie nach Berlin, wo sie erneut im Lehrberuf tätig wurde.&#13;
&#13;
Ab 1931 arbeitete Langgässer als freie Schriftstellerin und schrieb unter anderem Hörspiele für die Funk-Stunde Berlin. Ab 1933 war sie zusammen mit Ina Seidel Herausgeberin von Frauengedichten der Gegenwart. 1935 konnte sie noch ihre Tierkreisgedichte publizieren, ebenso wie 1936 ihren Roman Der Gang durch das Ried. &#13;
&#13;
Im Juli 1935 heiratete sie den Redakteur Wilhelm Hoffmann, der kurz darauf wegen seiner Heirat mit einer nach den rassistischen Nürnberger Gesetzen als „Halbjüdin“ eingestuften Frau seine Stellung verlor. Das Ehepaar hatte drei Töchter: Annette, Barbara und Franziska.1936  wurde Elisabeth Langgässer als „Halbjüdin“ aus der Reichsschrifttumskammer ausgeschlossen. Damit unterlag sie einem Publikationsverbot, an das sie sich jedoch nicht hielt. &#13;
&#13;
1938 brachte der Salzburger Verleger Otto Müller kurz vor dem „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich Langgässers Rettung am Rhein heraus. Anschließend begann sie heimlich mit der Arbeit an ihrem bekanntesten Werk, dem Roman Das unauslöschliche Siegel. Im Zweiten Weltkrieg musste sie ab 1942 Zwangsarbeit in einer Munitionsfabrik leisten. In diesem Jahr zeigten sich erste Anzeichen von Multipler Sklerose. Ihre Tochter Cordelia, die nach den Nürnberger Gesetzen als „Volljüdin“ galt, erhielt zwar 1943 durch Adoption die spanische Staatsbürgerschaft, durfte aber nicht ausreisen, sondern wurde 1944 nach Theresienstadt und anschließend in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert. Cordelia überlebte und wurde 1945 nach Schweden gebracht.&#13;
&#13;
1945, nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, konnte Elisabeth Langgässer den Roman Das unauslöschliche Siegel abschließen. Im selben Jahr zeigten sich erneut Anzeichen ihrer Multiple-Sklerose-Erkrankung. 1946 erhielt sie erstmals Nachrichten ihrer Tochter Cordelia Edvardson, die den Holocaust überlebt hatte, aus Schweden. &#13;
&#13;
1947 sprach sie auf dem Ersten Deutschen Schriftstellerkongress. 1948 übersiedelte Elisabeth Langgässer nach Rheinzabern und publizierte ihre Kurzgeschichtensammlung Der Torso. Im März 1950 wurde sie in die Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur aufgenommen. Seit Ende Juni von einem neuen Schub der Multiplen Sklerose ans Bett gefesselt, starb sie. Ihr letzter Roman Märkische Argonautenfahrt erschien erst einige Monate nach ihrem Tod.&#13;
&#13;
1949 besuchte Cordelia Edvardson ihre Mutter und deren Familie in Rheinzabern, dort sahen sich beide zum letzten Mal. 1986 erschien Edvardsons Lebensbericht „Gebranntes Kind sucht das Feuer“, zunächst in Schweden. Edvardson spiegelt die problematische Mutter-uneheliche-Tochter-Beziehung zwar in der politischen Situation Deutschlands unter Hitler und den Rassegesetzen, unterscheidet aber radikal zwischen den beiden Szenarien. </text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
      </elementContainer>
    </itemType>
    <elementSetContainer>
      <elementSet elementSetId="1">
        <name>Dublin Core</name>
        <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
        <elementContainer>
          <element elementId="50">
            <name>Title</name>
            <description>A name given to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="2081">
                <text>Langgässer, Elisabeth</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
    </elementSetContainer>
  </item>
  <item itemId="321" public="1" featured="0">
    <fileContainer>
      <file fileId="248">
        <src>https://usc-vitruvia.es/omeka/files/original/c75bcaa9fdc6cf5ed43533a49ec3c847.jpg</src>
        <authentication>687f466abb796bcc58b83b26acc54fc7</authentication>
      </file>
    </fileContainer>
    <collection collectionId="6">
      <elementSetContainer>
        <elementSet elementSetId="1">
          <name>Dublin Core</name>
          <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
          <elementContainer>
            <element elementId="50">
              <name>Title</name>
              <description>A name given to the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="2806">
                  <text>&lt;h1&gt;Als Künstlerin im Exil&lt;/h1&gt;</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
          </elementContainer>
        </elementSet>
      </elementSetContainer>
    </collection>
    <itemType itemTypeId="12">
      <name>Person</name>
      <description>An individual.</description>
      <elementContainer>
        <element elementId="103">
          <name>Name</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2619">
              <text>Langer, Resi (geb. Maria Theresia Langer)</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="31">
          <name>Birth Date</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2620">
              <text>1886</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="32">
          <name>Geburtsort</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2621">
              <text>Breslau, Polen&#13;
</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="33">
          <name>Death Date</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2622">
              <text>1971</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="52">
          <name>Sterbeort</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2623">
              <text>Berlin, Deutschland</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
        <element elementId="53">
          <name>Family</name>
          <description/>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="2624">
              <text>Resi Langer war eine deutsche Kabarettistin, Schauspielerin und Rezitatorin. Maria Theresia Langer besuchte in ihrer Heimatstadt Breslau die Klosterschule St. Ursula und ließ sich unter der Leitung von Otto Gerlach an der Theaterschule der Vereinigten Theater Breslau künstlerisch ausbilden. Mit 16 Jahren übernahm Langer erste Theaterrollen an Breslauer Spielstätten, wirkte später auch in Hannover und unternahm Gastspielreisen. &#13;
&#13;
Im Herbst 1906 übersiedelte Langer nach Berlin, wo sie zunächst in einem Anwaltsbüro arbeitete, bald darauf aber zu einem Verlag wechselte. Nebenbei gestaltete sie sogenannte „Rokoko-Vortragsabende“ und trat mit Gedichten von Arno Holz, Christian Morgenstern und Wilhelm Busch auf.&#13;
&#13;
1908 heiratete Resi Langer den Schriftsteller Alfred Richard Meyer, der unter dem Pseudonym Munkepunke einige Bekanntheit erlangte. Im Jahr darauf wurde Langer Mutter eines Sohnes, Hermann Wolf Meyer. 1912 erfolgte Langers erster Kontakt zum Film, als die damals 26-Jährige unter der Regie von Eugen Illés in einer Produktion des Filmpioniers Alfred Duskes, dem Lustspiel Der Ulk im Film, mitwirkte, wo sie in 24 Sketchen auftrat. &#13;
&#13;
Aktivitäten vor der Kamera blieben jedoch fortan die Ausnahme und besaßen Seltenheitscharakter. Stattdessen konzentrierte sie sich weiterhin auf das Theater und gab als Rezitatorin zahlreiche Lesungen (u. a. Frank Wedekind, Heinrich Heine, Alfred Lichtenstein).&#13;
&#13;
Nach dem Ersten Weltkrieg begann das Kabarett erheblich an Bedeutung in Resi Langers Karriere zu gewinnen. Ab 1921 trat sie an diversen Berliner Kleinkunstbühnen auf, so auch bei Schall und Rauch, Wilde Bühne und Die Wespen an der Seite von Trude Hesterberg, Harald Paulsen, Fritz Kampers, Annemarie Hase und Leon Hirsch. &#13;
&#13;
Nach 1933 fand Resi Langer Beschäftigung beim Rundfunk und hielt sich mit Moderationen von Modeschauen über Wasser. Vermutlich 1939 verließ Resi Langer das Deutsche Reich Adolf Hitlers und übersiedelte mit ihrem dritten Ehemann, dem Juden Dr. Stefan Meisel, zunächst nach Italien. Von dort folgten als weitere Emigrationsstationen die Philippinen, wo sie in Manila eine Apotheke betrieb, und (1947) die Vereinigten Staaten.&#13;
&#13;
Hier führte Resi Langer einen Kiosk im Foyer eines New Yorker Kaufhauses. Erst mit 82 Jahren kehrte die Künstlerin in die alte Heimat, zu ihrer wichtigsten Wirkungsstätte nach Berlin, zurück, wo sie im Frühherbst 1971 starb.&#13;
</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
      </elementContainer>
    </itemType>
    <elementSetContainer>
      <elementSet elementSetId="1">
        <name>Dublin Core</name>
        <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
        <elementContainer>
          <element elementId="50">
            <name>Title</name>
            <description>A name given to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="2080">
                <text>Langer, Resi</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
    </elementSetContainer>
  </item>
</itemContainer>
